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E-Werk Mittelbaden entscheidet sich für Schleupen.CS

Mittelbadischer Stromversorger will Branchenlösung zügig einführen

(pressebox) (Wunstorf, 05.08.2004) 34 Gemeinden mit mehr als 275.000 Einwohnern werden von der Elektrizitätswerk Mittelbaden AG, Lahr, mit Strom versorgt. Um diese starke Position in der Region ausbauen zu können, setzt das Unternehmen auch bei der Software auf integrierte Prozesse, die künftig mit der Branchenlösung Schleupen.CS umgesetzt werden. Vorausgegangen war ein mehrmonatiges Auswahlverfahren, in dem auch untersucht worden ist, ob ein Outsourcing des IT-Bereichs eine Alternative zu einer Inhouse-Lösung sein könnte. "Sowohl was die Kosten als auch was die Leistungen anbetrifft stellte sich heraus, dass für uns die bewährte Lösung im Hause deutlich günstiger ist, als diesen Bereich komplett in ein Rechenzentrum auszulagern", beschreibt Hans-Peter Küntzler, verantwortlich für die IT beim E-Werk Mittelbaden, das Ergebnis der Untersuchung. Intensiv wurden dann auch die Software-Anbieter unter die Lupe genommen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten von Schleupen waren schließlich zum einen die Funktionalität der Produkte und die Umsetzungsmöglichkeiten beim Legal Unbundling, das hier sowohl im Ein- wie im Zwei-Vertragsmodell abgebildet werden kann. Zum anderen war vor allem die durchgängige Integration der einzelnen Module sowie die das überzeugenden Einführungs- und Migrationskonzept auch für die Datenübernahme aus den Altsystemen.

"Für uns war es entscheidend, dass wir die neue Lösung zügig einführen können, denn wir haben uns hier sportliche Termine gesetzt", so Hans-Peter Küntzler. So soll schon im Januar die unbundelte Finanzbuchhaltung, das Rechnungswesen, die komplette Materialwirtschaft mit Auftragsmanagement, Material & Lager und der Beschaffung in Produktion gehen. In der ersten Jahreshälfte folgen dann die Instandhaltung, die Vertragsabrechnung sowie Netznutzungs- und Customer Relationship Management. Gleichzeitig wird Schleupen.CS mit den vorhanden Systemen für die Bauabrechnung und die Lohn- und Gehaltsabrechnung integriert. Über GIS-Link von Schleupen erfolgt zudem eine Anbindung des Geoinformationssystems, das das E-Werk Mittelbaden bereits im Einsatz hat. "Nachdem zahlreiche unserer bestehenden Anwendungen auf Basis der Plattform IBM iSeries laufen, war es natürlich für uns ein weiteres wichtiges Argument, das Schleupen.CS nun auch auf diese Plattform portiert wurde", so Hans-Peter Küntzler zusammenfassend.

Die Elektrizitätswerk Mittelbaden AG in Lahr ist ein regionaler Stromversorger, der bereits 1922 aus dem Zusammenschluss der Elektrizitätswerke Lahr und Offenburg entstanden ist. Ab 1937 befanden sich die Aktien ausschließlich in kommunalen Händen. Dies änderte sich zum 01.01.1998, als die EnBW Badenwerk AG (jetzt: EnBW Regional AG) am Grundkapital mit rund 35 % beteiligt wurde. Die EnBW brachte den früheren Regionalservice Kinzigtal als Sacheinlage ein. Seitdem ist das Elektrizitätswerk Mittelbaden der größte Stromversorger im Ortenaukreis. Das Versorgungsgebiet reicht von Schuttertal im Süden bis Kehl im Norden sowie vom Rhein im Westen bis Schenkenzell im Osten. Das Versorgungsgebiet vergrößerte sich durch den Zusammenschluss um 725 km2 auf jetzt 1.269 km2. Die Stromabnahmemenge aller Kundengruppen beträgt heute rund 1,5 Milliarden kWh.

Über Schleupen SE GRC: Die Schleupen AG, gegründet 1970, erwirtschaftete im Jahr 2007 mit rund 370 Mitarbeitern einen Umsatz von 49,6 Millionen Euro. Größter Bereich innerhalb der Schleupen AG ist "Utilities", der mehr als 300 Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft zu seinen Kunden zählt. Im Segment der Energiewirtschaft ist Schleupen einer der wenigen Anbieter, der eine durchgängige Komplettlösung anbietet, die vom Energiedatenmanagement über das Billing bis hin zu den betriebswirtschaftlichen Anwendungen oder der Materialwirtschaft reicht. Darüber hinaus ist Schleupen in den Zielmärkten "Tax & Finance" vertreten. Hier bietet das Unternehmen neben einer Branchenlösung für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auch ein System für das Risikomanagement, mit dem sich Schleupen sowohl im Mittelstand als auch bei großen Konzernen etablieren konnte.

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