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(pressebox) (Pfinztal, 01.12.2010) Jedes schwingfähige Bauteil verfügt über Eigenschwingungen. Im täglichen Leben begegnen uns Eigenschwingungen, ohne dass wir dieses bewusst wahrnehmen: Eine Glocke, die angeschlagen wird, schwingt anschließend mit Eigenfrequenzen, die durch innere Reibung über die Zeit abklingen. Dabei werden höhere Frequenzen schneller abgedämpft als tiefere. Wenn die Anregungsfrequenz in etwa einer Eigenfrequenz entspricht, kann es zur „Resonanzkatastrophe“ kommen und das Bauteil wird zerstört.
In technischen Anwendungen geht es meist darum, Eigenschwingungen zu vermeiden und die Komponenten so auszulegen, dass die Eigenschwingungen einer Komponente nicht die von anderen Komponenten anregen. Insbesondere in Fahrzeugen gibt es diesbezüglich viele Anforderungen. So wird beispielsweise bei Bremsen eine Bremsscheibe oder Bremstrommel durch instationäre Vorgänge in der Reibzone zu Schwingungen angeregt, die zum Quietschen führen können.
Viele Zulieferer in der Automobilbranche sind ab 2011 verpflichtet, die Eigenfrequenzen Ihrer Teile nachzuweisen. Diese sind bereits jetzt in vielen Zeichnungen als prüfrelevante Größe angegeben. Daher bietet RTE einen Workshop zur Theorie der Eigenfrequenzmessung und einem praktischen Teil an. In kleinen Gruppen nähern sich die Teilnehmer dem Thema und verifizieren das Gelernte an verschiedenen Bauteilen. Der nächste Workshop findet am 27. und 28. Januar 2011 statt.
Bei Interesse schicken Sie einfach formlos eine Email an info@rte.de mit dem Betreff "Workshop EF".
Ansprechpartner:
Herr Michael Kiefer
Telefon: +49 (721) 94650-0
Zuständigkeitsbereich: Managing Consultant
Über RTE Akustik+Prüftechnik GmbH:
Seit 1986 liefert das Technologieunternehmen RTE Akustik + Prüftechnik aus Pfinztal bei Karlsruhe akustische Mess- und Prüftechnik in der Fertigung für die Gebiete
- Geräusch- und Funktionsprüfung von Komponenten,
- akustische Materialprüfung und
- akustische Maschinen- und Prozessüberwachung.
Bei der Geräusch- und Funktionsprüfung erfassen Sensoren wie Körperschallauf-nehmer oder Laservibrometer die Schwingungen der zu prüfenden Produkte, z. B. von elektrischen verstellbaren Schiebedächern oder Sitzen in Fahrzeugen oder von motorisch betriebenen Rollladen- und Jalousieantrieben in Gebäuden. Zusammen mit den gleichzeitig gemessenen Funktions- und Sicherheitsmerkmalen wie Dreh-zahl, Stromaufnahme oder Hochspannungsfestigkeit lässt sich schnell und umfas-send die funktionale und akustische Qualität des Produktes beurteilen: ein Rechner vergleicht die Messwerte objektiv mit eingelernten Gutmustern. Hierzu konzipiert und realisiert RTE Prüfsysteme und Prüfstände für die fertigungsintegrierte Qualitätsprüfung.
In der akustischen Materialprüfung ist der „Klang“ eines Körpers das Qualitätskrite-rium. Nach dem Anschlagen, z. B. eines Glases oder eines Gussstücks, schwingt dieses in seinen Resonanzfrequenzen. Hieraus kann nun ein Rechner wiederum durch Vergleich mit eingelernten Gutmustern feststellen, ob Risse oder Hohlstellen im Körper sind oder z. B. das Materialgefüge in Ordnung ist. Die RTE-Technik ersetzt dabei entweder die menschliche subjektive Prüfung oder teilweise Systeme nach dem Ultraschall- oder Wirbelstromprinzip bzw. die umweltschädliche magnetische Rissprüfung sowie Röntgenanalyse. Beispiele sind die automatische Prüfung von Tondachziegeln, Bremsscheiben oder Aluminiumgehäuse. Ein großer Vorteil ist, dass eine 100%ige objektive Prüfung bei hoher Stückzahl im Sekundentakt möglich ist.
Die akustische Maschinen- und Prozessüberwachung verwendet Geräusche und Schwingungen, um den richtigen Ablauf eines Montage-, Füll- oder Bearbeitungsprozesses zu überwachen. Beispiele sind das Befüllen von Reifen, die berührungslose Drehzahlmessung, die Bearbeitung in Werkzeugmaschinen oder auch die Montage von Steckern.
Zu den Kunden von RTE gehören vorwiegend große Firmen aus der Automobilin-dustrie, Gießereien, Schmieden, der Haustechnik oder der Keramikindustrie.
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