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Eigenfrequenzmessung in der Fertigung und im Labor

Die Eigenfrequenz eines schwingfähigen Systems ist die Frequenz, mit der das System nach einmaliger Anregung schwingen kann. Um unerwünschte Resonanzen zu vermeiden, müssen die Eigenfrequenzen von z. B. Bremsscheiben gemessen werden.

(pressebox) (Pfinztal, 01.02.2010) Die Eigenfrequenz eines schwingfähigen Systems ist die Frequenz, mit der das System nach einmaliger Anregung schwingen kann. Wird ein System von außen mit einer Frequenz angeregt, deren Frequenz mit der Eigenfrequenz übereinstimmt, reagiert das System mit einer besonders großen Amplitude, was man als Resonanz bezeichnet. Um dieses zu vermeiden, werden die Eigenfrequenzen der Komponenten komplexer Systeme wie z. B. einer Kfz – Bremse, bereits in der Konstruktionsphase aufeinander abgestimmt. Geschieht dies nicht, können die Bremsen im Betrieb quietschen.
Das neue Messsystem SonicTC.EigenFrequency von RTE Akustik + Prüftechnik, Pfinztal, führt die Messung der Eigenfrequenzen schnell und einfach durch. Dazu ist das Gerät mit einer Messkammer und einer Auswerteeinheit ausgestattet, die dem Anwender innerhalb von Sekunden die Eigenfrequenzen des Bauteils anzeigt und gegen einstellbare Grenzen überwacht. Die robuste Ausführung von SonicTC.EigenFrequency ist in der rauen Fertigungsumgebung einsetzbar und bietet über das großzügige Touchpanel eine einfache Anzeige und Bedienung für den Werker. Im Labor bietet SonicTC.EigenFrequency vielfältige weitere Archivierungs- und Analysemöglichkeiten, die nützliche Informationen für die Entwicklung liefern.
Der Wechseleinsatz in der Prüfkammer kann einfach ausgetauscht werden, so dass das Gerät für unterschiedlichste Komponenten einsetzbar ist.

Ansprechpartner:

Herr Ingolf Hertlin
Telefon: +49 (721) 94650-0
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsleitung

Über RTE Akustik+Prüftechnik GmbH: Seit 1986 liefert das Technologieunternehmen RTE Akustik + Prüftechnik aus Pfinztal bei Karlsruhe akustische Mess- und Prüftechnik in der Fertigung für die Gebiete
- Geräusch- und Funktionsprüfung von Komponenten,
- akustische Materialprüfung und
- akustische Maschinen- und Prozessüberwachung.
Bei der Geräusch- und Funktionsprüfung erfassen Sensoren wie Körperschallauf-nehmer oder Laservibrometer die Schwingungen der zu prüfenden Produkte, z. B. von elektrischen verstellbaren Schiebedächern oder Sitzen in Fahrzeugen oder von motorisch betriebenen Rollladen- und Jalousieantrieben in Gebäuden. Zusammen mit den gleichzeitig gemessenen Funktions- und Sicherheitsmerkmalen wie Dreh-zahl, Stromaufnahme oder Hochspannungsfestigkeit lässt sich schnell und umfas-send die funktionale und akustische Qualität des Produktes beurteilen: ein Rechner vergleicht die Messwerte objektiv mit eingelernten Gutmustern. Hierzu konzipiert und realisiert RTE Prüfsysteme und Prüfstände für die fertigungsintegrierte Qualitätsprüfung.
In der akustischen Materialprüfung ist der „Klang“ eines Körpers das Qualitätskrite-rium. Nach dem Anschlagen, z. B. eines Glases oder eines Gussstücks, schwingt dieses in seinen Resonanzfrequenzen. Hieraus kann nun ein Rechner wiederum durch Vergleich mit eingelernten Gutmustern feststellen, ob Risse oder Hohlstellen im Körper sind oder z. B. das Materialgefüge in Ordnung ist. Die RTE-Technik ersetzt dabei entweder die menschliche subjektive Prüfung oder teilweise Systeme nach dem Ultraschall- oder Wirbelstromprinzip bzw. die umweltschädliche magnetische Rissprüfung sowie Röntgenanalyse. Beispiele sind die automatische Prüfung von Tondachziegeln, Bremsscheiben oder Aluminiumgehäuse. Ein großer Vorteil ist, dass eine 100%ige objektive Prüfung bei hoher Stückzahl im Sekundentakt möglich ist.
Die akustische Maschinen- und Prozessüberwachung verwendet Geräusche und Schwingungen, um den richtigen Ablauf eines Montage-, Füll- oder Bearbeitungsprozesses zu überwachen. Beispiele sind das Befüllen von Reifen, die berührungslose Drehzahlmessung, die Bearbeitung in Werkzeugmaschinen oder auch die Montage von Steckern.
Zu den Kunden von RTE gehören vorwiegend große Firmen aus der Automobilin-dustrie, Gießereien, Schmieden, der Haustechnik oder der Keramikindustrie.

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