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(pressebox) (Pinneberg, 12.10.2011) Als innovativer Entwicklungspartner der Kunststoffindustrie erweitert die ROMIRA aktuell ihre Produktpalette im Bereich technischer Polymer Blends. In der Verbindung von amorphen Styrolcopolymeren mit teilkristallinen Thermoplasten wie Polyamid und PBT entstehen Werkstoffe, die für viele Anwendungen im Automobil und Elektrobereich ein ideales Eigenschaftsprofil aufweisen. Durch ihren chemischen Aufbau und die Eigenschaft kristalline Bereiche auszubilden, bringen PA und PBT eine erhöhte Steifigkeit, Temperatur und Chemikalienbeständigkeit sowie eine exzellente Spannungsrissbeständigkeit als herausragende Eigenschaften mit in das Blend mit Styrolpolymeren.
PBT/ASA-Anwendungen für Automotive-Außenbereich
Die von glasfaserverstärkten teilkristallinen Thermoplasten bekannte Neigung zu Verzug, wird durch die Beimischung von SAN oder ASA deutlich reduziert. Diese Kombination garantiert eine sehr gute Oberfläche und ermöglicht so zahlreiche Anwendungen für Sichtteile im Automobil- und Elektrobereich. Diese positiven Eigenschaften sind bereits in der Fertigung von Automobilleisten aus Romiloy PBT/ASA 5250 GF20 genutzt worden (siehe Abbildung 1). Mit Glasfaseranteilen von acht bis 30 Prozent ? oder auch in Kombination mit Mineralien ? stehen dem Anwender weitere geeignete Typen der Serie Romiloy 5240 bei der Spritzgussverarbeitung zur Verfügung.
Traditionell wurde die Mehrzahl der PBT/ASA-Anwendungen mit verstärkten Compounds realisiert. Dabei sind beispielsweise die Eigenschaften wie geringer Verzug, hohe Oberflächenqualität und verringertes Schwundmaß von besonderer Bedeutung.
PBT/ASA-Anwendungen im Automotive-Interieur
Vergleichbar mit der schon länger etablierten PA/ASAProduktgruppe Romiloy 3020 (siehe Abbildung 2) für unlackierte Teile im Automobilinnenraum, hat die ROMIRA jetzt eine Reihe unverstärkter PBT/ASA Compounds entwickelt (Romiloy 5240 und 5240/01). Diese Produktgruppe weist ebenfalls einen sehr niedrigen Glanzgrad und eine gute Abbildefähigkeit verschieden genarbter Werkzeug-Oberflächen auf. Die ASA-Komponente ist auch in diesen Blends für die UV- und Dimensionsstabilität, die matte Oberfläche und die erhöhte Zähigkeit der Fertigteile verantwortlich. Im direkten Vergleich zu den PA/ASA-Compounds kommen hier noch die geringe Feuchtempfindlichkeit und die damit einhergehende höhere Maßhaltigkeit der Fertigteile hinzu.
Aufgrund der geringen Empfindlichkeit gegenüber Spannungsrissen sind ROMIRA-Blends der Reihe Romiloy EXP1872 auch im Test für verschiedene Health Care-Produkte, um Designoberflächen und die Funktionsfähigkeit über eine längere Produktlebenszeit zu erhalten.
Über ROWA GROUP Holding GmbH: ROMIRA GmbH wurde 1990 gegründet und ist Partner im Verbund der ROWA Group. Mit höchster Kompetenz und synergetischem Know-how setzen wir in dieser starken Gemeinschaft Standards für technische Kunststoffe.
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