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86 junge Menschen starten in der Friedhelm Loh Group ihren Berufsweg

Friedhelm Loh Group: Vom Mechatroniker bis zum Wirtschaftsingenieur
25 duale Studenten starten als Teil einer großen Familie ihre Karriere / Foto: Friedhelm Loh Group
25 duale Studenten starten als Teil einer großen Familie ihre Karriere / Foto: Friedhelm Loh Group

(pressebox) (Herborn, 19.10.2018) 86 junge Menschen haben im Sommer bei der Friedhelm Loh Group (F.L.G.) ihren beruflichen Weg gestartet. Seither sind die 61 Auszubildenden und 25 dualen Studenten unterwegs in der Unternehmensgruppe und bereits in erste Projekte involviert.

Ausbildung und Studium bedeutet, die Zukunft zu gestalten. Genau dies haben die 61 Auszubildenden und 25 dualen Studenten der Friedhelm Loh Group vor. Sie wollen Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker, Fachinformatiker, Kaufleute oder Wirtschaftsingenieure werden. Und das, in einer der interessantesten Zeiten. „In den nächsten 10 bis 15 Jahren werden wir erhebliche Veränderungen erleben. Industrie 4.0 wird ihr gesamtes Berufsleben verändern“, sagte Carsten Röttchen, Geschäftsführer Produktion bei der Begrüßung der neuen Auszubildenden: „Sie sind Teil dieser Veränderung. Und Sie alle sind Teil einer großen Familie.“ Das gilt auch für die dual Studierenden.

In den ersten Wochen hatten die Nachwuchskräfte daher viel Gelegenheit diese „Familie“, die Unternehmensgruppe und die neuen Kollegen, kennenzulernen. So besuchten Auszubildende und Studenten mit dem Werk in Rittershausen einen der größten und wichtigsten Produktionsstandorte von Rittal. Seit kurzem packen auch die Studenten und kaufmännischen Auszubildenden im Werk mit an. „Dass ich in das produktive Herz des Unternehmens blicken darf, finde ich gut. Für mich ist wichtig zu wissen, wie die Produkte entstehen, die ich als Kauffrau einmal vermarkten soll“, erzählt Alina Mühlich, die derzeit als angehende Industriekauffrau im Marketing arbeitet.

Rundgang im neuen Umfeld

Wie dann das fertige Produkt zum Kunden kommt, erlebten die Nachwuchskräfte an einer weiteren Station ihrer Rundreise: Im Global Distribution Center in Haiger, dem neusten und modernsten Logistikkomplex des Unternehmens, machen sich Schaltschranklösungen und Zubehörteile auf den Weg in die Welt. Gleich nebenan entsteht das neue Werk für Kompaktgehäuse, die größte Investition in der Geschichte von Rittal, dessen Dimension vielen erstmals sichtbar und bewusst wurde.

Jonas Maier ist einer von 25 neuen Studierenden der F.L.G. Er hat bereits zwei Semester Theologie in den USA studiert und sich nun für ein duales Studium im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen in der Heimat entschieden. Ein Familienunternehmen als Arbeitgeber in der Region zu haben passt ihm gut: „Das Besondere an der FLG sind die weltweiten Möglichkeiten, die das Unternehmen als Globalplayer bereithält. Überzeugt hat mich außerdem das professionelle und zielgerichtete Studium, denn eine gute Ausbildung ist die Basis für beruflichen Erfolg."

Das Unternehmen mit seinen Perspektiven kennenlernen, ist das eine, was die Nachwuchskräfte in den ersten Wochen beschäftigt. Die Mit-Kommilitonen kennenlernen das andere. So hat der Besuch im Outdoorzentrum Lahntal bereits Tradition für den Start ins duale Studium bei der F.L.G: Vertrauen lernen, Grenzen überwinden, Neues zulassen – das passt auch zum Appell den Produktionschef Röttchen an die Auszubildenden richtete: „Seien sie offen und bereit für Veränderungen!“

Die Ausbildungs- und Studiumskoordinatoren Tina Pfeiffer-Busch und Anke Wojtynowski-Scharf freuen sich auf die nächsten Jahre. „Junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, sie zu fördern und zu fordern – das ist unsere Motivation, unser Antrieb“, begründet Wojtynowski-Scharf das Engagement für den Nachwuchs.

Gut informiert in die Ausbildung

So wie das Outdoorzentrum Lahntal zum Studium gehört, so gehört die Aktion „BOB“ zur Ausbildung. Zum zehnten Mal war daher der Regionale Verkehrsdienst Lahn-Dill des Polizeipräsidiums Mittelhessen zum Ausbildungsstart auf dem Stützelberg in Herborn. Polizeihauptkommissar Markus Schaaf informierte über die Kampagne gegen Alkohol am Steuer. Seit gut zehn Jahren gibt es „BOB“ in Hessen.

Seit der Gründung bilden die Unternehmen der Friedhelm Loh Group schon aus, jedes Jahr steigen junge Nachwuchskräfte in ihre Ausbildung etwa zum Industriekaufmann, zum Elektroniker für Betriebstechnik oder zur Fachkraft für Lagerlogistik ein. Seit 2001 sind auch Studierende an Bord, die im THM StudiumPlus in der Unternehmensgruppe und an der Technischen Hochschule Mittelhessen einen internationalen Bachelor-Abschluss erlangen. Spannende Aufgabenfelder in der Industrie 4.0, internationale Perspektiven und die Orientierung an Werten im Familienunternehmen stehen im Mittelpunkt ihrer Zeit beim Global Player.

Friedhelm Loh Group

Die weltweit erfolgreiche Friedhelm Loh Group (FLG) erfindet, entwickelt und produziert maßgeschneiderte Produkte und Systemlösungen für Industrie, Wirtschaft und Handel.

Die Unternehmen der Friedhelm Loh Group gehören zu den Topadressen in ihren jeweiligen Branchen – als Erfinder und kompetente Produzenten. Sie reichen vom weltweit führenden Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung und IT-Infrastruktur (Rittal) über Europas Nummer 1 bei Softwarelösungen für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Industrie (Eplan und Cideon) bis hin zu durchgängiger Fertigungskompetenz mit den modernen Materialien Stahl, Aluminium und Kunststoff (Stahlo und LKH).

Das Familienunternehmen ist mit 18 Produktionsstätten und 80 internationalen Tochtergesellschaften weltweit präsent. Die inhabergeführte Friedhelm Loh Group beschäftigt 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Zum zehnten Mal in Folge wurde die Unternehmensgruppe 2018 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2017 zum dritten Mal zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen unter [Link inaktiv].

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