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Prinzip Verantwortung: Rittal Foundation fördert besonderes Schulkonzept

Rittal Foundation unterstützt Grundschule mit 30.000 Euro
Kinder, die den Unterricht mitgestalten, eigenständig in Lernbüros arbeiten und ihren Alltag in Arbeitsteilung selbst organisieren – mit und ohne Handikap. Die Rittal Foundation unterstützt das einzigartige Konzept der Peter-Härtling-Grundschule mit 30.000 Euro / Quelle: Rittal GmbH & Co. KG
Kinder, die den Unterricht mitgestalten, eigenständig in Lernbüros arbeiten und ihren Alltag in Arbeitsteilung selbst organisieren – mit und ohne Handikap. Die Rittal Foundation unterstützt das einzigartige Konzept der Peter-Härtling-Grundschule mit 30.000 Euro / Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

(pressebox) (Herborn, 20.12.2016) Die Peter-Härtling-Schule in Wetzlar fördert Schülerinnen und Schüler nicht nur in Mathe, Deutsch und Sachkunde. Vielmehr steht an der inklusiven Privatschule auch die persönliche Entwicklung der Kinder im Fokus. Sie gestalten das Schulleben aktiv mit, arbeiten eigenständig in Lernbüros und übernehmen Verantwortung für den gemeinsamen Lernprozess – mit und ohne Handikap. Die Rittal Foundation unterstützt das einzigartige Konzept der Grundschule mit 30.000 Euro.

Inklusion und individuelle Förderung, das sind die Leitgedanken der Peter-Härtling-Schule in Wetzlar. Schüler mit und ohne Behinderung lernen in kleinen Klassen jahrgangsübergreifend zusammen und gestalten den Unterricht eigenständig mit. In strukturierter und positiver Lernatmosphäre entwickeln sie nicht nur die Fähigkeit, sondern auch Spaß am selbständigen Lernen. Früh Verantwortung für den gemeinsamen Alltag zu übernehmen, ist hier Programm. Das außergewöhnliche Schulkonzept überzeugte die Verantwortlichen der Rittal Foundation jetzt so sehr, dass die Stiftung der Friedhelm Loh Group sich entschieden hat, die Schule mit 30.000 Euro zu fördern. „Man spürt, dass hier Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam auf besondere Weise an einem Strang ziehen“, bestätigt Friedemann Hensgen, Vorstandsvorsitzender der Rittal Foundation: „Schließlich geht es um nicht weniger als die Zukunft der Kinder.“

Jedes Kind so individuell anzunehmen, wie es ist, erklärt Ulrike Weigert zum Grundpfeiler des Lernens in der Peter-Härtling-Schule. Sie ist seit acht Jahren Rektorin der Peter-Härtling-Schule und entwickelt das Konzept mit ihrem Team fortwährend weiter: „Zum einen lernen bei uns Schüler mit und ohne Behinderung zusammen. Zum anderen spielt die ganzheitliche Betrachtung des einzelnen Kindes eine wichtige Rolle“, so Weigert. „Bei uns arbeitet jedes Kind in seinem eigenen Lerntempo“, erläutert Weigert: „Die Vielfalt der Kinder in der Klasse hat deshalb einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Unterrichtsangebote. Jedes Kind führt seinen eigenen Wochenplan, sucht sich gemeinsam mit der Lehrerin und später eigenständig Aufgaben aus und bearbeitet diese und lernen so, Verantwortung für ihr schulisches Arbeiten zu übernehmen.“ Die Klassen sind daher deutlich kleiner als in der Regelschule.

Auch das weitere Schulleben ist von Eigenständigkeit und Mitbestimmung geprägt. Gemeinsam wird demokra-tisches Denken und Handeln geübt, etwa im monatlich stattfindenden Kinderrat. Hier können Schüler und Lehrer Ideen für das gemeinsame Schulleben diskutieren und abstimmen. Für das Ziel, Kinder für die Werte der Demokratie zu begeistern, erhielt die Peter-Härtling-Schule 2015 den Lina-Muders-Preis der Stadt Wetzlar.

Selbstbewusstsein stärken

Das Prinzip Verantwortung – für sich und für andere – mache die Kinder stark und selbstbewusst, so Weigert. Mit Kunstprojekten und einem umfassenden AG-Angebot, das sich aus den Interessen und Hobbies der Kinder speist und von ihnen auch geleitet wird, ziele sie zudem auf die Förderung individueller Stärken. Dies wird auch in Einzelstunden in einem geschützten Rahmen unterstützt. Gemeinsam mit Schulhund Olli ist eine Pädagogin in den Stunden eine wichtige Ansprechpart-nerin für individuelle Herausforderungen und Probleme.

„Viele Eltern entscheiden sich bewusst für das Konzept der Schule, weil sie ihre Kinder dadurch ideal gefördert sehen“, erläutert Friedemann Hensgen. Auf die Grund-schule aufmerksam geworden sei die Stiftung durch die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg, mit der die Rittal Founda-tion schon häufiger zusammengearbeitet hat: „Durch unsere Spende kann die Peter-Härtling-Schule ihr Angebot im Bereich der Sozialkompetenz in den nächsten drei Jahren deutlich ausweiten.“
Seit fünf Jahren engagiert sich die Rittal Foundation für soziale Projekte an den Standorten der Friedhelm Loh Group. Dieses Jahr feierte die Stiftung ihr Jubiläum: „Es ist uns wichtig, Menschen zu unterstützen, die aus den verschiedensten Gründen auf eine besondere Förderung angewiesen sind“, erläutert Hensgen. Der Schwerpunkt liege auf den Bereichen Diakonie, Bildung und Kultur.

Rittal Foundation

Die gemeinnützige Rittal Foundation wurde im Jahr 2011 von Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal, anlässlich des 50. Geburtstags von Rittal gegründet und mit einem Stiftungskapital von fünf Mio. Euro ausgestattet. Die Erträge aus dem Stiftungskapital werden jährlich ausgeschüttet und für soziale und kulturelle Zwecke an den Standorten von Rittal gespendet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Region Mittelhes-sen als Unternehmenssitz.

Weitere Informationen finden Sie unter [Link inaktiv].

Über Rittal GmbH & Co. KG: Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal kommen in nahezu allen Branchen, vorwiegend in der Automobilindustrie, in der Energieerzeugung, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der ITK-Branche zum Einsatz. Mit rund 10.000 Mitarbeitern und 58 Tochtergesellschaften ist Rittal weltweit präsent.

Zum breiten Leistungsspektrum gehören Infrastrukturlösungen für modulare und energieeffiziente Rechenzentren mit innovativen Sicherheitskonzepten zur physischen Daten- und Systemsicherung. Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 78 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Zum achten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2016 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2016 zu den besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de und www.friedhelm-loh-group.com.



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