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Industrie international: Friedhelm Loh Group startet neues Austauschprogramm für Studierende

Friedhelm Loh Group fördert internationales Studium
Während seines Praktikums arbeitete Piotr Guzik an der Konzeption einer Bedienoberfläche für Maschinen wie der Perforex mit. Über das Buddy-Programm stand ihm die Auszubildende Jacqueline Hansel bei seinen Aufgaben zur Seite (Bild: Rittal GmbH & Co. KG )
Während seines Praktikums arbeitete Piotr Guzik an der Konzeption einer Bedienoberfläche für Maschinen wie der Perforex mit. Über das Buddy-Programm stand ihm die Auszubildende Jacqueline Hansel bei seinen Aufgaben zur Seite (Bild: Rittal GmbH & Co. KG )

(pressebox) (Herborn, 30.11.2015) Mit der Initiative „European Industrial Experience Mittelhessen“ internationalisiert die Friedhelm Loh Group ihr Duales Studium weiter. Das neue Austauschprogramm in Kooperation mit StudiumPlus und der Technischen Hochschule Mittelhessen ermöglicht jungen Menschen aus dem Ausland erste Arbeitserfahrungen in Deutschland und schickt auch deutsche Studierende in die weite Welt. Piotr Guzik, Maschinenbaustudent aus Polen, war in diesem Sommer der erste, der für ein Semester zur Friedhelm Loh Group kam.

Jahr für Jahr zieht es Studenten aus aller Welt an den Ausbildungsstandort Deutschland. Weil das Duale Studium in Deutschland weltweit anerkannt ist, machte sich auch Piotr Guzik, Maschinenbaustudent aus Polen, auf den Weg. Ermöglicht hat ihm das die Loh Academy der Friedhelm Loh Group mit dem internationalen Austauschprogramm „European Industrial Experience Mittelhessen“ (EIEM). Die unternehmenseigene Weiterbildungseinrichtung hat das Programm mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen und weiteren Partnerunternehmen aus der Taufe gehoben, um das Duale Studium weiter zu internationalisieren und den Kontakt zu den Fachkräften von morgen aus dem Ausland zu fördern.

In Polen studiert Piotr Guzik im fachlichen Schwerpunkt Automation und Robotik. Sein Einsatz bei Kiesling, einem Tochterunternehmen der Friedhelm Loh Group, das Maschinen für die automatisierte Schaltschrankfertigung produziert, gefiel dem 29-Jährigen daher besonders: „Die drei Monate bei Kiesling Maschinenbau vergingen wie im Flug“, erzählt Guzik: „Ich habe in kurzer Zeit viele neue Dinge über meinen zukünftigen Beruf und die Entwicklung der Industrieautomation gelernt.“ Während seines Praxissemesters arbeitete der Student an der Konzeption einer Bedienoberfläche für Maschinen mit. „Auch die neuen Freundschaften werden mich noch lange an diesen Aufenthalt bei der Friedhelm Loh Group zurückdenken lassen“, so Guzik.

Daniel Wirth, verantwortlich für das Duale Studium in der Friedhelm Loh Group, hat das Programm für die Unternehmensgruppe mitentwickelt. Das EIEM-Programm ist international etabliert: „Für uns bietet das Programm eine Reihe von Vorteilen“, sagt Wirth: „Austauschstudenten bringen immer wieder neue Ideen und innovative Sichtweisen ein, die bei der Produktentwicklung hilfreich sein können.“ Außerdem wolle man natürlich auch im Ausland die Qualität der Ausbildung beim Global Player hervorheben: „Das stärkt den Wirtschaftsstandort Mittelhessen und zieht junge Menschen in unsere Region.“

Im Austausch gehen auch deutsche Studierende ins Ausland, denn die THM bietet ihren Studenten ein Auslandssemester an: „Das fördert die internationale und interkulturelle Kompetenz der Studierenden und steigert auch die Attraktivität des Studiengangs“, so Wirth.

Der internationale Studentenaustausch im Rahmen des EIEM-Programms ist fortan fester Bestandteil der dualen Ausbildung StudiumPlus bei der Friedhelm Loh Group. Das international aufgestellte Familienunternehmen wurde bereits sieben Mal in Folge vom Top Employers Institut als „Top Arbeitgeber Deutschland“ zertifiziert und gilt als Innovationsführer in den Bereichen Schaltschranktechnologie, IT-Infrastruktur, Industrieautomatisierung und Engineering.

Friedhelm Loh Group

Die weltweit tätige Friedhelm Loh Group (F.L.G.) erfindet, entwickelt und produziert maßgeschneiderte Produkte und Systemlösungen für Industrie, Wirtschaft und Handel. Die Unternehmen der Friedhelm Loh Group gehören zu den Topadressen in ihren jeweiligen Branchen – als Erfinder und kompetente Produzenten. Sie reichen vom weltweit führenden Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung und IT-Infrastruktur (Rittal) über Europas Nummer 1 bei Softwarelösungen für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Industrie bis hin zur durchgängigen Fertigungskompetenz mit den modernen Materialien Stahl, Aluminium und Kunststoff.

Das Familienunternehmen ist mit 18 Produktionsstätten und 78 internationalen Tochtergesellschaften weltweit präsent. Die inhabergeführte Friedhelm Loh Group beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Zum siebten Mal in Folge wurde die Unternehmensgruppe 2015 als Top-Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. Weitere Informationen unter [Link inaktiv].

Über Rittal GmbH & Co. KG: Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal kommen in nahezu allen Branchen, vorwiegend in der Automobilindustrie, in der Energieerzeugung, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der ITK-Branche zum Einsatz. Mit rund 10.000 Mitarbeitern und 58 Tochtergesellschaften ist Rittal weltweit präsent.

Zum breiten Leistungsspektrum gehören Infrastrukturlösungen für modulare und energieeffiziente Rechenzentren mit innovativen Sicherheitskonzepten zur physischen Daten- und Systemsicherung. Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Kiesling Maschinentechnik durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 78 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Zum siebten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2015 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de und www.friedhelm-loh-group.com.


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