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MTH: Ultraschallschweißen „Made in Germany“

Mathias Herrde, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer von Maschinenbau-Technologie-Herrde, Henstedt-Ulzburg, Schleswig-Holstein, Deutschland
Mathias Herrde, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer von Maschinenbau-Technologie-Herrde, Henstedt-Ulzburg, Schleswig-Holstein, Deutschland

(pressebox) (Henstedt-Ulzburg, 29.05.2008) Top-Ergebnisse in der Verbindungstechnik dank innovativer Produkte und Lösungen aus dem schleswig-holsteinischen Henstedt-Ulzburg

Die rund um den Globus zum Gütesiegel aufgestiegene Kennzeichnung "Made in Germany" ist seit Mitte der neunziger Jahre nahezu verschwunden. Der Grund: 1995 entschied das Oberlandesgericht Stuttgart, dass der Ausdruck gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstößt, wenn der größte Teil des Produkts nicht aus deutschen Rohstoffen besteht oder nicht aus deutscher Fertigung kommt. Das Unternehmen Maschinenbau-Technologie-Herrde aus Henstedt-Ulzburg, kurz MTH genannt, erfüllt diese strengen Kriterien. Das Konzept, fast ausschließlich auf deutsche Qualitätsbauteile im Bereich des Ultraschallschweißens zu setzen, geht auf. Die innovativen Dienstleistungen und Produkte von MTH finden weltweit immer mehr Nutzer.

Die Unternehmensphilosophie der vor den Toren Hamburgs in Schleswig-Holstein ansässigen MTH ist eng verknüpft mit dem eigenen Anspruch des Firmengründers, Namensgebers und Geschäftsführers Mathias Herrde: "Der Tag hat nun mal nicht mehr als 24 Stunden. Da haben unsere Kunden ein Recht darauf, dass wir ihnen mit unseren Lösungen und Leistungen helfen, Zeit und Geld zu sparen." Dabei füllt er den häufig strapazierten Begriff deutsche Wertarbeit mit Leben: "Wenn man von A bis Z auf Qualität setzt, rechnet es sich für alle Seiten. Ob Sonderkonstruktion oder vergleichsweise kleines Serienprodukt, wenn alles von der Konstruktion über die Fertigung bis zur Inbetriebnahme hochwertig ist, dann stimmen neben den Produktionsergebnissen auch die Standzeiten."

Flexibilität und Qualität von der Sonotrode bis zu kompletten Schweißanlagen

Dank mehr als 25 Jahren gesammelter Erfahrungen in der Kunststoff-Fügetechnik hat der gelernte Feinmechanikermeister Mathias Herrde sein Unternehmen seit 1992 sukzessive zu einer kleinen, aber feinen Firmengruppe ausgebaut. Mit einem kompetenten Team aus Ingenieuren und Handwerkern stellt er Sondermaschinen und Kunststoffschweißanlagen verschiedener Größen, aber auch Einzelkomponenten her, die allesamt auf der Ultraschall- Technologie basieren. Das Spektrum reicht dabei von Sonotroden und Schallköpfen über Handschweißgeräte, z.B. für Musterteile und Reparaturen, bis hin zu Kleinanlagen für einfache Anwendungen und hochwertigen Ultraschall-Schweißpressen. Auch die Planung und Projektierung kompletter Schweißanlagen, Prüfvorrichtungen und Spezialkonstruktionen wird seit vielen Jahren erfolgreich u. a. für namhafte Hersteller aus der Automobil- und Medizintechnik durchgeführt.

Ob auf den 100stel-mm genau gefertigte Sonotroden, auf Kundenwünsche maßgefertigte Spezialsonotroden oder Schallköpfe, die mit verschiedensten Fabrikaten der Branche kompatibel sind, bei allen Produkten aus dem Hause MTH steht die Qualität an oberster Stelle. So werden nur hochwertigste Materialien wie Titan, Aluminium oder Werkzeugstahl vornehmlich aus Deutschland verwendet. Zudem achtet man darauf, dass die unterschiedlichen Werkzeuge aus einem Stück gefräst sind, um teure Reparaturen und Standzeiten durch Bruchstellen zu vermeiden. Auch wenn die Zerspanung seit 10 Jahren in einen zweiten Betrieb der Herrde Unternehmensgruppe ausgelagert ist, legt der Gründer großen Wert darauf, dass alle seine Mitarbeiter und die der Partnerunternehmen die hohen Flexibilitäts- und Qualitätsstandards teilen und aufrechterhalten.

Entwicklungsbegeisterter Eigentümer und sein Expertenteam

Bis Produktneuheiten oder Sondermaschinenlösungen präsentiert werden können, die die hohen Anforderungen von MTH erfüllen, investiert das schlagkräftige Tüftler-Team viel Freizeit und Herzblut. Nicht selten gehen Herrde sowie die Leiter seiner Fachabteilungen Elektrotechnik und Konstruktion, Thomas Begunk und Udo Tiedemann, mit bereits guten Produktansätzen in zusätzliche Entwicklungs- oder Konstruktionsphasen. Sie wissen, dass der Weg zwischen guten und optimalen Lösungen oft noch ein weiter ist. "Entwicklung ist für mich keine Arbeit, sondern ein Hobby", sagt der Firmeninhaber, der schon mehrfach durch innovative Konstruktionsleistungen im Bereich des Ultraschallschweißens für Aufsehen gesorgt hat. So gelang es ihm z.B. durch eine speziell von MTH entwickelte Vorschubeinheit, im Auftrag eines großen Kfz-Herstellers die Einzelteile bei der Airbag-Fertigung für eine Luxuslimousine durch 22 auf kleinstem Raum gesetzte Schweißpunkte zu verbinden. Das Besondere dabei: Die Punkte schlagen auf der Sichtseite nicht durch, was bei der neuen Beschichtungsart der Lenkrad-Prallplatte mit Chromeffekt viel Präzisionsarbeit bedeutet.

Praxisgerechte Sonderlösungen wie diese sind nur möglich, weil sich der Unternehmer und sein Team mit jeder Aufgabe zu 110% identifizieren und für jeden Kunden hoch motiviert ans Werk gehen. Unterstützt werden sie dabei von einem modernen CNC-Werkzeugmaschinenpark. Da sie es immer direkt mit dem Chef zu tun haben, profitieren die Auftraggeber neben dem Expertenwissen von kurzen Wegen und persönlicher Betreuung. Die optimale Sachkenntnis des MTH-Teams führt zu treffenden Analysen, passgenauen Konzepten, zeitnaher Umsetzung und termintreuer Auslieferung. Als Vorteil für die Kunden stehen minimierte Kosten bei maximierter Produktivität auf der Habenseite.

Neben der Qualität seiner Serienprodukte und Sonderkonstruktionen will sich Herrde zudem im Service an seinen hohen Ansprüchen messen lassen. Auch die Dienstleistungen nehmen bei dem mittelständischen Unternehmen einen großen Stellenwert ein. So können Kunden z.B. aus verschiedensten Materialien wählen oder entscheiden, ob sie Schweißarbeiten lieber selbst vornehmen oder als Dienstleistung wahrnehmen möchten. Sie profitieren zudem von Fernwartung, wobei Fehler via Internet an MTH transferiert, dort analysiert und sofort die nötigen Schritte eingeleitet werden. Diese reichen von einer telefonischen Beratung bis zum Vor-Ort-Service. Eine Dienstleistung, die allerdings so gut wie nie in Anspruch genommen werden muss. So wie es sich eben gehört für Produkte "Made in Germany".

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