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Metropolregion kann bis 2030 zur Klimaschutz-Modellregion werden

Fernwärmestudie für die Metropolregion Rhein-Neckar vorgestellt - Fernwärme und Erneuerbare sollen über 40 Prozent der Wärmeversorgung decken

(pressebox) (Mannheim, 11.03.2008) "Wir können und wollen die Metropolregion Rhein-Neckar bis 2030 zur Modellregion in Deutschland und Europa für eine umweltfreundliche und klimaschonende Wärmeversorgung machen." Mit dieser Zielsetzung fasste der Vorsitzende des Lenkungskreises "Sicherstellung der Energieversorgung" der Metropolregion, der Vorstandsvorsitzende der Mannheimer MVV Energie AG, Dr. Rudolf Schulten, die Ergebnisse der Fernwärmestudie zusammen, die er am Dienstag im Ludwigshafener Rathaus an die Vorsitzende des Verbandes Region Rhein-Neckar, Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, übergeben hat.

Das Gutachten war von den wichtigsten Fernwärme-Unternehmen der Region - den Technischen Werken Ludwigshafen, den Stadtwerken Heidelberg, Viernheim, Speyer, Schwetzingen und Weinheim, dem Großkraftwerk Mannheim, der Fernwärme Rhein-Neckar und der MVV Energie - bei dem renommierten Beratungsunternehmen ENERKO in Auftrag gegeben worden. Danach kann der Anteil der Fernwärme und der Erneuerbaren Energien am Wärmemarkt der Region von heute rund 13 Prozent in den nächsten 20 Jahren auf über 40 Prozent werden. Oberbürgermeisterin Dr. Lohse: "Diese unternehmensübergreifende Zusammenarbeit eröffnet die einmalige Chance, den Klimaschutz in unserer Region entscheidend voranzubringen und mit dem Ausbau zukunftsorientierter Energietechnologien auch neue Arbeitsplätze in unserer Region zu schaffen."

Die Metropolregion Rhein-Neckar verfügt bereits über eines der größten und modernsten Fernwärmenetze in Deutschland - nicht nur in den großen Städten Mannheim Ludwigshafen und Heidelberg sondern auch im Umland und in einigen Mittelzentren. Daraus ergibt sich nach den Worten von Dr. Schulten nun auch das Potenzial für einen wirtschaftlich sinnvollen weiteren Ausbau. Gleichzeitig sollten alle Möglichkeiten des Energiesparens und der Steigerung der Energieeffizienz konsequent genutzt werden: "Wir gehen davon aus, dass wir bis 2030 den Energieverbrauch im Wärmebereich um 21 Prozent senken können, auch wenn im gleichen Zeitraum die zu beheizende Fläche um 20 Prozent zunehmen wird."

Die Metropolregion Rhein-Neckar verfügt bereits über eines der größten und modernsten Fernwärmenetze in Deutschland - nicht nur in den großen Städten Mannheim Ludwigshafen und Heidelberg sondern auch im Umland und in einigen Mittelzentren. Daraus ergibt sich nach den Worten von Dr. Schulten nun auch das Potenzial für einen wirtschaftlich sinnvollen weiteren Ausbau. Gleichzeitig sollten alle Möglichkeiten des Energiesparens und der Steigerung der Energieeffizienz konsequent genutzt werden: "Wir gehen davon aus, dass wir bis 2030 den Energieverbrauch im Wärmebereich um 21 Prozent senken können, auch wenn im gleichen Zeitraum die zu beheizende Fläche um 20 Prozent zunehmen wird."

Parallel zu geplanten Ausbau von Fernwärme und Erneuerbaren Energien soll der Wärmemarkt-Anteil der fossilen Energieträger Öl und Gas von heute 85 Prozent auf 56 Prozent gesenkt werden. Dr. Schulten zeigte sich überzeugt, "dass wir dieses hohe Ziel schaffen können und werden, wenn wir es gemeinsam angehen". Die Wärmeversorgung sei die Stellschraube, mit der auf lokaler und regionaler Ebene mit lokalen und regionalen Maßnahmen Umwelt- und Klimaschutz tatsächlich und direkt voranbringen können.

Bei der Übergabe der Studie verwies Oberbürgermeisterin Dr. Lohse auf die enormen Chancen und Potenziale von Fernwärme und Erneuerbaren Energien. Die Metropolregion erfülle damit nicht nur die von Politik und Öffentlichkeit geforderten Klimaziele – zuletzt etwa der Meseberger Beschlüsse der Bundesregierung – vielmehr setze sich die Region damit „an die Spitze der Bewegung“. Sie kündigte daher an, dass die Empfehlungen der Fernwärmestudie in ein regionales Energie- und Klimaschutzkonzept einfließen sollen.

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