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(pressebox) (Jena, 03.02.2010) Seit Beginn der Serienproduktion Ende 1999 sind die Absatzzahlen der frequenzverdoppelten grünen Scheibenlaser kontinuierlich angestiegen. Inzwischen werden mehr als 1.000 Stück des Lasers pro Jahr in Jena-Göschwitz gefertigt. Einsatz findet das Jenoptik-Erfolgsprodukt vorrangig bei medizinischen Anwendungen. Die Neuversion des Erfolgsproduktes fand großen Anklang auf der Photonics West.
Der 10.000ste Scheibenlaser, frequenzverdoppelt im grünen Wellenlängenbereich, wurde vergangene Woche auf der Lasermesse PHOTONICS WEST 2010 in San Francisco verkauft. Meist wird diese Art Laser in einer Arztpraxis für Augenoperationen genutzt. Dort haben solche Scheibenlaser seit mehreren Jahren Dank spezifischer Vorteile und flexibler Einsatzmöglichkeiten die früher eingesetzten ineffizienten und meist auch großvolumigen Laser verdrängt.
Die Neuauflage des JenLas® D2.x benötigt bei gleicher Ausgangsleistung von 3 bis 8 Watt nur noch ein Viertel des Gehäusevolumens, was ihn für den Einsatz als Medizinlaser noch interessanter macht. Alle führenden Medizingerätehersteller haben am Messestand der Jenoptik großes Interesse an der neuen Version des Lasers gezeigt.
Laserstrahlung im grünen Spektralbereich wird eingesetzt, um die Netzhaut des Augenhintergrundes wieder "anzuheften". Dies ist ein Vorgang, der bei alters- oder krankheitsbedingter Ablösung eben dieser Netzhaut einer größeren, flächigen Ablösung der Netzhaut entgegen wirken kann und damit das Krankheitsbild erheblich verbessert. Weiterhin kommt der Laser in der Dermatologie bei der Behandlung von Hautveränderungen, beispielsweise zur Verödung oberflächiger Gefäße, zum Einsatz. Auch für die Materialbearbeitung und Show & Entertainment eignet sich der JenLas® D2.x hervorragend.
Der Erfolg des Scheibenlasers, eine Variante der Festkörperlaser, liegt in der Geometrie des Lasermediums. Statt eines massiven zylinderförmigen Laserkristalls ist eine dünne Scheibe mit wenigen hundert Mikrometern Dicke das laseraktive Material. Eine flächige Kühlung ist möglich, die ohne Wasser auskommt und damit den Installations- und Wartungsaufwand reduziert. Vorteil des Aufbaus: Der Laser ist kompakt, effizient und liefert exzellente, stets gleich bleibende Strahlqualität.
Ansprechpartner:
Frau Katrin Lauterbach
Public Relations
Telefon: +49 (3641) 65-2255
Fax: +49 (3641) 65-2484
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
Über JENOPTIK-KONZERN:
Als integrierter Optoelektronik-Konzern ist Jenoptik in den fünf Sparten Laser & Materialbearbeitung, Optische Systeme, Industrielle Messtechnik, Verkehrssicherheit sowie Verteidigung & Zivile Systeme aktiv. Zu den Kunden weltweit gehören vor allem Unternehmen der Halbleiter- und Halbleiterausrüstungsindustrie, der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, der Medizintechnik, der Sicherheits- und Wehrtechnik sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie.
Mit der Sparte Laser & Materialbearbeitung zählt Jenoptik zu den führenden Anbietern von Lasertechnologie - von der Komponente bis zur komplexen Anlage. Entscheidender Faktor beim Einsatz von Jenoptik-Lasertechnologie ist der Gewinn an Produktivität bei unseren Kunden. Die Sparte hat sich im Bereich der Lasertechnik auf qualitativ hochwertiges Halbleitermaterial und zuverlässige Diodenlaser sowie auf innovative Festkörperlaser, wie zum Beispiel den Scheiben- und Faserlaser spezialisiert. Bei den Hochleistungsdiodenlasern ist Jenoptik der weltweit anerkannte Qualitätsführer. Für verschiedene Applikationen werden Laser als Komponente und System entwickelt und in Materialbearbeitungsanlagen integriert, mit denen Kunststoffe, Metalle, Glas, Keramik, Halbleitermaterial und Solarzellen sowohl in Dünnschicht als auch in Wafer-Technologie mit höchster Effizienz, Präzision und Sicherheit bearbeitet werden. Jenoptik beherrscht damit die komplette Wertschöpfungskette der Lasermaterialbearbeitung mit Entwicklung, Fertigung sowie Vertrieb und steht den Kunden als zuverlässiger Partner weltweit zur Verfügung.
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