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Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik erhält Großauftrag

Für die Auftragsvergabe war die weltweite Präsenz der Jenoptik-Sparte ausschlaggebend

(pressebox) (Jena, 27.05.2008) Der Jenoptik-Konzern hat einen Großauftrag von der Continental AG, einem führenden internationalen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie erhalten. Die Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik wird Maschinen und Anlagen an die Continental Division Powertrain liefern. Ausschlaggebend für den Auftrag waren die weltweite Präsenz sowie das Know-how rund um die verschiedenen Messtechnologien und Messaufgaben der Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik.

Der Großauftrag umfasst die komplexe Messung von sieben verschiedenen Komponenten eines neuen Diesel-Einspritzsystems für LKW, das in den USA gefertigt wird. Jenoptik wird die gesamte Fertigungslinie und Teile der Messräume mit Messsystemen ausstatten und noch in diesem Jahr sowohl optische, pneumatische und taktile Messmaschinen und -anlagen installieren. Einbezogen in den Auftrag sind sämtliche Bereiche der Industriellen Messtechnik, die damit für den umfassenden Großauftrag Systeme für alle notwendigen Messaufgaben aus einer Hand liefern können.

Die Jenoptik ist in der Sparte Industrielle Messtechnik nach dem Zusammenschluss mit der Etamic-Gruppe weltweit präsent und verfügt über umfassendes Know-how in allen wesentlichen Messtechnologien - In- und Post-Prozess sowie optisch, taktil und pneumatisch. Gemessen werden hierbei Dimensionen, Rauheiten, Konturen sowie Form- und Lageparameter. Durch die Akquisition und den zügigen Zusammenschluss zu Hommel-Etamic ist die Jenoptik weltweit zum Systemanbieter für industrielle Messtechnik aufgestiegen und hat sich für weltumspannende und alle Technologien umfassende Großaufträge qualifiziert.

In den USA unterhält die Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik am Automobilstandort Detroit einen Produktions- und Vertriebsstandort mit heute knapp 100 Mitarbeitern. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Jenoptik-Konzerns zu mehr Markt- und Kundennähe hatte Jenoptik bereits im April 2007 die ausstehenden 75 Prozent an dem US-amerikanischen Unternehmen Detroit Precision Hommel, Inc. mit Sitz in Rochester Hills nahe Detroit übernommen und damit einen direkten Zugang zum nordamerikanischen Markt erhalten. Detroit Precision Hommel, Inc. und die ebenfalls nahe Detroit beheimatete Etamic Corp., Plymouth, wurden Ende 2007 zu einem Standort zusammengeführt und zur Hommel-Etamic America Corp. verschmolzen. Zahlreiche Synergien aus der Integration beider Standorte führten zu Kostenvorteilen und einem erheblichen Ausbau des Service-Geschäftes in den USA. Der neue Großauftrag unterstreicht die erfolgreiche Positionierung als Systemanbieter für Industrielle Messtechnik in einem für Jenoptik wichtigen Wachstumsmarkt.

Über JENOPTIK-KONZERN: In der industriellen Messtechnik zählt Jenoptik zu den führenden Herstellern und Systemanbietern für hochpräzise, berührende und berührungslose Fertigungsmesstechnik. Das Leistungsspektrum umfasst komplette Lösungen für die unterschiedlichsten Messaufgaben, so die Prüfung von Rauheit, Konturen, Form und die Bestimmung von Dimensionen – während (In-Prozess), nach dem Fertigungsprozess (Post-Prozess) oder im Messraum. Abgerundet wird das Produktprogramm durch ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit Beratung, Schulungen und Service inklusive langfristiger Wartungsverträge.

Zu den Kunden gehören vor allem führende Automobilhersteller und Zulieferunternehmen der Automobilindustrie weltweit. Mit Präsenzen in Asien (Südkorea, China und Indien), Nordamerika (Detroit) und in Europa (Deutschland, Frankreich, Tschechien und Schweiz) ist Jenoptik mit der industriellen Messtechnik an den wichtigen Standorten der globalen Automobilindustrie vertreten. Produktionswerke befinden sich in Villingen-Schwenningen, Jena, Ratingen, Bayeux/Frankreich und Peseux/Schweiz.

Die Sparte ist aus dem Zusammenschluss der Hommelwerke GmbH und des französischen Messtechnikunternehmens ETAMIC S.A. zu Hommel-Etamic GmbH entstanden. Die Ursprünge gehen auf die Gründung der Hommelwerke im Jahr 1876 und von Etamic im Jahr 1947 zurück.

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