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Jenoptik-Konzern mit Neuvorstellungen auf der Messe LASER 2007 in München

Jenoptik präsentiert ab 18. Juni 2007 zahlreiche Neuentwicklungen und am Markt etablierte Produkte aus den Bereichen Lasertechnik, Mikrooptik und Automatisierungstechnik

(pressebox) (Jena, 14.06.2007) Ein neue Laserquelle für die Flachbildschirmindustrie, neue Femtosekundenlaser für gewebeschonende Medizintechnik- Anwendungen und sauberes und schnelles Trennen sprödbrüchiger Materialien, wie Glas oder Keramik - dies sind einige der Highlights, die Jenoptik zur LASER 2007 ab 18. Juni in München präsentieren wird. Der Technologiekonzern erzielte 2006 rund 40 Prozent seines Gesamtumsatzes in der Sparte Laser & Optik. Konzentriert hat sich Jenoptik im Lasergeschäft auf neue Technologien, so im Bereich der Festkörperlaser. Die Laseraktivitäten des Konzerns sind vorrangig in Jena und Göttingen beheimatet, die Systeme werden weltweit vertrieben. Jenoptik gehört im Bereich der Hochleistungsdiodenlaser- und Scheibenlasertechnologie zu den führenden Anbietern. Zur Lasermesse wird neben neuen Lasersystemen auch technologisch komplexes "Zubehör" vorgestellt, wie Optiken, Objektive und Spezialmodule.

Neuer Festkörper-Scheibenlaser für die Flachbildschirmindustrie

Der JenLas.®ASAMA Scheibenlaser wurde speziell für das Annealing (Kristallisieren und Ausheilen) von dünnen Schichten (LCD und OLED Flachbildschirme) und für die Aktivierung von Dotierungen (Hochleistungstransistoren, Halbleiterindustrie) in Halbleiterschichten entwickelt. Er wird derzeit am Markt eingeführt. Seine Strahleigenschaften erlauben ein unübertroffen homogenes Scannen von Flächen und gewährleisten mit einer Wiederholrate von 50 kHz hohe Effizienz und Durchsatz im industriellen Fertigungsprozess. Das Kristallisieren von dünnen Silizium-Schichten ist von großer Bedeutung für die Herstellung von Dünnschichttransistoren auf LCD (liquid crystal display) und OLED (organic light emitting diode) Flachbildschirmen. Sie ermöglichen eine höhere Beweglichkeit der Elektronen in den kristallisierten Silizium-Schichten und extrem glatte Schichten - beides Voraussetzungen für die nächste Bildschirmgeneration vor allem für mobile Konsumerelektronik wie Handys oder Laptops.

Femtosekunden-Laser für Medizintechnik und Mikromaterialbearbeitung

Der Femtosekundenlaser JenLas® D2.fs ist eine Neuentwicklung. Ultrakurze Impulse das Laserlichts haben sich inzwischen für eine Vielzahl von Anwendungen als vorteilhaft erwiesen. Insbesondere dort, wo eine hohe Bearbeitungsqualität bei gleichzeitig geringer thermischer Schädigung des umliegenden Materials erforderlich ist, eignen sich Femtosekundenimpulse hoher Energie besonders, wie zum Beispiel für den Flapschnitt in der Hornhaut für die refraktive Korrektur (LASIK). Basierend auf der Scheibenlasertechnologie hat Jenoptik den Femtosekundenlaser entwickelt, der sowohl für den medizinischen Einsatzbereich als auch für die Mikromaterialbearbeitung neue innovative Applikationsfelder erschließen soll.

Neues Laser-Verfahren zum Trennen spröder Materialien

Im Bereich der Lasermaterialbearbeitung hat Jenoptik das so genannte Thermische Laserstrahl Separieren mit der Laseranlage JENOPTIK-VOTANTM G zur Serienreife gebracht. Spröde Materialien, wie Glas, Keramik und Halbleiter, werden mittels Laserstrahl erwärmt und anschließend schnell abgekühlt. Die starken Spannungen, die dabei im Material auftreten, erzeugen einen definierten Riss entlang der Bewegungsrichtung des Laserstrahls. Im Vergleich zu herkömmlichen, abtragenden Lasertechnologien, etwa Perforation mit gepulstem Laserstrahl, überzeugt das neue Verfahren durch mikrorissfreie Kanten und verhindert gleichzeitig Verschmutzungen, die herkömmlich durch das Schmelzen entstehen. Das Verfahren ist berührungslos und arbeitet aufgrund des besonderen Wirkprinzips absolut partikelfrei. Zudem wird mit dem thermischen Separieren die Prozessgeschwindigkeit um bis zu 300 Prozent gesteigert.

Darüber hinaus präsentiert Jenoptik auf der Messe auch neue Optiken, Objektive und Module wie Scanobjektive für die Mikromaterialbearbeitung, wie präzises Schneiden, Ritzen und Beschriften verschiedener Materialien oder die Glasinnengravur, ein breites Spektrum diffraktiver, refraktiver und hybrider Mikrooptiken und Elemente ebenfalls für die Mikromaterialbearbeitung sowie die Augenheilkunde und Halbleiterlithographie. Im Bereich der Diodenlaser hat Jenoptik die Umstellung der Produkte auf die eigenen Hoch-Effizienz-Diodenlaserbarren abgeschlossen.

Ausführliche Informationen zu den ausgestellten Produkten und Innovationen des Jenoptik-Konzerns sind in der Halle B3 am Stand 417 erhältlich.

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