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Prozesssicherheit durch Verifikation

Qualitätskontrolle nadelgeprägter Codes
Verifikation DataMatrix Reader DMR220 von IOSS GmbH
Verifikation DataMatrix Reader DMR220 von IOSS GmbH

(pressebox) (Radolfzell, 04.06.2013) Direkt mit DataMatrix Code gekennzeichnete Teile steigern die Effizienz in vielen Fertigungsprozessen. Insbesondere nadelbasierte DPM-Codes haben sich bewährt, wo Bauteile über mehrere Verarbeitungsschritte und Unternehmensgrenzen hinweg eindeutig identifizierbar bleiben sollen. Doch treten in der Praxis bei nadelgeprägten Codes immer wieder Diskrepanzen zwischen dem Ergebnis der Verifikation zur Überprüfung der Lesbarkeit und der faktischen Lesbarkeit im Prozess auf. Weshalb ist das so und wie sehen die Lösungsvorschläge der IOSS GmbH hierzu aus.

Die wichtigsten und nennenswerten DPM (direct part marking)-Verfahren, sind Inkjet-Beschriftung, Laserbeschriftung und Nadelprägung, wobei die Nadelprägung eine Sonderstellung einnimmt, dergestalt, dass der DataMatrix Code dauerhaft in die Materialoberfläche geprägt wird. Eingesetzt auf Metall- und Kunststoffteilen liegt der Vorteil gegenüber anderen Verfahren darin, dass der Code auch nach oberflächenverändernden Folgeprozessen, wie z.B. Beschichten, Lackieren, Kugelstrahlen, Härten oder Bondern noch lesbar ist. Die Lesbar- bzw. Dekodierfähigkeit des Codes ist entscheidend für die Rückverfolgbarkeit der Teile über alle Stufen der Prozesskette hinweg. Deshalb werden die Codierungen verifiziert, damit sichergestellt werden kann, dass der Code eine Mindestqualität aufweist und in den nachfolgenden Prozessen und von anderen Beteiligten im Wertschöpfungsprozess lesbar ist.

Die Verifikation von direktmarkierten Codierungen ist in der Norm ISO/IEC15415 Technical Report TR 29158 | AIM DPM festgelegt. Der aktuelle Stand der Normierung hat sich in der Praxis für lasermarkierte und Injket Beschriftungen bewährt, auch für nadelgeprägte Codierungen unter Idealbedingungen, sind die Kriterien der Norm anwendbar.

Was aber passiert, wenn diese Idealbedingungen (homogene Fläche, geringe Rauigkeit...) in der Praxis nicht immer möglich sind? Wenn die Oberflächen grob und beschichtet sind. Wenn dann der Code durch die Verifizierung abgewertet wird, obwohl er perfekt geprägt und absolut prozesssicher lesbar ist.

Die IOSS GmbH als Spezialist für 2D-Code Lesesysteme, speziell für nadelmarkierte Codierungen, bietet als Variante - neben der ISO15415 Verifizierung, das Software Modul "Das Bewertete Lesen" an. Damit wird neben der Dekodierung des nadelgeprägten Code-Inhalts verschiedene Kriterien zur Qualifizierung herangezogen werden, welche sichere Rückschlüsse auf die Reproduzierbarkeit der Markierung zulassen!

Beide Softwaremodule "ISO15415" und das "Bewertete Lesen" dekodieren und verifizieren inline und sind in den Lesesystemen DMR210 und DMR220 integriert. Weitere, ausführliche Informationen zur Verifikation und Bewertung direktmarkierter Codierungen sind unter dem Stichwort "Verifikation" an info@ioss.de erhältlich oder unter www.ioss.de einsehbar.

Ansprechpartner:

Frau Manuela Hermann
IOSS intelligente optische Sensoren und Systeme GmbH
Telefon: +49 (7732) 982796-38
Fax: +49 (7732) 982796-11
Zuständigkeitsbereich: Marketing & Controlling

Über IOSS intelligente optische Sensoren und Systeme GmbH: Die IOSS GmbH bietet mit einer breiten Produktpalette von Standard 2D-Code Lesesystemen zu massgeschneiderten Kundenlösungen schnelle, sichere und zuverlässige Identifikation von Codierungen. Hohe Fachkompetenz im Bereich industrielle Bildverarbeitung spiegeln sich in den IOSS Produkten wieder, die in allen industriellen Bereichen u.a. Automobil- und Halbleiterindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik und Solarzellenherstellung ihren Einsatz finden.

Datei-Anlagen:
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