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Krise im Auslandsgeschäft im Jahr 2010 gut überwunden

Studie Going International 2010

(pressebox) (Halle, 14.12.2010) "Trotz schwieriger Bedingungen behauptet sich die sachsen-anhaltische Außenwirtschaft auch nach der krisenbedingten Durststrecke der Weltwirtschaft", so Birgit Stodtko, Geschäftsführerin der InterCom - Außenwirtschaftsfördergesellschaft der Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anhalt mbH. Dies ist ein Ergebnis der Studie "Going International", die die InterCom bei hiesigen auslandsaktiven Unternehmen durchgeführt hat.

Der Export stelle mit 87,4 Prozent die wichtigste Aktivitätsform der befragten Firmen im Ausland dar. "Das internationale Engagement trägt zu stabilem und stetigem Wachstum der Unternehmen bei", analysiert Stodtko. So konnten rund 41 Prozent steigende Gewinne verzeichnen und knapp die Hälfte (45 Prozent) sogar ihren Personalbestand im Inland erhöhen. Der Anteil der Repräsentanzen und Vertriebsbüros sowie Tochterunternehmen und Niederlassungen sei im Vergleich zu den Vorjahren sogar gestiegen. Laut Untersuchung beklagen mehr als 43 Prozent der Unternehmen die auf den internationalen Märkten schwierigen rechtlichen Bedingungen, einschließlich Verträgen, Zoll, Rechtssicherheit und Bevorzugung nationaler Anbieter bei Ausschreibungen - etwa die Regelung "Buy American" in den USA. Bei den Zielregionen bleibt die Region "EU 15 / Europäische Freihandelsassoziation" mit 80 Prozent der Zielmarkt Nummer Eins. Danach folgen der osteuropäische Raum inklusive Russland und der GUS-Staaten sowie die neuen EU-Mitgliedsstaaten.

InterCom-Geschäftsführer Andreas Müller ermuntert die Unternehmen, ihr Auslandsengagement auszubauen: "Für unsere Firmen spielt das internationale Geschäft bereits eine sehr wichtige Rolle. Der Anteil der Auslandsumsätze am Gesamtumsatz liegt jedoch bei über der Hälfte der befragten Unternehmen bei unter 20 Prozent. Hier liegt noch viel Entwicklungspotential, das es sich lohnt zu nutzen." Diesen Umstand greifen die beiden Landes-IHKn und ihr gemeinsames Tochterunternehmen InterCom aktiv auf. Bereits 2006 wurde das Programm "Fit für den Export" für Einsteiger in das Außenwirtschaftsgeschäft etabliert. Darüber hinaus bietet die InterCom ein attraktives Programm zur Markterschließung an. So sei auch im kommenden Jahr die Durchführung von rund 150 Projekten geplant, darunter zahlreiche Unternehmerreisen, Länderberatungstage, Vermarktungshilfeprojekte, Messen und Seminare. Weitere Informationen zu Studie und Programm unter [Link inaktiv].

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