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IHK-Erfahrungsaustausch Tourismus

Aktivtourismus hat Zukunft: Radfahrer erobern die Altmark
Tourismusexperten wollen Radlerland Altmark entwickeln
Tourismusexperten wollen Radlerland Altmark entwickeln

(pressebox) (Magdeburg, 19.05.2009) Neben dem Städte- und Kulturtourismus ist der Aktivtourismus eine wichtige Säule bei der Entwicklung der Reiseregion Altmark. Auf der Grundlage einer landesweiten IHK-Umfrage sieht die Tourismuswirtschaft insbesondere im Aktivtourismus nachhaltig Potentiale. In der Altmark steht dabei der Radtourismus auf Platz 1. Der Elberadweg, der zum 5. Mal in Folge zum beliebtesten Fernradweg gewählt wurde, zeigt, dass der Radtourismus ein Wirtschaftsfaktor ist. Immer mehr Radfahrer nutzen die bestehenden Angebote.

Vor diesem Hintergrund fand am 14. Mai 2009 der 9. Regionale IHK-Erfahrungsaustausch Tourismus für die Altmark in der Hansestadt Tangermünde statt. Über 60 Unternehmen, Vertreter aus Politik, Verwaltungen, Touristinformationen sowie Vereinen diskutierten Chancen und Perspektiven des Radtourismus.

In der Eröffnung des Regionalen Erfahrungsaustausches stellte Marko Wolf, stellv. Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses, fest: "Der Radtourismus hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Die Altmark hat mit dem Elberadweg, dem Altmarkrundkurs und dem gerade eröffneten Havelradweg sowie weiteren Strecken hervorragende Möglichkeiten. Handlungsbedarf besteht aber beim Ausbau der Radwege. Die Infrastruktur muss stimmen".

In der Podiumsdiskussion, moderiert von André Rummel, Geschäftsführer der IHK-Geschäftsstelle Salzwedel, wurde vom Tourismusverband Altmark angekündigt, dass in den nächsten Monaten eine Befragung der Radfahrer auf dem Altmarkrundkurs durchgeführt wird. Der Vorsitzende des Tourismusverbandes Altmark, Landrat Michael Ziche, ist sich sicher: "Mit der Befragung liegen die Erwartungen, Motive und Defizite für den Altmarkrundkurs genau auf dem Tisch und wir können gezielt handeln. Ich setze ebenfalls auf den Aktivtourismus und sehe neben dem Radfahren auch noch im Wandern Perspektiven. Die Altmark kann mit dem Aktivtourismus weiter an Profil gewinnen.". Die Auswertung der Befragung soll im Herbst dieses Jahres mit den regionalen Akteuren erörtert werden.

Mit Blick auf die Bundesgartenschau 2015 zwischen Rathenow und Havel-berg ist es notwendig, die touristische Infrastruktur in der Altmark weiter zu verbessern. Die Chance BUGA muss gerade hinsichtlich der Radwege genutzt werden.

Die Altmark ist unter Berücksichtigung weiterer Infrastrukturverbesserungen auf einem guten Weg zum Radlerland. Diese Potentiale müssen Eingang in den Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt finden. Der Masterplan oder auch das Strategiepapier Tourismus, welches gerade vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt aufgestellt wird, ist eine wichtige Grundlage des Tourismusmarketings und der Förderung von Tourismusprojekten.

Die IHK-Geschäftsstelle Salzwedel wird gemeinsam mit dem Tourismusverband Altmark Stellung nehmen und ein Positionspapier erarbeiten. Ziel muss es sein, dass das Land die Altmark auch als Region stärker berücksichtigt.

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