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Engagement zahlt sich aus

Zum 28. Mal hat der Förderkreis der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken Diplomarbeiten der Hochschule Heilbronn ausgezeichnet
Starke Leistungen - die WJ-Preisträger Melanie Walz, Klaus Thieringer und Michael Schulz mit dem Vorsitzenden des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken Hermann Seeber
Starke Leistungen - die WJ-Preisträger Melanie Walz, Klaus Thieringer und Michael Schulz mit dem Vorsitzenden des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken Hermann Seeber

(pressebox) (Heilbronn, 24.11.2008) Mit 1.000 Euro und einer Urkunde im Gepäck gingen die frisch gebackenen Absolventen der Hochschule Heilbronn und Gewinner des Preises der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken Michael Schulz, Klaus Thieringer und Melanie Walz am Abend der WJ-Preisverleihung nach Hause. Zum 28. Mal hatte der Förderkreis im Haus der Wirtschaft der IHK in Heilbronn Diplomanden ausgezeichnet. Festrednerin des Abends war IHK-Vizepräsidentin Kirsten Hirschmann.

Stolz stellte Michael Schulz aus Brackenheim, Absolvent des Studien-gangs Maschinenbau, seine Diplomarbeit vor. Über mechanische Greifer hat der 25 Jahre alte Diplomingenieur bei Schunk in Lauffen seine Arbeit geschrieben. "Eigene Ideen einzubringen, hat mir besonders gut gefallen", erzählt Schulz. Jetzt ist er bei Schunk beschäftigt und entwickelt sein in der Diplomarbeit begonnenes Projekt weiter.

Klaus Thieringer, mit 24 der jüngste Preisträger 2008, konzipierte für die Steinheimer Firma Flex ein Programm zur Überprüfung von Winkelgetrieben. Inzwischen ist der Wirtschaftsingenieur in das Unternehmen seines Vaters eingestiegen. "Das war immer mein Ziel", erklärt Thieringer. Er kümmert sich jetzt im väterlichen Betrieb um Auftragsarbeiten, Angebote, Fertigung und die Fakturierung. Die technische und auch kaufmännische Ausrichtung seines Studiengangs war ausschlaggebend für die Wahl seines Studiums.

Diplombetriebswirtin Melanie Walz hat ihre Arbeit bei Bosch in Abstatt, geschrieben. Ihr Thema: Die Verbesserung des betrieblichen Vorschlagwesens. Mit Erfolg. Der beste Mitarbeitervorschlag kam in diesem Jahr aus Abstatt. Für ihren Traumjob ist die 26-Jährige mittlerweile nach Köln gezogen. Sie arbeitet jetzt im Personalwesen einer Recruiting-Firma.

"Diese jungen Leute sind prädestiniert, Führungspositionen zu übernehmen", sagte der Vorsitzende des WJ-Förderkreises Hermann Seeber. Den Fachkräftenachwuchs in der Region und die Hochschule Heilbronn zu unterstützen seien Ziele der Wirtschaftsjunioren. Auch Georg Schubert, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren, unterstrich wie wichtig es sei, das "Know-how" der Fachkräfte in der Region zu bewah-ren.

In ihrer Festrede plädierte IHK-Vizepräsidentin Kirsten Hirschmann dafür, während des Studiums die Chance zu nutzen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, fremde Sprachen und Kulturen kennen zu lernen und ein Auslandssemester einzulegen. "Englisch zu beherrschen ist heute Grundvoraussetzung", so Hirschmann. Bildung sei die größte Ressource Deutschlands. Sogenannte "Soft Facts" wie soziales Engagement seien für Unternehmen entscheidend, so Hirschmann. "Es zeigt, Leistung lohnt sich", lobte auch IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger die Gewinner.

Neben den dotierten Preisen wurden ebenfalls 14 Buchpreise vergeben - so viele wie noch nie.

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Herr Achim Ühlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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