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(pressebox) (Frankfurt am Main / Mailand, 07.11.2018) Hondas Mittelklasse-Roadster, der sich besonders für A2-Führerschein-Inhaber empfiehlt, präsentiert sich 2019 optisch und technisch weiterentwickelt. Zu dem neuen, attraktiven Bodywork-Design erhielt der Zweizylinder eine verbesserte Kraftentfaltung im unteren und mittleren Bereich sowie mehr Drehmoment und verfügt nun über eine Anti-Hopping-Kupplung, die die Schaltarbeit erleichtert. Konifizierter Lenker und neue LCD-Instrumente werten das Cockpit auf, LED-Blinker runden die Modellüberarbeitung ab.
1. Einleitung
Das Naked-Bike CB500F, das zur Saison 2013 parallel mit der CB500X im Adventure-Style und der sportlich verkleideten CBR500R auf dem Markt erschien, konnte erfolgreich unter Beweis stellen, dass eine von Hondas bewährten Formeln für den Bau populärer Motorräder nichts an Relevanz verloren hat. Ein allroundtauglicher Zweizylinder in einem leichten und sportlichen Fahrwerk kann nicht nur Ein- und Aufsteigern ein sicheres Gefühl und jede Menge Freude am Fahren vermitteln. Sie entpuppt sich auch für routinierte Fahrer als ideale Wahl, wenn lebendige Fahrleistungen, leichtfüßiges Handling und moderate Unterhaltkosten in ausgewogenem Verhältnis gefragt sind. Die Leistung von 35 kW/48 PS passt für Fahrer mit A2-Führerschein, erlaubt gleichzeitig aber auch jede Menge Fahrspaß für alle, die aus Erfahrung wissen, dass dafür nicht alleine extreme Motorleistung und imposanter Hubraum notwendig sind.
Kompakte Statur, geringes Gewicht und freundliche Laufkultur erweisen sich in alltäglicher Fahrpraxis als erfreulich positive Eigenschaften der CB500F, für Ein- und Aufsteiger wie für bereits erfahrene Bike-Enthusiasten. Motorrad-Mobilität über ein breites Einsatzspektrum auskosten, als praktisches Commuter-Bike, für Wochenendausflüge – der moderne Mittelklasse-Roadster ist überall und jederzeit universell einsetzbar und funktioniert dabei Honda-typisch extrem zuverlässig.
Für den Jahrgang 2016 erhielt die CB500F bereits ein Design-Update mit Streetfighter-Anmutung, dass die Präsenz des Motorblocks besser zur Geltung kommen ließ. Dazu wurden im Rahmen der Modellpflege das Tankvolumen vergrößert, eine Telegabel mit justierbarer Dämpfung, ein einstellbarer Handbremshebel sowie LED-Scheinwerfer rundum spendiert. Darauf aufbauend präsentiert Honda die CB500F des Modelljahrgangs 2019 nun erneut überarbeitet. Mit kompromisslos weiterentwickeltem Design und einer Linienführung, die die Optik der Maschine nochmals verstärkt in den Vordergrund stellt – sowie mit weiteren Upgrades, die das Fahrerlebnis verbessern.
2. Modellübersicht
Die CB500F wurde für 2019 weiterentwickelt. Das neu gezeichnete Bodywork sorgt für einen dynamischen und muskulösen optischen Auftritt, mit dem man sich überall sehen lassen kann. Ein konifizierter Lenker optimiert das Feingefühl bei der Kontrolle über die Maschine. Eine Ganganzeige wertet das LCD-Cockpit auf, dazu unterstützt neu ein Schaltindikator rechtzeitiges oder perfekt getimtes Hochschalten. Weiterhin glänzen die Blinker nun (wie zuvor bereits Scheinwerfer und Rücklicht) mit LED-Technik. Das moderne Zweizylinder-Triebwerk leistet weiterhin 35 kW (48 PS) und passt damit genau für die A2-Führerscheinklasse. Um 4 Prozent verbessert werden konnten Leistungsabgabe und Drehmomententfaltung im wichtigen Bereich zwischen 3.000 und 7.000 Touren. Erreicht wurde dies über Modifikationen an der Einlass- und Auslassseite sowie bei den Ventilsteuerzeiten. Eine neue Dual-Exit-Abgasanlage (mit zwei Krümmerrohren) unterstützt die vorteilhafte Leistungsentfaltung und sorgt dazu für ein sympathisches Fahrgeräusch. Weiterhin ist die CB500F nun mit einer Anti-Hopping-Kupplung ausgestattet, die Schaltmanöver erleichtert. Weitere Verbesserung im Chassisbereich: Ein neuer Hinterrad-Stoßdämpfer mit Einrohrtechnik dämpft zuverlässig effizient und trägt zum weiter optimierten Fahrverhalten bei.
3. Ausstattungsmerkmale
3.1 Styling & Chassis
Neues, aggressiver gestyltes Bodywork
Konifizierter Lenker für noch bessere Kontrolle
LCD-Cockpitanzeige, neu mit Ganganzeige und Schaltindikator
LED-Blinker
Neu und attraktiver gestaltet präsentiert sich das Design der CB500F für den Modelljahrgang 2019. Das Bodywork des Mittelklasse-Roadsters zeigt sich von vorne bis hinten moderner und muskulöser; dabei strahlt die Optik eine gesteigerte Dynamik aus. Linienführung und markante Gestaltung des Scheinwerfers unterstreichen die Silhouette, bereit für Action. Die seitlichen Tank-Partien betonen die kraftvolle Architektur des Zweizylindermotors. Der breite, konisch verlaufende Lenker optimiert das Lenkgefühl und die Hebelwirkung, gleichzeitig wird das Ambiente im Cockpit-Umfeld vorteilhaft unterstützt. Eine Ganganzeige und eine Schaltindikator werten die LCD-Instrumente neu auf. Das Schaltempfehlung leuchtet bei Erreichen des eingestellten Standardwerts von 8.750 Touren auf, kann jedoch in Schritten von 250 Umdrehungen pro Minute im Bereich zwischen 5.000 und 8.750 Touren eingestellt werden.
Der bewährte Stahlrahmen aus 35 mm-Stahlrohr kommt 2019 weiter unverändert zum Einsatz. Die moderne und leichte Konstruktion erlaubt ein sicheres und ausgewogenes Fahrverhalten bei jeder Gangart und ausgezeichnetem Feedback auch auf wechselnden Fahrbahn-Belägen. Die sorgfältige Konstruktion der Motor-Befestigungspunkte sowie die ausbalancierte Steifigkeit des Rahmens tragen dazu bei, mögliche Vibrationen zu unterdrücken.
Der Radstand beträgt 1.410 mm, damit bewirken 25,5 Grad Lenkkopfwinkel und 102 mm Nachlauf leichtes Handling und sicheres Lenkverhalten. Die gezielte Zentralisierung der Massen und die Einbaulage des Motors nahe der Schwinge unterstützen eine optimale Gewichtsverteilung zwischen den Radachsen, was sich positiv auf das Handling und die Stabilität im Fahrbetrieb auswirkt. Vollgetankt wiegt die CB500F 189 kg.
Die Sitzhöhe bleibt mit 785 mm angenehm niedrig, was die Handhabung der Maschine erleichtert, unterstützt durch die bequeme und aufrechte Sitzposition, die großen wie eher kleingewachsenen Fahrern ausreichend Bewegungsfreiheit einräumt. Die kompakten Abmessungen der Maschine (Länge 2.080 mm, Breite 790 mm, Höhe 1.060 mm und 145 mm Bodenfreiheit) tragen zum problemlosen Handling mit bei. Der Kraftstofftank fasst 17,1 Liter einschließlich Reserve und erlaubt dank sparsamem Benzinkonsum pro Tankfüllung eine Reichweite von bis zu 480 km.
Das Vorderrad wird von einer stabilen Telegabel mit 41 mm Durchmesser und 120 mm Federweg geführt. Damit bietet die CB500F ein exzellentes Feeling, um das Bike unter allen Bedingungen lustvoll, sicher und kontrolliert zu steuern. Ein neuer Einrohr-Stoßdämpfer (wie bei Sportbikes mit mehr Hubraum) ersetzt das Doppelrohr-Design des Vorgängermodells. Ein Dämpfer mit großem Kolben optimiert die Dämpfungscharakteristik und das Ansprechverhalten. Die Federvorspannung ist 5-fach verstellbar. Die Kastenprofil-Stahlschwinge mit soliden Kettenspannern wird über ein Pro Link-Hebelsystem (mit progressiv zunehmender Einfederrate) abgefedert. Den Endabtrieb bewerkstelligt eine 520er O-Ring-Kette.
Hohlgegossene und damit leichte 17 Zoll-Aluminium-Gussräder glänzen mit formschönen Y-Speichen. Die Vorderradfelge mit 3,5 Zoll Maulbreite ist mit einem 120/70-ZR17-Reifen bestückt, auf die 4,5 Zoll breite Hinterradfelge ist ein 160/60-ZR17-Reifen montiert. Die gefühlvoll dosierbare Bremsanlage mit Wave-Bremsscheiben (vorne mit 320 mm und hinten mit 240 mm) ermöglicht sichere Verzögerung und verfügt serienmäßig über ABS. Im Vorderrad verzögert eine Zweikolben-Bremszange, im Hinterrad eine Einkolben-Bremszange.
Die CB500F ist in vier Farbvarianten lieferbar: Grand Prix Red, Matt Gunpowder Black Metallic, Pearl Metalloid White und Candy Energy Orange.
3.2 Motor
Lebendiger Mittelklasse-Twin mit konstruktiven Anleihen an die CBR1000RR Fireblade.
Brennraum-Einlass und -Auslass sowie Ventilsteuerzeiten modifiziert; Kraftentfaltung und Drehmoment bei unteren und mittleren Drehzahlen um 4 % verbessert.
Schöner Sound dank neuem Zweirohr-Auspuffkrümmer.
Anti-Hopping-Kupplung für leichtere Gangwechsel.
Der Zweizylinder der CB500F ist mit 35 kW/48 PS Nennleistung auf die A2-Führerscheinklasse zugeschnitten. Die moderne Konstruktion mit flüssigkeitsgekühlten DOHC-Parallel-Twin und vier Ventilen pro Zylinder verbindet kompakte Bauweise mit geringem Gewicht. Leichte Fahrbarkeit und freundlicher Charakter sowie hohe Alltagstauglichkeit erlauben jede Menge Fahrspaß, für Einsteiger wie auch für erfahrene Personen.
Obwohl bereits erfreulich antrittsstark, lautete das Entwicklungsziel, die Leistungsentfaltung und die Durchzugskraft des 500er Twins aus niedrigen und mittleren Drehzahlen weiter zu stärken. Dieses Ziel wurde erreicht, und zwar um stattliche 4 % im Bereich von 3.000 bis 7.000 Touren. Die Verbesserung gelang den Honda-Technikern mittels 5 Grad früher schließenden Steuerzeiten sowie einem um 0,3 mm auf nun 7,8 mm vergrößertem Ventilhub.
Der Ansaugweg zur PGM-FI Kraftstoffeinspritzung wurde weiter begradigt und führt nun mehr oder weniger direkt von der Airbox zu den Drosselklappenkörpern vor dem Zylinder-Einlaßtrakt. Um die Anströmung weiter zu optimieren, wurde außerdem die Batterie versetzt und befindet sich nun 44,1 mm von der Airbox entfernt (vorher 13,4 mm). Der Auspuff verfügt neu über zwei separate Auslaßkrümmer, was sich ebenfalls auf die Motorakustik vorteilhaft auswirkt. Die Nennleistung von 35 kW/48 PS wird bei 8.600 Touren erreicht, das maximale Drehmoment von 43 Nm liegt bei 6.500 Umdrehungen pro Minute an.
Bohrung und Hub betragen 67 x 66,8 mm, die Verdichtung beträgt unverändert 10.7:1. Die Zapfen der Kurbelwelle sind um 180 Grad versetzt, die Balancerwelle zum Ausgleich primärer Schwingungen ist hinter den Zylindern platziert, was zu kompakter Bauweise sowie zur generell angestrebten Zentralisierung der Massen beiträgt. Primärtrieb wie auch der Antrieb der Ausgleichswelle erfolgen über zweigeteilte Zahnräder, die über Federkraft gegeneinander verspannt sind, um das Zahnflankenspiel auszugleichen. Diese Bauweise trägt zur Reduzierung mechanischer Geräusche bei. Leichtgewichtige, speziell geformte Kurbelwangen optimieren die Laufkultur des Twins und fördern gesteigerte Drehfreudigkeit.
Der Zylinderkopf ist mit reibungsarmen Rollenkipphebeln ausgestattet, die Ventilspieleinstellung wird über Shims bewerkstelligt. Ventilfedern mit geringer Federkraft tragen dazu bei, die Reibungsverluste gering zu halten. Eine laufruhige Zahnkette zum Antrieb der Nockenwellen ist mit Bolzen aus Vanadium-Stahl gefertigt, was zur Reibungsminimierung einen Beitrag leistet und für lange Lebensdauer förderlich ist. Die Einlassventile messen 26 mm im Durchmesser, die Auslassventile 21,5 mm.
Die Kolbenform ist an das Design der Kolben in der CBR1000RR Fireblade angelehnt, um problemlos höhere Drehzahlen zu verkraften. Die Kolbenhemden sind mit Aussparungen versehen, um die Schmierung zu verbessern und Reibungsverluste zu minimieren.
Die Dreiecks-Proportionen von Kurbelwelle, Getriebe und Ausgangswelle gleichen weitgehend jenen der CBR1000RR Fireblade, wie überhaupt die Entwickler des CB500F-Triebwerks davon profitierten, sich in etlichen Details an das konstruktive Gedankengut der großen sportlichen Schwester anzulehnen.
Kompakte Bauweise zeichnet die Zweizylinder-Konstruktion aus. Bei der raumsparenden Anordnung von Kurbelwelle, Haupt- und Nebenwellen wurde auf Erfahrungen der CBR1000RR Fireblade zurückgegriffen. Das hinter der Kurbelwelle hoch angeordnete Sechsganggetriebe wurde mit RR-Knowhow konstruiert, um den Motorblock kurz und kompakt zu dimensionieren.
Das Motorgehäuse ist horizontal geteilt. Obere Gehäusehälfte und die Zylinder sind einteilig gegossen. Die Schleuderguss-Zylinderlaufbuchsen sind dünnwandig ausgeführt. Auch der enge Abstand zwischen den Zylindern hilft Gewicht einzusparen und trägt zu raumsparender Zylinderarchitektur bei. Um die Pumpverluste zu reduzieren, die bei Gegenläufer-Twins mit 180-Grad-Zündfolge auftreten können, ist zur speziell modifizierten Ölpumpe zusätzlich eine Labyrinth-Entlüftung mit Membranventil installiert. Eine spezielle Ölwanne mit tiefem Ansaugpunkt sichert die Versorgung mit Schmiermittel auch bei sportlichen Schräglagen sowie energischen Bremsmanövern. Die Ölkapazität beträgt 3,2 Liter.
Auch das Sechsganggetriebe der CB500F präsentiert sich konstruktiv eng an das der CBR1000RR Fireblade angelehnt. Schaltgabeln und einzelne Bauteile sind identisch ausgeführt. Neu für den Modelljahrgang 2019 ist eine Anti-Hopping-Kupplung, die leichtes Hochschalten begünstigt und die Herunterschalt-Funktion geschmeidiger gestaltet.
4. Zubehör
Optional wird für die CB500F Honda Originalzubehör angeboten. Dieses umfasst:
35 Liter Top Box
Gepäckträger
Tankrucksack
Sitzbanktasche
Windschild
Griffheizung
12V Bordsteckdose
Soziussitzbankabdeckung
Hauptständer
Felgenrandaufkleber
Tank Pad
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