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(pressebox) (Bremen, 08.06.2009) In der zweiten Runde des Professorinnenprogramms wurden aktuell weitere 45 Hochschulen positiv begutachtet - unter ihnen die Hochschule Bremen mit ihrem Gleichstellungskonzept. Im Zuge des 2007 beschlossenen Professorinnenprogramms sollen nachhaltige Gleichstellungsstrukturen in den Hochschulen geschaffen werden. Der Anteil von Frauen in Spitzenpositionen in den Wissenschaftssystemen soll mit Hilfe des Programms ebenfalls erhöht werden. Bundesweit beträgt der Anteil von Frauen an den Professuren 15 Prozent, an der Hochschule Bremen liegt er um ein Drittel höher bei 20 Prozent.Ihr positiv bewertetes Gleichstellungskonzept ermöglicht der Hochschule Bremen, die Förderung von drei zusätzlichen Professorinnenstellen aus den Programmmitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über eine Laufzeit von maximal fünf Jahren zu beantragen.
In der Sitzung der Bund-Länder-Kommission am 19. November 2007 einigten sich Bund und Länder auf ein Programm, das in den kommenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen schaffen soll. Dafür stellt das BMBF insgesamt 75 Millionen Euro zur Verfügung, die Länder beteiligen sich anteilig an dem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro. Universitäten, Fachhochschulen und künstlerische Hochschulen sollen auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes die Möglichkeit erhalten, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren für fünf Jahre mit einem Betrag von bis zu 150.000 Euro pro Jahr finanziert zu bekommen.
Ansprechpartner:
Herr Ulrich Berlin
Hochschule Bremen
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Fax: +49 (421) 5905-2275
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecher
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