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(pressebox) (Bremen, 28.05.2008) Im Rahm ihrer Diplomarbeit werden die Bauingenieur-Studentinnen Helen Hakkel und Melanie Ruhe Anwohnerinnen und Anwohner der Neuenlander Straße über Vorschläge für einen Rückbau oder die Umgestaltung dieser vielbefahrenen Verkehrsachse nach vollständiger Inbetriebnahme der A 281 befragen. Die Aktion läuft seit Donnerstag, 29. Mai, bis weit in den Juni hinein. Die Hochschule Bremen bittet alle Befragten an der Neuenlander Straße um freundliche Unterstützung.
Die Neuenlander Straße zählte vor dem Bau der A 281 zu den hochbelasteten Straßen Bremens. Nach derzeit teilweiser und mittelfristig vollständiger Inbetriebnahme der A 281 ist die Verkehrsbelastung auf ein knappes Drittel der vorherigen Belastung, teilweise auch noch weniger, gefallen. Es müssen jetzt Überlegungen für einen umfeldgerechten und den Nutzungsansprüchen genügenden Um- bzw. Rückbau angestellt werden. In diesem Zusammenhang sind bereits Planungen erarbeitet worden, die aber aufgrund fehlender Mittel noch nicht weiter bearbeitet worden sind.
Wie die Anwohner zu möglichen Umbauplänen stehen und was sie selbst an Wünschen äußern würden, ist ebenso unbekannt. Um dieses Segment zu erhellen und um analysebasierte Umbauvorschläge auch ohne großes Budget zu erarbeiten, sollen in der Diplomarbeit folgende Aspekte untersucht und geklärt werden: Ausführliche Nutzungsanalyse des jetzigen Straßenraums und der derzeitigen Randbedingungen; repräsentative Befragung der Anwohner zu deren Nutzungs- und Gestaltungswünschen mit statistischer Absicherung; Formulierung von Zielen zur Straßenraumgestalt und -nutzung basierend auf den Erhebungen und Randbedingungen; Entwickeln von wenigstens drei kostengestaffelten Varianten aus den Analyseergebnissen und Zielvorstellungen zur Straßenraumgestaltung, wobei eine dieser Varianten die bereits extern erstellte Planung zur Neuenlander Straße darstellt und mit vorgestellt werden soll; Abwägen und Auswahl der bevorzugten Lösung, die dann detailliert ausgearbeitet werden soll.
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