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KI und Finanzmärkte: Internationales Projekt der HSB setzt sich in hochkompetitivem Wettbewerb durch

Hochschule Bremen
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(pressebox) (Bremen, 11.11.2025) Besonderer Erfolg für die Forschung der Hochschule Bremen (HSB): Ein internationales Projekt in den Wirtschaftswissenschaften wurde im Rahmen des hochkompetitiven Weave Lead Agency-Verfahrens bewilligt. Das Verfahren wird bislang überwiegend von Universitäten genutzt. Die erfolgreiche Bewilligung des Projekts an der HSB unterstreicht ihre wachsende Forschungsstärke im Bereich der empirischen Kapitalmarktforschung und der Anwendung datengetriebener Methoden. Für die Hochschule Bremen ist das ein starkes Signal und eine Anerkennung der Qualität ihrer Forschung. Antragsteller sind Prof. Dr. Christian Fieberg (HSB und Concordia University, Kanada) sowie Prof. Dr. Adam Zaremba (Montpellier Business School, Frankreich und Universität Posen, Polen).

Das Projekt mit dem Titel „Beyond the Numbers: Asset Pricing with Graphical and Alternative Data“zielt darauf ab, mithilfe von Machine-Learning-Methoden neue Erkenntnisse im Bereich der Kapitalmarktforschung zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht die Nutzung sogenannter alternativer Datenquellen, insbesondere von Bilddaten, zur Verbesserung von Modellen der Preisbildung an Finanzmärkten. Es knüpft an aktuelle internationale Forschungsarbeiten an, die zeigen konnten, dass maschinelles Lernen visuelle Daten erfolgreich für die Kapitalmarktforschung nutzbar machen kann.

„Während traditionelle Finanzmodelle überwiegend auf Zahlen und Texten beruhen, wollen wir erforschen, welches Potenzial in der Analyse visueller Informationen steckt“, erklärt Prof. Dr. Fieberg. „Damit erweitern wir das Verständnis dafür, wie Kapitalmärkte Informationen verarbeiten – beyond the numbers.“

Grenzüberschreitende Förderung durch DFG und NCN

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Weave Lead Agency-Verfahrens, einer Initiative zur europäischen Zusammenarbeit in der Forschungsförderung. Ziel dieses Formats ist es, bi- und trilaterale Forschungsprojekte über Ländergrenzen hinweg zu ermöglichen. Die Finanzierung erfolgt anteilig durch die jeweiligen nationalen Agenturen – in diesem Fall die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das National Science Centre (NCN) in Polen. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt rund 330.000 Euro.

Weitere Informationen:

Hochschule Bremen

Ansprechpartner:

Herr Prof. Dr. Christian Fieberg
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Telefon: +49 (421) 5905-4930
Zuständigkeitsbereich: Professor of Data Science

Frau Meike Mossig
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin

Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Die HSB ist stark in anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung und leistet einen wichtigen Transfer in die Gesellschaft. Mit mehr als 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Knapp 9.000 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist das International Graduate Center (IGC) – eine exzellente Weiterbildungsadresse für Young Professionals aus der ganzen Welt und Berufstätige aus der Region.

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