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Wie gehen wir mit den Herausforderungen unserer komplexen Lebens- und Arbeitswelt um?

Hochschule Bremen
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(pressebox) (Bremen, 10.11.2025) Ständige Erreichbarkeit, steigende psychische Belastungen und die Notwendigkeit, sich durch die Digitalisierung ständig neu zu qualifizieren: Das sind nur einige Beispiele für die Herausforderungen, die sich aus der zunehmenden Komplexität in der Lebens- und Arbeitswelt ergeben. Wie verändern Globalisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, demografischer Wandel und Diversität unser Leben und Arbeiten? Diese Fragen diskutieren Expertinnen und Experten aus den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften am Donnerstag, 13. November 2025, auf einer interdisziplinären Fachtagung an der Hochschule Bremen (HSB).

„Unsere interdisziplinäre Konferenz widmet sich den dynamischen Umbrüchen postmoderner Gesellschaften“, sagt Prof. Dr. Ulrich Kuron, der die Tagung mit seinen Kolleg:innen am Campus Werderstraße organisiert. „Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Lebensqualität angesichts flexibler Arbeitswelten, psychischer und physischer Belastungen sowie technologischer Transformation.“

Mit der Konferenz „Herausforderungen in der komplexen Lebens- und Arbeitswelt postmoderner Gesellschaften“ wird ein interdisziplinäres Zukunftsthema aufgegriffen, das aktuelle Entwicklungen wie Globalisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, demografischen Wandel und gesellschaftliche Diversität zusammenführt. „Unser Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Trends auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene zu analysieren und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren“, sagt die Sprecherin des Forschungsclusters „Lebensqualität“, Prof. Dr. Gabriele Schäfer.

Neue Herausforderungen für Individuen, Organisationen und Gesellschaften

Prof. Dr. Armin Varmaz, Sprecher des Forschungsclusters Dynamics, Tension and Xtreme Events (DTX) erläutert weiter: „Postmoderne Gesellschaften sind durch eine zunehmende Verflechtung von Lebens- und Arbeitswelten, eine hohe Dynamik und strukturelle Unsicherheiten gekennzeichnet“. „Die jüngsten Krisen, wie die Coronapandemie, haben diese Tendenzen verstärkt, bestehende Strukturen in Frage gestellt und neue Arbeitsformen wie Homeoffice und hybride Modelle vorangetrieben.“ Die damit einhergehende Flexibilisierung und Entgrenzung der Arbeit stellt Individuen, Organisationen und Gesellschaften vor neue Herausforderungen.

Die Tagung setzt an diesen Transformationsprozessen an und schafft einen Raum für den interdisziplinären Austausch. Zentrale Themen sind:

Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, wie ein nachhaltiges Zusammenspiel von Effizienz und Lebensqualität in einer dynamischen Lebens- und Arbeitswelt gelingen kann.

Die Veranstaltung stärkt die interdisziplinäre Profilbildung der Forschungscluster „Dynamics, Tensions and Xtreme Events (DTX)” und „Lebensqualität“ und adressiert zentrale Fragen der gesellschaftlichen Transformation.

Zeit und Ort der Tagung:

Die Tagung „Herausforderungen in der komplexen Lebens- und Arbeitswelt postmoderner Gesellschaften“ findet am Donnerstag, 13. November 2025, von 9 bis 15 Uhr auf dem Campus Werderstraße, Raum EW 205 statt (Werderstraße 73, 28199 Bremen).

Weitere Informationen:

Veranstaltungsseite

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Ansprechpartner:

Herr Prof. Dr. Ulrich Kuron
Telefon: +49 (421) 5905-4430
Zuständigkeitsbereich: Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Frau Meike Mossig
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin

Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Die HSB ist stark in anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung und leistet einen wichtigen Transfer in die Gesellschaft. Mit mehr als 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Knapp 9.000 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist das International Graduate Center (IGC) – eine exzellente Weiterbildungsadresse für Young Professionals aus der ganzen Welt und Berufstätige aus der Region.

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