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(pressebox) (Bremen, 08.09.2025) Wie können Kommunen, Unternehmen und Privatleute die Wärmewende innovativ und effizient vorantreiben? Diese zentrale Frage der Energiewende diskutieren nächste Woche am 10. und 11. September 2025 mehr als 100 Expert:innen an der Hochschule Bremen (HSB). Zwei bedeutende Fachkonferenzen beleuchten in mehr als 70 Beiträgen aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze – von Hochtemperatur-Wärmepumpen bis zur genossenschaftlichen Erdwärmeversorgung.
Hinweis an die Redaktionen: Interviews mit Wärmeforschungs-Expert:innen sind am 10. September von 11 bis 12:30 Uhr möglich (HSB Campus Neustadtswall, AB-Gebäude, Raum 618, Neustadtswall 30, 28199 Bremen). Auch Termine vor der Konferenz können vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie unten.
Prominente politische Unterstützung
Die gesellschaftliche Relevanz der Veranstaltungen unterstreicht die Teilnahme der Bremer Politik aus dem Ressort Umwelt, Klima und Wissenschaft: Sowohl Senatorin Kathrin Moosdorf als auch Staatsrat Jan Fries werden erwartet.
Zwei Konferenzen, ein Ziel: Die Wärmewende beschleunigen
Die Hochschule Bremen (HSB) und energiekonsens, die Klimaschutzagentur für Bremen und Bremerhaven, laden am 10. und 11. September 2025 zur 3. Konferenz der Norddeutschen Wärmeforschung an den Campus Neustadtswall ein. In fast 70 Tagungsbeiträgen beleuchten und diskutieren mehr als 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltungdas gesellschaftsrelevante Thema Wärmewende. Das breite Themenspektrum der erfolgreichen Konferenz-Reihe spiegelt die Vielfalt der Herausforderungen und Chancen wider:
Am 11. September 2025 um 13 Uhr schließt sich nahtlos an die 3. Konferenz der Norddeutschen Wärmeforschung die Abschlusskonferenz des Forschungsprojektes Wärmewende Nordwest mit bis zu 100 Teilnehmenden an. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die HSB ist als Konsortialpartner und mit einem Teilprojekt zum Thema Wärmewende von Prof. Dr. Jürgen Knies beteiligt.
„Die notwendige klimaneutrale Energieerzeugung und -versorgung findet längst nicht mehr nur im ländlichen Raum statt“, sagt Prof. Dr. Jürgen Knies. „Die Transformation betrifft nun auch die bebaute und bewohnte Umwelt mit all ihren Herausforderungen: Flächenkonkurrenzen, Akzeptanz und Mitgestaltung, technische Neukonzeption bestehender Infrastrukturen, Digitalisierung und vieles mehr. Die vielfältigen Beiträge auf der Konferenz beleuchten verschiedene Lösungsansätze und aktuelle Fragestellungen von technischen Detailfragen bis hin zu gesellschaftlichen Themen der Wärmewende. Wir erwarten spannende Diskussionen und Impulse aus Norddeutschland für das Gelingen einer tiefgreifenden Transformation für eine lebenswerte Zukunft.“
Über die Norddeutsche Wärmeforschung
Die fünf norddeutschen Bundesländer (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern) haben Fachgruppen zu den fünf Schwerpunktthemen Wind, Wärme, Mobilität, Wasserstoff und intelligente, integrierte Netze gebildet. Die Fachgruppe „Wärme“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende im Bereich Wärme voranzutreiben. Das Netzwerk befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung von Technologien zur erneuerbaren Wärmebereitstellung, Energieeffizienz in Gebäuden und der kommunalen Wärmeplanung. Um die Forschungsstärke zu demonstrieren und den Austausch und Transfer zu vertiefen, ist es geplant, jedes Jahr eine Konferenz des Netzwerks an einem anderen Ort durchzuführen.
Dank an Förderer
Die 3. Konferenz der Norddeutschen Wärmeforschung wird finanziell von der Wolfgang-Ritter-Stiftung und dem HSB-Forschungscluster „Region im Wandel“ unterstützt, die Abendveranstaltung der Tagung wird von der swb gesponsert.
Hinweis an die Redaktionen:
Programmübersicht:
3. Konferenz der Norddeutschen Wärmeforschung
Mittwoch, 10. September 2025
Zweiter Tag der Konferenz von 9 bis 12:30 Uhr, Hochschule Bremen, AB-Gebäude, 5., 6. und 10. Stock.
Abschlusskonferenz Wärmewende Nordwest (WWNW)
Donnerstag, 11. September 2025
Weitere Informationen:
Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr. Jürgen Knies
Fakultät Architektur, Bau und Umwelt
Telefon: +49 (421) 590523-62
Zuständigkeitsbereich: Infrastrukturplanung umwelt- und energietechnischer Anlagen
Herr Timmy Schwarz
Fakultät Architektur, Bau und Umwelt Hochschule Bremen – City University of Applied Sciences
Telefon: +49 (176) 151-40244
Frau Jenny Blekker
energiekonsens
Telefon: +49 (421) 376671-44
Zuständigkeitsbereich: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Frau Meike Mossig
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Die HSB ist stark in anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung und leistet einen wichtigen Transfer in die Gesellschaft. Mit mehr als 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Knapp 9.000 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist das International Graduate Center (IGC) – eine exzellente Weiterbildungsadresse für Young Professionals aus der ganzen Welt und Berufstätige aus der Region.
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