Pfeil zurück zur Übersicht

Präsentation am 8. Juli: Wie können Campusräume in Städten und Hochschulen neu gedacht werden?

Das Foto zeigt den Eingangsbereich zur Mensa am Campus Neustadtswall der Hochschule Bremen. Architekturstudierende der Gruppe @ClaimtheCampus haben ihn im Sommersemester 2025 im Rahmen des Projekts
Das Foto zeigt den Eingangsbereich zur Mensa am Campus Neustadtswall der Hochschule Bremen. Architekturstudierende der Gruppe @ClaimtheCampus haben ihn im Sommersemester 2025 im Rahmen des Projekts "Interspace" mit unterschiedlichen Aktionen belebt.

(pressebox) (Bremen, 01.07.2025) Hochschulen sind wichtige Impulsgeberinnen für ihre Städte und Regionen. Die Internationalisierung durch die STARS EU-Allianz, in der die Hochschule Bremen (HSB) gemeinsam mit acht internationalen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) eine Europäische Universität gestaltet, schafft neue Impulse, um Campusräume in Stadt und Hochschulen neu zu denken - sozial, räumlich und strukturell. Studierende der School of Architecture der HSB und des Studiengangs Integriertes Design der Hochschule für Künste Bremen (HfK) haben in ihrem Kooperationsprojekt „Interspace“ Ideen und Visionen entwickelt. Ihre Ergebnisse präsentieren sie am Dienstag, 8. Juli 2025, bei einer öffentlichen Abschlusspräsentation zwischen 12 und 16 Uhr in der School of Architecture am Campus Neustadtswall im AB-Gebäude der HSB. (Raum S12, 10. Stock, Neustadtswall 30, 28199 Bremen). Interessierte sind herzlich willkommen.

Die 35 Studierenden werden Modelle, Zeichnungen, Installationen und künstlerische Positionen zeigen, die sich mit der Zukunft des Campus im Spannungsfeld von Raum, Struktur und europäischer Zusammenarbeit auseinandersetzen. Eine interdisziplinäre Jury wird die Ergebnisse bewerten und prämieren. Die Veranstaltung ist auf Englisch und wird online übertragen.

Hinweis an die Redaktionen:

Vertreter:innen der Presse sind herzlich zur Vorstellung der besten Arbeiten sowie zum Gespräch mit den Verfasser:innen am Dienstag, 8. Juli 2025, um 16 Uhr am Campus Neustadtswall in das AB-Gebäude eingeladen (Raum S12, 10. Stock, Neustadtswall 30, 28199 Bremen).Kontakt: Professorin Ulrike Mansfeld, E-Mail: ulrike.mansfeld@hs-bremen.de Tel.: +49 421-5905 2303.

Kollaboration im Reallabor

„In unserem Reallabor `Interspace – Ou(te)r Campus` untersuchen die Studierenden in ko-kreativen Prozessen, wie sich echte Hochschulräume in Lern-, Lebens- und Möglichkeitsräume verwandeln lassen“, sagt HSB-Professorin Ulrike Mansfeld. Gemeinsam mit den Professorinnen Maria Clarke und Dr. Claudia Kromrei (beide HSB) sowie Professor Detlef Rahe, Falk von Zobeltitz von der HfK und Janina Ebner (HSB und HfK) leiten und koordinieren sie das Projekt.

Entstanden sind konkrete Vorschläge zur Internationalisierung und für künstlerische Interventionen vor Ort sowie visionäre Entwürfe, die bestehende Vorstellungen von Campus, Studium und Lehre hinterfragen und weiterdenken.

Wie spürt man Europa in Bremen?

Die Projekte öffnen bewusst den Blick über Bremen hinaus: Inspiriert durch die Beteiligung der HSB an der STARS EU-Allianz haben sich die Studierenden auch mit der Idee eines europäischen Campus in Konzepten für transnationale Lernräume und neue Formen akademischer Zusammenarbeit beschäftigt.

Diskurs erfolgte bereits auf nationaler Ebene in Berlin

Diskutiert wurden diese Konzepte bereits auf dem 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im Juni 2025 in Berlin. In einem eigens konzipierten Workshop unter dem Titel „Die Stadt als Campus – Wie können Universitäten und ihre Studierenden zur urbanen Transformation beitragen?“ haben die Studierenden mit Fachleuten aus Planung, Wissenschaft und Politik generationsübergreifend zur partizipativen Stadtplanungskultur diskutiert.

Ausblick: Weiterentwicklung als europäisches Lehrformat

Mit dem Semesterende ist „Interspace – Ou(te)r Campus“ nicht abgeschlossen – im Gegenteil: Die bisherigen Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt für die nächste Projektphase auf europäischer Ebene. Gemeinsam mit allen neun STARS EU-Partnerhochschulen soll das Format 2026 international geöffnet werden.

Ziel ist es, die Impulse aus dem laufenden Semester aufzugreifen, weiterzudenken – und in längerfristige, auch institutionell verankerte Entwicklungen zu überführen.

So entsteht ein europäischer Raum, der den Anforderungen der Studierenden gerecht werden kann und in dem Ideen wachsen können – über disziplinäre und geografische Grenzen hinweg – der Co-Creation-Campus.

Hybride Veranstaltung für STARS EU-Partner:innen

Für die Partner:innen der STARS EU-Alliance findet die Veranstaltung auf Englisch und hybrid statt. Die Teilnahme ist also auch online über Zoom möglich.

Zugangslink: https://hs-bremen.zoom.us/j/62050073397
Meeting Code: 844030

Weitere Informationen:
School of Architecture
Hochschule für Künste Bremen (HfK)
Hochschule Bremen

Ansprechpartner:

Frau Meike Mossig
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin

Frau Prof. Ulrike Mansfeld
School of Architecture
Telefon: +49 (421) 5905-2303
Zuständigkeitsbereich: Fakultät 2 –Architektur, Bau und Umwelt

Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Die HSB ist stark in anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung und leistet einen wichtigen Transfer in die Gesellschaft. Mit mehr als 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Knapp 9.000 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist das International Graduate Center (IGC) – eine exzellente Weiterbildungsadresse für Young Professionals aus der ganzen Welt und Berufstätige aus der Region.

Datei-Anlagen:
Pfeil zurück zur Übersicht