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(pressebox) (Bremen, 10.04.2025) Wie entwickelt und gestaltet man Freizeit und Tourismus nachhaltig? Mit diesem Thema beschäftigt sich Dr. Gina Wagener an der Hochschule Bremen (HSB). Die 35-jährige Wissenschaftlerin hat seit diesem Sommersemster 2025 eine Professur an der Fakultät Gesellschaftswissenschaften. Davor war sie an der Hochschule Bremerhaven.
„Meine fachliche Ausrichtung adressiert in erster Linie die Herausforderungen des Klimawandels“, erläutert die Wissenschaftlerin. „Im Tourismus geht es dabei vor allem darum, Reisen klimaschonender zu gestalten und die Natur zu schützen.“ Gleichzeitig werden hierbei die sozialen und ökonomischen Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt: Wie kann man den interkulturellen Austausch fördern und die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung in den Zielländern verbessern? „Der Tourismus ermöglicht steigende Einnahmen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten in den bereisten Ländern. Demnach müssen viele Einflüsse berücksichtigt werden“, so die neue Professorin.
„Ich freue mich sehr, dass sich Gina Wagener für einen Ruf an unsere Hochschule entschieden hat“, sagt der Rektor der HSB, Prof. Dr. Konrad Wolf. „Damit stärkt sie gleich mehrere Bereiche: das Nachhaltigkeitsprofil, den Studienbereich Tourismus und Freizeit und die Internationalisierung der HSB.“ Denn die neue Professorin ist auch Auslandsbeauftragte für die Studierenden im Studiengang Freizeitwissenschaften. Ihr Ziel ist es, die internationalen Kooperationen zu pflegen und auszubauen und die Studierenden so gut wie möglich auf ihr obligatorisches Auslandssemester vorzubereiten.
Im Norden studiert und promoviert
Vor ihrem Ruf an die HSB war Gina Wagener bereits Professorin an der Hochschule Bremerhaven. Dort hat sie den Studiengang „International Tourism Management“ geleitet. Ihre akademische Ausbildung begann in Wilhelmshaven. Dort hat sie das Bachelorstudium der Tourismuswirtschaft absolviert. Es folgte ein Master im Bereich Marketing und Management und eine anschließende Promotion an der Leuphana Universität in Lüneburg.Nach ihrer Hochschulzeit machte Gina Wagener einen Abstecher in die Praxis und war als Consultant bei der Firma „Project M“ tätig. Dort hat sie Tourismusstrategien für Destinationen wie zum Beispiel die Insel Föhr und die mecklenburgische Ostseeküste entwickelt.Hinweis an die Redaktionen:
Ansprechpartner:
Frau Prof. Dr. Gina Wagener
Zuständigkeitsbereich: Studienbereich Freizeit und Tourismus Fakultät 3 - Gesellschaftswissenschaften
Frau Meike Mossig
Hochschule Bremen (HSB)
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Die HSB ist stark in anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung und leistet einen wichtigen Transfer in die Gesellschaft. Mit mehr als 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Knapp 9.000 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist das International Graduate Center (IGC) – eine exzellente Weiterbildungsadresse für Young Professionals aus der ganzen Welt und Berufstätige aus der Region.
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