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(pressebox) (Bremen, 28.05.2024) Um qualifizierten Absolventinnen und Absolventen der Fachschule Maschinentechnik den Übergang in das Studium an der Hochschule Bremen (HSB) zu erleichtern, hat die HSB einen Kooperationsvertrag mit den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg in Wildeshausen, geschlossen. Es ist bereits die dritte Vereinbarung dieser Art: In den vergangenen Jahren schloss die Hochschule Bremen bereits einen ähnlichen Vertrag mit der Technikerschule Bremen und der Fachschule Maschinentechnik in Delmenhorst.
„Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem und zu mehr neuen Bildungschancen“, sagte die Konrektorin für Studium, Lehre und Internationalisierung der Hochschule Bremen, Prof. Dr. Annika Maschwitz, bei der Vertragsunterzeichnung am gestrigen Montag, 27. Mai 2024: „Wir können damit unser Studienangebot noch attraktiver machen und neue Zielgruppen erreichen. Letztlich leistet die HSB damit einen wertvollen Beitrag, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.“
Schulleiter: „Anerkennung eröffnet hervorragende berufliche Perspektiven“
Der Schulleiter Jens Haar von den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg in Wildeshausen: „Die Anerkennung schulfachlicher Inhalte und erworbener Kompetenzen unserer Absolventinnen und Absolventen der Fachschule Maschinentechnik eröffnet hervorragende berufliche Perspektiven für ein ingenieurwissenschaftliches Studium an der HSB.“
Voraussetzung für das Verfahren war eine vergleichende Qualitätsprüfung
Um den Zugang zum Studium an der HSB zu ermöglichen, regelt das Abkommen die pauschale Anrechnung von Kompetenzen und Fähigkeiten für bestimmte Studiengänge im Bereich Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt sowie Energietechnik. „Diese Kompetenzen und Fähigkeiten, die im Rahmen der Fachschule Maschinentechnik des von der BBS Wildeshausen angebotenen Weiterbildungsgangs `Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik‘ erworben werden, kann die HSB nach Durchführung einer qualitätssichernden Äquivalenzprüfung anerkennen“, erläutert Prof. Dr. Dirk Hennigs, Abteilung Maschinenbau der Fakultät 5 – Natur und Technik der HSB. Infrage kommen die Bachelorstudiengänge „Maschinenbau“, „Maschinenbau mit Schwerpunkt Digitalisierung“, „Internationaler Studiengang Maschinenbau mit Schwerpunkt Wirtschaftsraum China“, „Dualer Studiengang Mechanical and Production Engineering“, „Luft- und Raumfahrttechnik“, „Internationaler Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management“, „Energietechnik“ und „Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Energie“.
Voraussetzung für dieses Verfahren war eine vergleichende Qualitätsprüfung durch die zuständigen Gremien. Dazu haben der Diplomingenieur und Leiter der Fachschule Technik Ludger Kolhoff sowie der Beauftragte der Abteilung Maschinenbau Prof. Dr. Dirk Hennigs Ausbildungspläne, Modulhandbücher, Unterrichtsmaterialien, Prüfungsaufgaben und beispielhafte Prüfungsleistungen genau untersucht und verglichen. Ergebnis: Die mit dem erfolgreichen Abschluss der in dem Vertragsanhang ausgewiesenen Module des Weiterbildungsgangs der Fachschule Maschinentechnik der BBS Wildeshausen nachgewiesenen Kompetenzen und Fähigkeiten sind als gleichwertig im Sinne des Bremischen Hochschulgesetzes mit den im Rahmen des Studiums der ausgewiesenen Module der einschlägigen HSB-Studiengänge zu erwerbenden Kompetenzen und Fähigkeiten bewertet worden.
Weitere Informationen:
BBS Wildeshausen, Fachschule Technik
Hochschule Bremen
Ansprechpartner:
Frau Meike Mossig
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
Herr Prof. Dr. Ing. Dirk Hennigs
Telefon: +49 (421) 5905-3534
Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Mit rund 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Rund 8.700 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist die Graduate & Professional School mit Weiterbildungsangeboten für Berufstätige.
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