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(pressebox) (Bremen, 24.04.2024) Erik Beste hat den Preis für seine Masterarbeit im Studiengang Business Management zum Thema „Ökonomische Bewertung der Grünammoniak-Produktion in Chile – Fallstudie Arauco“ erhalten. Er führte sie in Kooperation mit dem Unternehmen wpd durch. Wissenschaftlich haben Prof. Dr. Armin Varmaz und Katharina Riebe von der Fakultät 1 – Wirtschaftswissenschaften der HSB die Arbeit von Anfang an unterstützt.
Speicherung nachhaltiger Energie
Die Masterarbeit von Erik Beste untersucht die Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich der Speicherung nachhaltiger Energie – insbesondere durch die Nutzung von Windenergie und die Speicherung in Form von Wasserstoff oder Ammoniak. Sie analysiert finanzwirtschaftliche Modelle, um das optimale Design solcher Anlagen unter Berücksichtigung ökonomischer Faktoren zu planen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Mittelstandsunternehmen wpd und die Analyse eines Projekts in Chile liefert die Arbeit praxisnahe Lösungen. Sie zeigt auch, wie Unternehmen von den von der Bundesregierung initiierten Ammoniak-Auktionen profitieren können und bietet Optimierungsansätze für die Kalkulation des Auktionspreises und den Umgang mit geplanten Wasserstoffimporten.
Studienpreis unterstützt Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Wirtschaft
Der Studienpreis für Mittelstandsforschung wird alle zwei Jahre vergeben. Er unterstützt den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Wirtschaft und fördert den Dialog zwischen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und der regionalen Unternehmenslandschaft. Aus einer Preissumme von insgesamt 6.000 Euro werden bis zu vier herausragende wissenschaftliche Arbeiten prämiert. Bewertet werden die Arbeiten hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz für den Mittelstand, ihrer Innovationskraft und ihrer wissenschaftlichen Qualität.
Die Studienpreise für Mittelstandsforschung sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wissenschaftsförderung und tragen dazu bei, neue Verbindungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu schaffen und zu intensivieren.
Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr. Armin Varmaz
Telefon: +49 (421) 5905-4195
Frau Katharina Riebe
Frau Meike Mossig
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecherin
Über Hochschule Bremen: Die Hochschule Bremen (HSB) – City University of Applied Sciences macht Wissenschaft für die Praxis. Mit ihrem Studienangebot an ihren vier Standorten sichert sie den Fachkräftebedarf für Bremen und die Region. Mit rund 70 Studiengängen in Ingenieurs-, Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften sowie internationalen MBA- und Masterstudiengängen ist die HSB die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) und die zweitgrößte staatliche Wissenschaftseinrichtung im Bundesland Bremen. Rund 8.700 Studierende sind eingeschrieben. Über 390 Kooperationen mit Partnerhochschulen weltweit sind Basis für die internationale Ausrichtung. Mit dem internationalen Netzwerk Strategic Alliance for Regional Transition European University – kurz: STARS EU – gestaltet die HSB mit acht internationalen Hochschulen eine Europäische Universität. Die Allianz wird von der Europäischen Union gefördert. Dank langjähriger Kontakte zu mehr als 180 Partnern aus der Wirtschaft, die eine besonders praxisorientierte Lehre und Forschung ermöglichen, bietet die HSB zukunftssichere und innovative Studieninhalte und gilt als Innovationsmotor für die Region. An die Hochschule Bremen angeschlossen ist die Graduate & Professional School mit Weiterbildungsangeboten für Berufstätige.
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