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(pressebox) (Karlsruhe, 11.11.2008) Zu der 71. Vollversammlung trafen sich Vertreter des Handwerks aus dem gesamten Kammerbezirk in der Bildungsakademie. Präsident Joachim Wohlfeil betonte in seinen Ausführungen, "dass das Handwerk die schwarzen Wolken am Konjunkturhimmel mit Sorge registriere". Er begrüßte die in den letzten Wochen beschlossenen konjunkturfördernden Maßnahmen, von denen er sich im nächsten Jahr positive Impulse verspricht. Noch, so der Kammerpräsident, stelle sich für einige Branchen die Lage nicht nur kritisch dar. Ein Indikator sei die hohe Nachfrage nach Ausbildungsfähigen und Jugendlichen. "Der Fachkräftebedarf, er kommt, wenn auch auf Grund der sich abzeichnenden schwierigen wirtschaftlichen Situation mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung", so Wohlfeil.
Wohlfeil begrüßte auch die Einigung der großen Koalition im Hinblick auf die Erbschaftssteuerreform. Er sieht in der jetzigen Lösung das Ziel des Handwerks erreicht, mittelständische Betriebe von Erbschaftssteuer zu verschonen und damit Unternehmen mit deren Beschäftigten und Ausbildungsleistungen für die Zukunft zu sichern.
Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der Handwerkskammer Karlsruhe gab Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz. Lutz rechnet damit, dass die Handwerkskammer Karlsruhe zum Jahresende ca. 18.000 Mitgliedsbetriebe betreut. Die Unternehmen können dabei auf eine breite Palette von Dienstleistungen zugreifen.
Mit Spannung verfolgten die Delegierten einen Vortrag von Mathias Bucksteeg. Er berichtete über eine geplante Imagekampagne im Handwerk. Der deutsche Handwerkskammertag (DHKT) überlege, mit Unterstützung der Handwerksorganisationen eine bundesweit angelegte Imagekampagne durchzuführen. Hintergrund sei, dass das Handwerk in seiner Innovationskraft und seiner Ausbildungsleistung in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen werde. Dem soll durch eine bundesweit angelegte Imagekampagne begegnet werden.
Weitere Tagesordnungspunkte waren der Jahresabschluss 2007 und der Wirtschaftsplan 2009. Die Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe setzt sich aus Vertretern von 28 Betrieben und 14 Arbeitnehmern in Handwerksbetrieben zusammen.
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