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Instrumentenflug für den Mittelstand

Qualifiziertes Wachstum im deutschen Mittelstand erfordert innovative IT-Systeme

(pressebox) (Köln, 31.10.2003) "Wenn Unternehmen aufhören würden in Informations- und Telekommunikationstechnik zu investieren, beraubten sie sich mittelfristig ihrer Wettbewerbsfähigkeit." Mit dieser Aussage unterstrich Heinz-Paul Bonn, Vorstandsvorsitzender der GUS Group, die strategische Rolle, die diese Technologien für die deutsche Volkswirtschaft spielen. In seiner Rede auf der Eröffnungsveranstaltung der Kongress-Messe ONLINE Ende September in Düsseldorf, beleuchtete er in seiner Funktion als BITKOM-Vizepräsident die Bedeutung der ITK für den Mittelstand.

Kleine und mittelständische Unternehmen stehen unter erheblichem Wettbewerbs- und Kostendruck. Ihr traditionelles Kundensegment wird mehr und mehr auch von Großunternehmen umworben. Dazu kommt die verstärkte internationale Konkurrenz, die mit der Osterweiterung im kommenden Jahr noch zunehmen wird. Der deutsche Mittelstand steht also unter Zugzwang. "Es reicht heute nicht mehr aus, dass sich der Unternehmer auf seinen gesunden Menschenverstand und seinen unternehmerischen Instinkt verlässt", warnte Bonn in Düsseldorf. "Er benötigt leistungsfähige Instrumente, um sein Unternehmen erfolgreich zu führen und seine Mitarbeiter zu befähigen, erfolgreich zu arbeiten. Die Informations- und Kommunikationstechnik stellt genau solche Navigationsinstrumente zur Verfügung. ITK ermöglicht den Instrumentenflug."

Anhand von drei Technologie-Beispielen verdeutlichte Heinz-Paul Bonn die Notwendigkeit des konsequenten Einsatzes innovativer IT-Systeme:

Logistik Viele mittelständische Unternehmen bieten heute ihre Produkte auf elektronischen Marktplätzen oder Online-Shops an. Sie erreichen damit Kunden in aller Welt oder doch zumindest in ganz Deutschland. Geht eine Bestellung online ein, so bedarf es einer detaillierten Planung, um den gesamten Bestellprozess beim Anbieter informationstechnisch abzubilden. Dabei werden also nicht nur Güter, sondern auch Daten bewegt. "Eine moderne Logistiklösung muss in der Lage sein, auf kurzfristige Veränderungen am Markt mit der Integration neuer Prozesse und Anforderungen flexibel zu reagieren", betonte Bonn. "Logistik - oder präziser gesagt - Informationslogistik hilft, Kundenbeziehungen aufzubauen, zu stabilisieren und zu verbessern. Sie stärkt die Marktposition eines Unternehmens. Nicht von ungefähr fließt ein Großteil aller IT-Investitionen gegenwärtig in logistiknahe Lösungen."

Mobilität Der Mittelstand ist traditionell lokal verankert, tätigt aber zunehmend international, zum Teil sogar global Geschäfte. Diese komplexen Wertschöpfungsketten erfordern eine Mobilität der Daten und ihrer Anwender. "Der zunehmenden Vernetzung der digitalen Wertschöpfungsketten kann sich insbesondere der gewerbliche und produzierende Mittelstand nicht entziehen. Kein Kunde ist heute mehr bereit, bei mittelständischen Unternehmen Abstriche hinzunehmen was Qualität, Kommunikation oder Service angeht. Für den Mittelständler heißt das, er muss – virtuell – an mehreren Orten gleichzeitig sein – genau so wie ein sehr viel größerer Konkurrent." Erst das Internet habe die mittelständische Mobilität möglich gemacht. "Selbst kleinen Unternehmen stehen heute technische Möglichkeiten "on demand" - auf Bedarf also - zur Verfügung, die noch vor kurzem Großunternehmen vorbehalten waren."

Datensicherheit Mittelständische Unternehmen können sich keine Ausfallzeiten leisten, ihre Informations- und Kommunikationssysteme müssen von der ersten Betriebsstunde an belastbar und hochverfügbar sein. "Das erfordert eine umfassende Sensibilisierung für Sicherheitsbelange, und das erfordert Investitionen in eine integrierte Sicherheitsarchitektur. Wer an der Sicherheit seiner Datennetze spart, geht ein hohes Risiko für das gesamte Unternehmen ein", machte Bonn deutlich.

Mittelständler seien zwar hoch innovativ, aber eher selten Pioniere, wenn es darum gehe, neue Technologien zu implementieren. "Deshalb sind wir als IT-Anbieter aufgefordert, mittelstandsgerechte Lösungen bereitzustellen, die extrem anwenderfreundlich, anwenderbezogen, sicher und vor allem schlank sind. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo Rationalisierung, Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung gefragt sind, dürfen Investitionen in IT-Systeme nicht hinten angestellt werden. Das ist für den Mittelstand gerade in schwierigen Zeiten lebensnotwendig."

Über GUS Group: GUS Group: Kompetenz in Unternehmenslogistik Die GUS Group ist führender Anbieter von Unternehmensanwendungen (ERP-Lösungen, eCommerce-Integrationslösungen) mit Schwerpunkten in den so genannten Life Sciences Industrien (Pharma, Food, Chemie, Kosmetik, Biotechnologie) sowie bei Komplettlösungen für Logistik. Die GUS Group implementiert Lösungen für den gesamten Business Cycle: ERP, Qualitätsmanagement, SCM, CRM, Rechnungswesen, Business Intelligence, Archivierung und Logistik.

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