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Membrantechnologie reinigt Schwimmbadwasser

Hygienisch reines Beckenwasser für private Schwimmbäder durch Ultrafiltration
In der Schwimmbadwasseraufbereitung löst die Membrantechnologie zunehmend die klassischen Filteranlagen ab. Die Ultrafiltrationsanlage spaliQ:UF150 von Grünbeck erreicht mit dieser Technologie ein Virenrückhaltevermögen von 99,99 % (Bilder: Grünbeck)
In der Schwimmbadwasseraufbereitung löst die Membrantechnologie zunehmend die klassischen Filteranlagen ab. Die Ultrafiltrationsanlage spaliQ:UF150 von Grünbeck erreicht mit dieser Technologie ein Virenrückhaltevermögen von 99,99 % (Bilder: Grünbeck)

(pressebox) (Höchstädt, 05.10.2016) Die von Grünbeck entwickelte Schwimmbadwasseraufbereitungsanlage spaliQ:UF150 umfasst als aufstellfertige Einheit die komplett vormontierte Filtrations- und Umwälztechnik einschließlich der Steuerung. Kernelement der Aufbereitungsanlage ist ein Ultrafiltrationsmodul. Mit dieser Membrantechnologie werden Schmutzpartikel, Viren, Bakterien und Parasiten aus dem Beckenwasser entfernt. Eine drehzahlgeregelte Umwälzpumpe fördert mit automatischer Leistungsanpassung das Schwimmbadwasser aus einem Skimmer oder Rohwasserspeicher durch das nachgeschaltete Filtrationssystem.

Die Filtervorstufe mit automatisch rückspülbarem Feinfilter hält zunächst grobe Schmutzpartikel (> 200 µm) zurück. Im nachgeschalteten Ultrafiltrationsmodul wird durch die geringe Porenweite von ≤ 0,02 µm ein Virenrückhaltevermögen von 99,99 % erreicht. Mit konventionellen Sandfiltern liegt der Grad der Rückhaltung nach Informationen des Anbieters dagegen nur bei rund 30 %.

Kompakte Schwimmbadwassertechnik mit einfacher Bedienbarkeit

Eine von Grünbeck speziell entwickelte geräteinterne Rückspülung, die zum Patent angemeldet ist, erspart zusätzliche Komponenten wie Spülwasserbehälter und -pumpe einschließlich erforderlicher Verrohrungen, wodurch der Platzbedarf für die Aufbereitungsanlage gering bleibt. Das Anlagenrack mit den kompakten Maßen von B x T = 1.500 x 900 mm ist in zweiteiliger Modulbauweise aufgebaut, was zusammen mit der abnehmbaren Geräteverkleidung eine leichte Einbringung auch in bestehende Schwimmbadbereiche ermöglicht.

Bis zur automatischen Rückspülung hält die drehzahlgeregelte Pumpe die Umwälzleistung konstant, indem sie abhängig von der am Modulaustritt gemessenen Soll-Durchflussmenge die Förderleistung anpasst. Die Bedieneinheit stellt auf einem 7“-Touchpanel für den Schwimmbadbesitzer die Einstellungen und Betriebszustände übersichtlich dar und ermöglicht per Fingertipp und intuitiver Menüführung eine leichte Bedienung. Die Steuerung bietet zusätzliche Betriebsoptionen wie zum Beispiel den abgesenkten Betrieb für Zeiten, in denen das Schwimmbad nicht benutzt wird. Automatisch protokolliert die Steuerung die Messdaten auf einer integrierten SD-Speicherkarte.

Die interne Verrohrung aus PVC und PE sowie das Ultrafiltrationsmodul mit KTW-Zulassung erfüllen die Anforderungen an Werkstoffe für Trinkwasserinstallationen. Beispielsweise für die Einbindung von elektrischen Betriebsmitteln und zur Fernüberwachung sind Schnittstellen für bis zu vier Leuchtkreise, die Ansteuerung von bis zu drei Schwimmbadwasserfunktionen sowie für LAN und WLAN vorgesehen. Optional ist die Steuerung mit einer Mess- und Regelanlage aus dem Grünbeck-Sortiment erweiterbar.

Über Grünbeck AG: Anspruch von Grünbeck ist es, dass Menschen weltweit hygienisch einwandfreies Wasser zur Verfügung steht. Mit Know-how, Produkten und Kommunikation setzen wir als Wasseraufbereitungsspezialist alles daran, dieses Recht umzusetzen und langfristig zu erhalten. Unser Leitspruch lautet folgerichtig: "Wir verstehen Wasser." In diesem Sinn entwickeln die Grünbeck-Teams couragiert ein innovatives Angebot zur Wasseraufbereitung, das Haushalte, Gewerbe und Industrie mit qualitativ exzellentem Wasser versorgt. In der Grünbeck-Firmengruppe arbeiten 800 Experten, die ihr Wasserwissen teilen wollen. Sie sprechen mit den Kunden, um deren Bedürfnisse klar zu verstehen. Als Ergebnis steht ein kontinuierlich steigender Umsatz von derzeit jährlich rund 130 Millionen Euro.

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