zurück zur Übersicht
(pressebox) (Hirschberg an der Bergstraße, 18.12.2024) Die Solarbranche befindet sich in einer Phase dynamischer Veränderungen: zwischen beschleunigtem Wachstum und regulatorischen Herausforderungen. Im Jahresrückblick 2024 darf die Branche insgesamt ein positives Fazit ziehen – und gleichermaßen zuversichtlich wie bedacht auf 2025 zugehen. „Wir sind stark aufgestellt, müssen aber weiter zupacken, denn der Markt ist kein Selbstläufer!“, betont Joachim Goldbeck, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) und CEO von GOLDBECK SOLAR.
Hohe Dynamik trotz Herausforderungen
Im Hinblick auf große Solarparks zieht Joachim Goldbeck eine positive Bilanz über die vergangen zwei Jahre. „Trotz zunehmend häufigerer Phasen negativer Strompreise über das Jahr 2024 ist das Interesse weiterhin groß. Der Markt ist dynamisch und einfallsreich. Als Resonanz auf zunehmende Ausfallzeiten mündet das Interesse mehr und mehr in alternativen Vermarktungsmodellen“, so Goldbeck. „Eine zentrale Rolle spielen dabei PPA-Verträge und der häufigere Einsatz von Batterien. Onsite-Stromnutzungs-Modelle kommen bei größeren Freiflächenanlagen weniger in Betracht.“
Chancen durch Solarpaket II und Repowering
Große Hoffnungen setzt die Solarwirtschaft auf das angekündigte Solarpaket II. „Es könnte ein entscheidender Impuls für den Ausbau von Anlagen bis 50 MWp sein, besonders im Bereich Agri-PV“, so Goldbeck. Auch das Repowering bietet neue Möglichkeiten: „Die neuen Regelungen zu flexibleren Reparaturen stärken Effizienz und Nachhaltigkeit, insbesondere bei Anlagen mit niedrigen Wirkungsgraden, wie z.B. mit älteren Dünnschichttechnologien. Damit lässt sich das Potenzial vorhandener Flächen optimal ausschöpfen.“
Makroökonomische Hürden und globale Einflüsse
Die Branche steht weiterhin unter Druck durch hohe Zinsen, niedrige Strompreise und globale Unsicherheiten. „Unternehmen mit schlanken Strukturen und innovativen Ansätzen werden sich behaupten“, prognostiziert Goldbeck. Dennoch bleibt die Solarenergie eine tragende Säule der Energiewende: „Solar bleibt ein treibender Faktor – und wir müssen uns jetzt für die Märkte der Zukunft positionieren.“
Solar als Schlüssel für Deutschlands industrielle Zukunft
Trotz politischer Turbulenzen sieht Joachim Goldbeck die Solarenergie fest als Basis für eine saubere, kostengünstige und resiliente Energieversorgung verankert: „In fünf Jahren wird sichtbar, dass wir entscheidend zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie beitragen.“ Eine Analyse von The Economist aus November 2024 stützt diesen Optimismus: Die Kosten der Energiewende fallen geringer aus als erwartet.
„Solarenergie ist nicht nur eine Investition in die Umwelt, sondern in die industrielle Stärke Deutschlands. Wir gehen entschlossen in die Zukunft, um diese Dynamik weiter voranzutreiben“, schließt Goldbeck.
Ansprechpartner:
Frau Katarina Seitz
Telefon: +49 170 1779667
Zuständigkeitsbereich: PR Manager
Über GOLDBECK SOLAR GmbH:
GOLDBECK SOLAR – Solar projects at their best!
GOLDBECK SOLAR verfolgt die Vision, Lösungen zu entwickeln, die das Klima schützen und in Einklang mit der Natur stehen, um so die Grundlage für einen gesunden, lebendigen und nachhaltigen Planeten sicherzustellen.
Das 2001 gegründete Unternehmen ist Teil der GOLDBECK SOLAR Gruppe und ein weltweit führender Anbieter von EPC- und O&M-Dienstleistungen.
Die 2018 gegründete Unternehmensgruppe ist auf den schlüsselfertigen Bau von großen Photovoltaik-Kraftwerken für freie Flächen oder industrielle und gewerbliche Dächer spezialisiert. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Projektentwicklung und -finanzierung über den Bau und der Integration von Speichertechnologien, bis zum technischen Betrieb und Asset Management der Anlagen und dem direkten Verkauf von sauberer Energie. Die GOLDBECK SOLAR Gruppe beschäftigt heute 550 Mitarbeitende in 12 Ländern und hat 3,5 GW an Solarkraftwerken in 20 Ländern errichtet.
Weitere Informationen unter https://goldbecksolar.com/de/
(21 MB) |
zurück zur Übersicht