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Windows 7: Schneller aber nicht sicher

Security-Verbesserungen hauptsächlich für Unternehmensversionen
G Data Software AG, Logo
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(pressebox) (Bochum, 22.10.2009) ++ Heute beginnt der offizielle Verkaufsstart von Windows 7. Das neue Betriebssystem ist deutlich schneller als sein Vorgänger Vista - doch wie sieht es mit der Sicherheit aus? Ist Windows 7 auch hier seinem Vorgänger überlegen? G Data unterzog das neue Betriebssystem einem Sicherheits-Check. Das Ergebnis: Windows 7 bietet in puncto Sicherheit kaum Neuheiten. Teilweise wurden Sicherheitsfunktionen zugunsten der Bedienbarkeit zurückgefahren. Mit dem Whitepaper „Systemsicherheit von Windows 7“ gibt G Data einen Überblick über die Veränderungen und die weiterhin bestehenden Schwachstellen.

Bereits mit Vista hatte Microsoft viele Schutzfunktionen integriert, die jedoch konzeptionell diverse Schwachstellen aufwiesen. Die Security-Neuerungen bei Windows 7 unterscheiden sich nach Einschätzung von Ralf Benzmüller, Leiter G Data Security Labs, kaum von Vista und sind eher kosmetischer Natur.

„Für Heimanwender hat Microsoft versucht, die mit Vista etablierten Schutztechnologien bedienbar zu machen. Die Benutzerkontensteuerung ist jedoch durch die verschiedenen Stufen anfälliger für Missbrauch geworden. Ein großes Problem besteht weiterhin bei den Dateinamenerweiterungen. Diese werden immer noch nicht angezeigt. Dadurch können Betrüger weiterhin ihre Schadprogramme mit den Symbolen harmloser Programme tarnen. Windows 7 hat zwar einige neue Schutzfunktionen dazu bekommen, aber diese lassen sich, genauso wie unter Vista, aushebeln. Wir rechnen leider auch zukünftig kaum mit einer Verbesserung bei der Gefahrensituation und der Anfälligkeit von Windows-PCs für Schadcode“, so Ralf Benzmüller.

In dem G Data Whitepaper „Systemsicherheit von Windows 7“ finden Anwender Informationen zu folgenden sicherheitsrelevanten Veränderungen bei Windows 7:
• Schwachstelle Benutzerkontensteuerung: Neue Einteilung birgt Gefahren für
Anwender.
• Windows Firewall und Windows Defender: Unzureichende Schutzmechanismen wägen Nutzer in vermeintliche Sicherheit
• AppLocker und Bitlocker: Nützliche Funktionen - aber nur für Unternehmen

Ansprechpartner:

Herr Thorsten Urbanski
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (234) 9762-239
Fax: +49 (234) 9762-299
Zuständigkeitsbereich: Public Relations Manager

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