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Potenziale von RFID erkennen, bewerten und realisieren

FIR stellt die „RFID-Business Case Calculation“ vor
FIR an der RWTH Aachen
FIR an der RWTH Aachen

(pressebox) (Aachen, 07.11.2008) Praktiker aus allen Branchen und Unternehmensgrößen sind sich weitgehend einig, dass die Radiofrequenzidentifikation (RFID) enorme Potenziale hat: Die neue Technologie ist äußerst vielfältig und ihr Nutzen reicht vom klassischen Einsatz in der Logistik über den Diebstahlschutz bis hin zur Zeiterfassung. Trotzdem halten sich viele Anwender gerade kleiner und mittelständischer Unternehmen mit Investitionen in diese Technologie zurück.

Um dieser Zurückhaltung zu begegnen, hat das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen im Rahmen des von der Stiftung Industrieforschung (SIF) geförderten Projekts "RFID-EAs" eine Methodik zur Planung und Bewertung des RFID-Einsatzes entwickelt und in Pilotbetrieben exemplarisch durchgeführt. Mit einem Konsortium bestehend aus dem "Verband für Automatische Datenerfassung, Identifikation und Mobilität: AIM", der Ebcot GmbH, der IMG – The Information Management Group AG sowie der mul Services GmbH wurden die Pilotunternehmen Dalli-Werke GmbH, Franz Zentis GmbH, Schuhhaus Bockstiegel GmbH und das Universitätsklinikum Aachen dabei unterstützt, Projekte zur Implementierung von RFID-Systemen auf eine fundierte Basis zu stellen.

Das FIR präsentiert die Ergebnisse zum Abschluß des Projektes am 26. November um 15 Uhr in Aachen und erläutert die entwickelte "RFID-Business Case Calculation". Des Weiteren beschreiben die Anwendungspartner den erfolgreichen Einsatz in der Praxis. Außerdem besteht die Gelegenheit, bei einem Imbiss mit den Referenten und Partnern aus der Industrie zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen und Informationen auszutauschen.

Weitere Information ist online abrufbar unter www.rfid-eas.net. Anmeldeschluß für die Abschlußveranstaltung ist der 9. November.

Über FIR an der RWTH Aachen: Seit über 70 Jahren steht das FIR an der RWTH Aachen für die Steigerung der industriellen Wertschöpfung. Als Forschungsinstitut für Rationalisierung 1953 gegründet, ist das FIR heute führend in der digitalen Transformation der produzierenden Industrie.

Im Fokus steht die Transformation der industriellen Kernbereiche Produktion und Dienstleistung mit dem Ziel, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Ein zentrales Element ist dabei die Wertsteigernde Kreislaufwirtschaft als Grundlage für profitables und nachhaltiges Wirtschaften. Zukunftsweisende Strategien für die produzierende Industrie zu entwickeln und die Potenziale bewährter und neuer Technologien zu erschließen, bilden dafür das Fundament.

Als Johannes-Rau-Forschungsinstitut unterstützt das FIR die Forschungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen und beteiligt sich aktiv an den Landesclustern, um den Standort NRW und Deutschland zu stärken.

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