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Start-Stopp wird auch für Kleinstfahrzeuge erschwinglich

Continental ermöglicht Start-Stopp-Systeme für Kleinstwagen bereits 2010

(pressebox) (Regensburg/Shanghai, 02.07.2010) Continental macht Sparen mit Hilfe eines Start-Stopp-Systems jetzt auch für Kleinstwagen erschwinglich. Eine große Herausforderung in boomenden Schwellenländern wie Indien oder China ist es, schnell und effizient den Verbrauch und damit den Schadstoffausstoß der besonders stark nachgefragten Fahrzeuge im unteren Preissegment zu begrenzen. Entsprechend der Strategie des weltweit führenden Automobilzulieferers Continental, die Megatrends Umwelt und kostengünstige Fahrzeuge maßgeblich mit zu gestalten, hat die Continental Division Interior hierfür passend ein neues Steuergerät entwickelt. Das Steuergerät ermöglicht den Fahrzeugherstellern auch Modelle der Kleinstwagenklasse in kürzester Zeit und mit geringen Investitionen mit einem Start-Stopp-System anzubieten. Weil der Motor beim Stillstand etwa im Stau oder an der roten Ampel automatisch abschaltet und vor dem Losfahren komfortabel wieder angeschaltet wird, erwartet Continental eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs im Metropolen-Alltag um bis zu 15 Prozent.

Mit den Komponenten für Start-Stopp-Systeme für Fahrzeuge im unteren Preissegment kommt Continental dem Bestreben vieler Schwellenländer entgegen, die Massenmobilisierung möglichst ressourcenschonend zu gestalten. Nicht umsonst werden in solchen Ländern vielfach neue Schadstoffgrenzwerte diskutiert. Derzeit wird zum Beispiel in Indien über die Einführung einer besonderen Fahrzeug-Kennzeichnung nachgedacht, um ab 2011 den Absatz besonders verbrauchsarmer Autos zu fördern.

Herzstück der Komponenten von Continental ist das neue Motor-Start-Stopp-Steuergerät (Engine Start Stop, ESS), in dem alle relevanten Funktionen zusammengefasst sind. Es basiert auf dem im Mai 2008 vorgestellten Basic Function Controller und ermöglicht auch in Fahrzeugen ohne aufwändige Motorsteuerung und Datennetzen die automatische Motor-Abschaltung. Dafür braucht es neben dem Start-Stopp-Steuergerät lediglich einen intelligenten Batteriesensor (IBS) sowie ein Signal von Kupplung und Getriebe, damit der Motor nur im Leerlauf abgeschaltet und nach dem Treten der Kupplung in wenigen Sekundenbruchteilen wieder gestartet wird. Für Fahrzeuge mit entsprechenden Komfortverbrauchern bietet Continental einen DC/DC-Wandler an, der Spannungsabsenkungen beim Motorstart ausgleicht: Infotainmentsysteme wie Radio, Navigation oder die Instrumentierung werden so nicht beeinträchtigt.

Ein besonderer Vorteil der Continental-Lösung ist die kurze Entwicklungszeit. Weil alle relevanten Funktionen in einem einzigen Steuergerät gebündelt sind, müssen Motor- oder Getriebesteuerung nicht verändert werden. Dies reduziert die Komplexität und beschleunigt den Serienstart. Schon 2010 wird das Continental-Steuergerät bei einem ersten asiatischen Fahrzeughersteller in Serie gehen. Neben der schnellen und flexiblen Adaption kann Continental als führendes Unternehmen für die Fahrzeuginstrumentierung auch das Knowhow für entsprechende Anzeigesysteme beisteuern. Die Praxis zeigt, dass Start-Stopp-Systeme besonders dann ihr volles Einsparpotential realisieren können, wenn der Fahrer schnell und verständlich über die entsprechenden Betriebsphasen informiert wird.

Obwohl das neue Steuergerät ESS kurzfristig an unterschiedliche Fahrzeugmodelle anpassbar und vor allem für Fahrzeuge in niedrigen Preissegmenten konzipiert ist, merkt der Fahrer keinen Unterschied zu vergleichbaren Systemen in gehobenen Modellen: Komfort, Funktionssicherheit und Einsparpotenzial sind identisch. Damit eignet sich das Motor-Start-Stopp-Steuergerät ESS von Continental nicht nur für Schwellenländer. Schließlich lässt sich das neue System von Continental auch schnell und kostengünstig in Kleinwagen oder preiswerte Volumenmodelle etablierter Fahrzeughersteller in Europa oder USA integrieren.

Das Einsparpotential eines Start-Stopp-Systems ist erheblich. Schon in den verschiedenen Norm- und Prüfzyklen in Europa, den USA, China oder Indien sinkt der Durchschnittsverbrauch damit um bis zu zehn Prozent. Im Alltagsverkehr können deutlich größere Verbrauchsvorteile erzielt werden. Schließlich gehören Staus und Verkehrsbehinderungen in ständig wachsenden Metropolen wie Delhi, Shanghai oder São Paulo zum alltäglichen Stadtbild.

Über Continental Reifen Deutschland GmbH: Continental gehört mit einem Umsatz von ca. 20 Mrd Euro im Jahr 2009 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antriebe und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt Continental zu mehr Fahrsicherheit und zum globalen Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Continental beschäftigt derzeit rund 138.000 Mitarbeiter in 46 Ländern.

Die Automotive Group mit den drei Divisionen Chassis & Safety (ca. 4,4 Mrd Euro Umsatz im Jahr 2009, 27.000 Mitarbeiter), Powertrain (ca. 3,4 Mrd € Umsatz im Jahr 2009, 24.000 Mitarbeiter) und Interior (ca. 4,4 Mrd Euro Umsatz im Jahr 2009, 27.000 Mitarbeiter) erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 12 Mrd Euro. Die Automotive Group ist an über 130 Standorten weltweit aktiv. Als Partner der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie entwickelt und produziert sie innovative Produkte und Systeme für eine moderne automobile Zukunft, in der individuelle Mobilität und Fahrfreude mit Fahrsicherheit, Umweltverantwortung und Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.

Die Division Chassis & Safety entwickelt und produziert elektronische und hydraulische Brems- und Fahrwerkregelsysteme, Sensoren, Fahrerassistenzsysteme, Airbagelektronik und sensorik, Scheibenreinigungssysteme sowie elektronische Luftfedersysteme. Kernkompetenz ist die Integration aktiver und passiver Fahrsicherheit in ContiGuard®. Die Division Powertrain integriert innovative und effiziente Systemlösungen rund um den Antriebsstrang. Das Produktportfolio reicht von Benzin- und Dieseleinspritzsystemen über Motor- und Getriebesteuerungen inklusive Sensoren und Aktuatoren sowie Kraftstofffördersysteme bis hin zu Komponenten und Systemen für Hybrid- und Elektroantriebe. In der Division Interior dreht sich alles um das Informationsmanagement. Zum Produktspektrum gehören Instrumente und Multifunktionsdisplays, Kontroll- und Steuergeräte, elektronische Fahrzeug-Zugangssysteme, Reifeninformationssysteme, Radios, Multimedia- und Navigationssysteme, Klimaanlagensteuerungen und bedienungen, Telematiklösungen sowie Cockpits.

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