Pfeil zurück zur Übersicht

Eigenstromerzeugung in Wohngebäuden - große Potenziale aber auch viele Hemmnisse für einen BHKW-Einsatz

Das Potential für einen Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) in der Wohnungswirtschaft ist angesichts von mehr als 17 Millionen Gebäude immens groß. Aber es bedarf eines großen Aufwands die gesetzlichen und bürokratischen Hemmnisse zu überwinden.
Das Potenzial für einen BHKW-Einsatz in Wohngebäuden ist riesig - der administrative Projektaufwand leider auch (Bild: BHKW-Infozentrum)
Das Potenzial für einen BHKW-Einsatz in Wohngebäuden ist riesig - der administrative Projektaufwand leider auch (Bild: BHKW-Infozentrum)

(pressebox) (Rastatt, 24.02.2013) Viele kennen Blockheizkraftwerke (BHKW) - also Motoren oder Gasturbinen, die dezentral für ein Gebäude Strom und Wärme bereit stellen - aus Bereichen wie Industrie, Freizeitbäder, Hotels, Krankenhäuser oder Altenheime.
Ein zahlenmäßig weitaus größeres Potenzial schlummert aber angesichts von mehr als 17 Millionen Gebäuden in Deutschland in der Wohnungswirtschaft . Die Erschließung in dem Bereich der dezentralen Strom- und Wärmeversorgung von Wohngebäuden geht jedoch äußerst mühsam von statten.

Nach Meinung von Markus Gailfuß, Geschäftsführer des BHKW-Infozentrums Rastatt (http://www.bhkw-infozentrum.de), wagen sich aufgrund der Komplexität und der eher geringen Renditeerwartungen nur sehr wenige Akteure in den Bereich der Strom- und Wärmeversorgung von Mehrfamilienhäusern mit BHKW-Anlagen.
"Wir sind Lichtjahre von einer breiten Marktdurchdringung der Eigenstromerzeugung mittels Blockheizkraftwerke in der Wohnungswirtschaft entfernt", so Markus Gailfuß. "Die in der Öffentlichkeit dargestellten Beispiele eines BHKW-Einsatzes in Mehrfamilienhäusern sind meist solitäre Einzelprojekte, die mit einem immens hohen administrativen und bürokratischen Aufwand realisiert wurden".
Dabei müssen die Projektteilnehmer nicht nur in Bezug auf die BHKW-Planung auf dem neuesten Wissensstand sein, sondern auch im Mietrecht, Steuerrecht, Energiewirtschaftsgesetz und KWK-Gesetz über ein umfassendes Wissen verfügen.

Das BHKW-Infozentrum hatte bereits im Rahmen der Novelle des KWK-Gesetzes Ende 2011 auf den "Problemfall Wohngebäude und Nahwärmenetze" (http://www.bhkw-infozentrum.de/...) hingewiesen.

Im Rahmen der BHKW-Jahreskonferenz "BHKW 2013 - Innovative Technologien und neue Rahmenbedingungen" am 16./17. April 2013 in Fulda (http://www.bhkw2013.de) wird "BHKW in der Wohnungswirtschaft" ein zentrales Thema der KWK-Fachkonferenz sein. Dabei sollen auch neue Ansätze diskutiert werden, um einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden.

Ansprechpartner:

Herr Markus Gailfuß
Telefon: +49 (7222) 9686730
Fax: +49 (7222) 96867319
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsführer

Frau Ines Kneipp
Rechnungs-/Konferenzabteilung
Telefon: +49 (7222) 158-912
Fax: +49 (7222) 158-913
Zuständigkeitsbereich: Rechnungen, Konferenzen und Seminare

Frau Lesley McBain
Konferenzabteilung
Telefon: +49 (7222) 158-912
Fax: +49 (7222) 158-913
Zuständigkeitsbereich: Konferenzen und Seminare

Über BHKW-Infozentrum GbR: Seit 1999 informiert die BHKW-Infozentrum GbR (www.bhkw-infozentrum.de) auf zahlreichen Webseiten sowie in Fachzeitschriften über neue Technologien im Bereich alternativer und regenerativer Energieerzeugung mittels Blockheizkraftwerken (BHKW). Außerdem werden die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für BHKW-Anlagen und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erläutert.

Nahezu wöchentlich werden über den derzeit größten internetbasierten BHKW-Newsletter mehr als 12.000 Abonnenten kostenlos informiert (www.bhkw-infozentrum.de/...) und tagesaktuelle Meldungen auf Facebook (www.facebook.com/...) und auf Twitter (www.twitter.com/...) gepostet.

Datei-Anlagen:
Pfeil zurück zur Übersicht