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(pressebox) (Berlin/Melsungen, 23.03.2015) Der Wert von Medizinprodukten wird am 21. April auf einer Plenumsveranstaltung in Berlin diskutiert. Hintergrund ist die im Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) vorgesehene Neuordnung der Nutzenbewertung von Medizinprodukten. Zu Wort kommen werden Vertreter der Patienten, der Medizintechnologieunternehmen, der Krankenhäuser, der Krankenkassen, der Politik und der Entscheidungsgremien wie dem IQWiG. Die Veranstaltung findet im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte statt. Sie ist kostenlos.
Der Entwurf im GKV-VSG wird unmittelbaren Einfluss auf die Vergütung von neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NuB Verfahren) unter Verwendung von Medizinprodukten hoher Risikoklassen mit invasivem Charakter haben. Allerdings ist derzeit völlig offen, wie die systematische Nutzenbewertung von Medizintechnik erfolgen kann, welche Parameter und Zielkriterien darin einfließen sollen bzw. wie sich ein Wert für Krankenhäuser, Kostenträger und Patienten ergeben kann. So wird die Plenumsveranstaltung eine Diskussionsgrundlage erarbeiten, die in ein Forschungsprojekt einfließen werden. Weitere, darauf aufbauende Veranstaltungen und Workshops sind geplant.
Veranstalter sind das Institut für Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement der Hochschule Neubrandenburg und die B. Braun-Stiftung in Melsungen als Träger des gemeinsamen Forschungsprojekts. Die B. Braun-Stiftung ist gemeinnützig und unabhängig. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Nachwuchses in der öffentlichen Gesundheitsversorgung und der Forschung. In diesem Zusammenhang fördert die Stiftung auch den Bereich Medizintechnologie.
Direktlink zum Programm / zur Anmeldung: [Link inaktiv]
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