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Basic- und Detail-Engineering in einem Planungstool

R&I-Schema im Zentrum
PID XLS konfiguration EN II
PID XLS konfiguration EN II

(pressebox) (Hannover, 26.05.2009) Die datenbankbasierte Projektierungs-Software Engineering Base Instrumentation (EB) der Hannoverschen Aucotec AG ermöglicht Planern von prozessleittechnischen Anlagen jetzt direkt mit einem Tool sowohl die verfahrenstechnische Beschreibung im Basic-Engineering als auch die Festlegung der Elektro- und Automatisierungstechnik des Detail-Engineerings. Ausgangs- und Mittelpunkt der Anlagenplanung ist das R&I-Schema. Auf der Frankfurter Messe ACHEMA fand das Tool mit seinen Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung enormen Anklang bei den Messebesuchern. Besondere Resonanz erfuhr dabei die schnelle und einfache Konfiguration des Verfahrensfließbildes aus vordefinierten Modulen.

"Wir wussten, dass wir mit dem neuen EB Instrumentation genau den Bedarf im Markt treffen würden, wurden aber vom Interesse daran auf der ACHEMA geradezu überwältigt. Bei den derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen hatten wir tatsächlich nicht mit einer so positiven Reaktion gerechnet", sagt Markus Bochynek, Vertriebs-Vorstand bei Aucotec.

Neue Konzepte gefragt

Doch gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind neue Konzepte für Einsparpotenzial und Effizienzsteigerung wichtig, um gestärkt aus der Krise hervortreten zu können. EB erlaubt nicht nur die schnelle R&I-Konfiguration durch vorgefertigte Module, wie Behälter samt Befülleinrichtung und Niveaumessung, zu denen z. B. Beheizung und Isolierung optional wählbar sind. Die elektrotechnische Sicht dahinter, also Messstellen- und Stromlaufpläne, Ein-/Ausgangsbelegung, Verkabelung oder Festlegungen zum Leitsystem, sind logisch mit den Modulen im R&I-Schema verknüpft, denn sie werden direkt von dort aus projektiert. Das bedeutet eine äußerst effiziente Kombination von Basic- und Detailengineering in einem System.

Wettbewerbsvorteil

So haben die Konstrukteure einen kompletten, konsistenten 2D-Überblick über die Anlage und ihre Komponenten. Schnittstellen zu 3D-Tools und dem PLM lassen sich aufgrund der Offenheit von EB jederzeit anfügen und vervollständigen den ganzheitlichen Workflow. Erhebliche Zeitersparnis und erhöhte Zuverlässigkeit bei der Anlagen-Dokumentation durch die Vereinheitlichung der Anlagenplanung in einem Werkzeug machen sich sofort bemerkbar: Halbierung der Ausbildungs- und Wartungskosten, gemeinsame Revisionierung, keine Mehrfacheingaben, keine Kontrollen per Hand, kein zusätzliches Dateneinlesen oder auch deutlich weniger Bibliothekspflege. Das alles schafft wieder Spielraum für das Wesentliche: z. B. einen Wettbewerbsvorteil durch mehr Innovation und Weiterentwicklung.

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