PR für Einsteiger – darauf kommt es an

Was bringt PR – und wie setze ich sie am besten um? Eine Frage, die sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer sicher schon einmal gestellt haben. Klar ist: Wer den nachhaltigen Erfolg seines Unternehmens nicht dem Zufall überlassen will, sollte die Möglichkeiten guter Öffentlichkeitsarbeit für sich nutzen – ob mit Unterstützung einer Agentur oder ohne. Was genau dahintersteckt und welche ersten Schritte dafür notwendig sind, erfahren Sie hier.

Welche Ziele hat PR?

Wörtlich übersetzt handelt es sich bei Public Relations (PR) um die Beziehung eines Unternehmens zur Öffentlichkeit und umgekehrt. Im Deutschen ist gleichbedeutend oft von Öffentlichkeitsarbeit die Rede. In erster Linie geht es für Firmen bei PR beziehungsweise Öffentlichkeitsarbeit darum, die eigene Bekanntheit und das allgemeine Ansehen in der Öffentlichkeit zu steigern. Das unterscheidet Public Relations maßgeblich von klassischer Werbung. Denn im Gegensatz zu Werbung, die das eher kurzfristige Ziel hat, den Verkauf eines bestimmten Produkts oder einer Dienstleistung zu steigern, verfolgt Öffentlichkeitsarbeit umfassendere und langfristigere Ziele. Dennoch kann gute PR nachgelagert auch zu höheren Verkaufszahlen führen, da sie neue potenzielle Kunden auf das Unternehmen aufmerksam machen und Sympathien wecken kann.

Was bringt PR?

  • Aufmerksamkeit erzeugen
  • Bekanntheit steigern
  • Image aufbauen/verbessern/festigen
  • Transparenz schaffen
  • Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewinnen
  • Mitarbeiter motivieren

An wen richtet sich PR?

  • breite Öffentlichkeit
  • (potenzielle) Kunden
  • Mitarbeiter
  • Lieferanten
  • Partner
  • Journalisten
  • etc.

Machen Sie Ihr Unternehmen sichtbar

Damit die Öffentlichkeit einen Bezug zu Ihrer Firma oder Marke aufbauen kann, muss klar sein, wer Sie sind: Wofür steht Ihr Unternehmen? Ein Phantom ohne Persönlichkeit oder klare Position wird bei niemandem dauerhaft Interesse wecken. Mit konkreten Botschaften, die Sie durch gezielte PR-Maßnahmen verbreiten, können Sie die Identität Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit formen.

Um solche Botschaften zu verbreiten, gibt es zahlreiche Kanäle, die Sie als PR-Instrumente nutzen können. Vor allem das Internet bietet immer mehr neue Chancen und Ideen. Dabei muss eine Botschaft nicht immer in Worte verpackt sein. Auch Aktionen, Handlungen oder eine bestimmte Haltung können Inhalte vermitteln.

Kanäle für Public Relations

  • Klassische Pressearbeit: Pressemitteilungen, Konferenzen, Interviews etc.

Lese-Tipp: So schreiben Sie die perfekte Pressemitteilung

  • Corporate Media: eigene Website, Imagebroschüren, Kundenmagazin etc.
  • Social Media: Kooperation mit Partnern, Gewinnspiele, Einblicke mit Foto- und Videoposts, Interaktion mit Nutzern etc.
  • Native Advertising: bezahlte redaktionelle Inhalte, redaktionell aufbereitete Anzeigen

Lese-Tipp: So erstellt man erfolgreiche Advertorials und Native Ads

  • Persönlicher Austausch: mit Branchenvertretern, Politikern etc.
  • Events: Messen, Tag der offenen Tür, Betriebsführungen, Sponsoring, Spendenaktionen etc.

Lese-Tipp: Holen Sie mit der richtigen PR mehr aus Ihrem Messeauftritt heraus

  • Testimonials: einflussreiche Persönlichkeiten, Promis, Experten, Influencer

Erste Schritte für erfolgreiche PR

Schritt 1: Analyse des Ist-Zustands
Bevor Sie blind mit der Veröffentlichung von Pressemitteilungen oder anderen Maßnahmen beginnen, sollten Sie zunächst mit einer Analyse des Ist-Zustands beginnen. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

  • Was zeichnet Ihre Firma aus?
  • Wie sehen Sie selbst Ihr Unternehmen?
  • Wie wird das Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
  • Ist es dort überhaupt präsent?

Schritt 2: Ziele definieren
Um einen Plan für Ihre PR-Maßnahmen entwickeln zu können, müssen zunächst die genauen Ziele definiert sein. Wollen Sie zum Beispiel …

  • bekannter werden?
  • neue Zielgruppen ansprechen?
  • Expertenstatus erlangen?
  • positive Medienberichterstattung?

Schritt 3: Strategie entwickeln
Sie kennen Ihr Ziel und wissen, was Sie erreichen wollen. Stellt sich nun die Frage, wie sie dort am besten hingelangen. Bevor Sie wahllos anfangen, einzelne Pressemitteilungen, Social-Media-Posts und Flyer zu veröffentlichen, sollten Sie sich vorher eine Strategie überlegen. Entwerfen Sie sich sozusagen einen Fahrplan, der Ihnen für Ihre PR-Kampagne den Weg weist. Jedoch ist die Strategie-Entwicklung nicht unbedingt banal, weshalb es sich vor allem bei diesem Schritt lohnen kann, unterstützend mit einer Agentur zusammenzuarbeiten.

Schritt 4: Maßnahmen planen
Mit den Schritten 1 bis 3 haben Sie die notwendige Grundlage geschaffen, um geeignete Kommunikations-Maßnahmen zu identifizieren und zu entwickeln. Nun geht es an die Umsetzung. Die richtige Verpackung ist dabei das A und O. Stellen Sie sich deshalb immer wieder die Frage: Was ist unsere Botschaft und wen soll sie erreichen? Entsprechend der Zielgruppe können Sie dann die passende Form und die geeigneten Kanäle für Ihre Kampagne wählen.

Tipp: Je nachdem, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen und welchen Kanal Sie nutzen, sollten Sie Ihre Botschaft entsprechend verpacken – also die richtige Form und Ansprache finden. Achten Sie jedoch darauf, nicht übers Ziel hinauszuschießen. Zwängen Sie sich also zum Beispiel keinen hippen Jugendslang auf, wenn Ihr Unternehmen sonst eher konservativ auftritt. Das wirkt wenig glaubwürdig. Bleiben Sie authentisch!

Lese-Tipp: Weitere Tipps zum Einstieg in die Öffentlichkeitsarbeit finden Sie auch in unserem Blogbeitrag Wie Start-ups PR erfolgreich für sich nutzen

Was kostet PR?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist schwierig. Der Kostenfaktor hängt immer davon ab, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Maßnahmen dafür notwendig sind. Zusätzlich stellt sich die Frage: selber machen oder machen lassen?

Professionelle PR-Agenturen bieten eine hohe Expertise und von Anfang bis Ende durchdachte Lösungen. Das umfasst:

  • Analysen: Bestandsaufnahme, Überprüfung des Ist-Zustands, Zielgruppen, Reputation
  • Beratung: Strategieentwicklung, Planung, Projektleitung
  • Umsetzung: Texterstellung, Pressearbeit, Social-Media-Betreuung etc.
  • Reporting: Beobachtung und Auswertung umgesetzter Maßnahmen

Das alles hat seinen Preis. Die Stundensätze von PR-Agenturen variieren in der Regel zwischen 70 und 250 Euro, können aber auch darüber hinausgehen. Werden einzelne Leistungen wie Zielgruppen- oder Imageanalysen beauftragt, bieten manche auch Pauschalpreise an. Die können je nach Umfang im drei- oder vierstelligen Bereich liegen.

Wer die Kontrolle nicht an eine Agentur abgeben will und Public Relations lieber in eigener Verantwortung umsetzt, nimmt sich so gesehen viel vor. Allein der Aufbau von Pressekontakten, das Monitoring, die Archivierung, Analyse usw. nimmt viel Zeit und Energie in Anspruch und braucht vor allen Dingen Know-how. Hier können einfach zu bedienende PR-Tools jedoch Abhilfe schaffen.

Hilfreiche Tools für Public Relations

Presseportale wie die PresseBox vereinfachen die Abläufe und Umsetzung erfolgreicher PR-Arbeit beträchtlich.

  • Unternehmen können hier das bereits vorhandene Netzwerk aus Journalisten, Meinungsmachern und anderen Interessenten direkt für sich nutzen und so von Anfang an hohe Reichweiten für ihre Kommunikation ermöglichen – sei es für Pressemitteilungen, Eventankündigungen oder Jobangebote.
  • Neben klassischen Verbreitungsmethoden wie dem Presseverteiler können aber auch neue Möglichkeiten wie Native Advertising ohne technische Vorkenntnisse einfach genutzt werden, um die gewünschte Zielgruppe ohne Umwege über Journalisten direkt zu erreichen.
  • Damit Mitteilungen oder Nachrichten gelesen werden und Botschaften überzeugen, sollten sie gut geschrieben sein. Ein Redaktionsservice bietet auch dabei Unterstützung: von der Themenfindung über die Planung bis zum Texten.
  • Ein übersichtliches Management-Tool sorgt dafür, dass alle Kommunikations-Maßnahmen jederzeit im Blick behalten werden und unkompliziert gesteuert werden können.
  • Statistiken und Reportings liefern wertvolle Infos zur Erfolgsmessung von PR-Aktivitäten. Für den Nutzer ein wichtiges Feedback, das zur Optimierung einzelner Maßnahmen oder sogar der PR-Strategie beitragen kann.

PR-Erfolge messen

Für jeden, der Public Relations betreibt, sollte sich die Mühe auch lohnen. Auf ein verlässliches Feedback über die Verbreitung und Reichweite Ihrer Botschaft sollten Sie deshalb nicht verzichten. Mit einem PR-Tool wie der PresseBox gelingt das für den Online-Bereich recht einfach. Die Erfolgsauswertung wird hier über mehrere Bereiche abgebildet:

  • Zugriffe auf Ihre Pressemitteilung: Wie oft und von welchen Personenkreisen wurde Ihre Pressemitteilung aufgerufen?
  • Veröffentlichungen: Auf welchen weiteren Online-Portalen ist die Pressemitteilung erschienen?
  • Medienreichweite: Wie viele und welche Medien und Verlage haben die Pressemitteilung erhalten?
  • Vergleich: Wie hat Ihre Mitteilung im Vergleich zum Tagesdurchschnitt, zur gesamten Branche oder der Mitteilung eines bestimmten Konkurrenten abgeschnitten?

Zudem können Sie über einen Media Report und Monitoring weitere Infos für Ihre Auswertung zusammentragen.

  • Der Media Report liefert eine tägliche Zusammenfassung in Form eines Pressespiegels, der alle Veröffentlichungen zu Ihrem Unternehmen enthält.

Lese-Tipp: Pressespiegel und Pressearchiv – was PR-Experten wissen müssen

  • Mit dem Monitoring erhalten Sie jegliche Berichterstattung zu einem bestimmten Stichwort, das für Ihr Unternehmen relevant ist. So bekommen sie nicht nur Auskunft darüber, in welchen Online-Medien über Ihre eigene Firma zu dem Stichwort berichtet wird, sondern auch, über welche anderen Unternehmen zum Beispiel.

Sie wissen nicht, wie Sie eine Pressemitteilung schreiben sollen?

Holen Sie sich professionelle Unterstützung. PresseBox ist nicht nur eine leistungsfähige Lösung zur Verbreitung, sondern bietet Ihnen auch redaktionelle Hilfe und Beratung. Unser redaktioneller Support unterstützt Sie nicht nur bei der Themenfindung, sondern auch bei der Erstellung Ihrer Pressetexte.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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