Was ist Link Earning und wie unterstützen Pressemitteilungen dabei?

Für diesen Beitrag hat die PresseBox bei der Linkbuilding-Expertin Anna Pianka von der SEO Agentur ABAKUS Internet Marketing GmbH nachgefragt, was es mit dem Wort „Link Earning“ auf sich hat. Erweitern Sie Ihr Wissen zu OffPage SEO mit dem folgenden Fachartikel.

Link Earning bedeutet aus dem Englischen übersetzt „das Verdienen/Einbringen von Links“ und gehört im Online Marketing zu der Disziplin der Suchmaschinenoptimierung OffPage.

Backlinks bzw. Rückverweise entstehen, wenn auf Inhalte verlinkt wird. Damit Websitebetreibende und Nutzer:innen im Internet auf Inhalte verweisen, müssen diese Informationen bieten, die es sich zu lesen lohnt. Besonders informative oder auch unterhaltsame Beiträge werden gerne mit anderen geteilt und verlinkt.

In der Suchmaschinenoptimierung wird es als besonders löblich angesehen, wenn Verweise zur Website aufgrund von Link Earning zustande kommen. Derartig entstandene Verlinkungen gelten als SEO OffPage Signale, die durch gute Arbeit am Artikel und ehrliche Anerkennung entstanden sind.

Was Sie vielleicht jetzt verwundern wird: Link Earning und Linkbuilding bedeutet letztendlich das Gleiche. Es wird angestrebt, Links zur eigenen Website zu erhalten. Jedoch ist das Wort Linkbuilding aus der Vergangenheit heraus leider negativ behaftet. Früher hat Linkspam funktioniert und wurde deshalb jahrelang auch durch den massenhaften Aufbau von für Menschen nutzlosen Links praktiziert, sodass das Wort Linkbuilding unterbewusst teils mit spammigen SEO-Taktiken assoziiert wird. Google hatte die qualitativ wertlosen Massen an Links vor zehn bis 15 Jahren noch als wichtigen Rankingfaktor für die linkempfangenen Seiten gesehen. Mit Anpassungen im Algorithmus wurden diese schlechten Methoden inzwischen weitestgehend verbannt. Inzwischen fällt es Google leichter Manipulation automatisiert aufzudecken.

Doch wie lassen sich Spamlinks für uns erkennen? Das lässt sich einfach beantworten: Existiert ein Link nur des Links wegen und nicht aufgrund weiterer Information zu einem Thema, handelt sich um einen nutzlosen Link. Sinnlose Verlinkungen sind Spam. Weiter gibt es auch andere Arten von schlechten Links, wie zum Beispiel Links von schädlichen Seiten, die Malware verbreiten oder Verlinkungen von Seiten auf welchen Themen zu finden sind, die Google weiterhin abstraft und herausfiltert (zum Beispiel Gewalt oder pornografische Inhalte). Selbstverständlich möchte niemand solche Links erhalten. Sollte es doch soweit kommen, gibt es die Möglichkeit Google mitzuteilen, dann man sich als Webmaster:in von der linkgebenden Seite distanziert. Dazu wird eine Disavow-Datei in der Google Search Console hochgeladen.

Doch reicht es nicht, sich lediglich der schädlichen Links zu entledigen und dann die Füße hochzulegen. Es ist auch notwendig dafür zu sorgen, das hin und wieder neue, positive  Verlinkungen zur Website entstehen. Hier kommt Link Earning ins Spiel

  • Wenn Sie im Marketing arbeiten und Ihr Team von Linkbuilding überzeugen möchten, sprechen Sie von Link Earning. So steigern Sie Ihre Erfolgschancen.

    Anna Pianka, Linkbuilding-Expertin
    Anna Pianka, Linkbuilding-Expertin ABAKUS Internet Marketing GmbH

Dieser Tipp kommt immer wieder in Artikeln zu Linkaufbau vor: „Kreieren Sie fantastische Inhalte, sodass andere sie verlinken und teilen.“ Das ist heutzutage recht schwierig, da sich die Leserschaft an Veröffentlichungen von großen Marken und etablierten Zeitschriften orientiert. Artikel bekannter Seiten werden besonders gerne als Quellen für eigene Texte verwendet.

Vor allem thematisch weniger fachkundige Texter:innen greifen für die Quellenangabe zu Aussagen in Texten auf allgemein bekannte Seiten wie Wikipedia, welt.de oder die apotheken-umschau.de zurück. Das spart Recherchezeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand an solch einer Quellenangabe stört oder die Quelle in einem Kommentar zum Artikel kritisiert ist sehr gering. Durch dieses Vorgehen bekommen jedoch kleinere Seiten, die gut recherchierte Inhalte oder eigene spannende Veröffentlichungen publizieren, weniger Chancen, als Quelle genutzt zu werden. Sie sind unbekannter und vielleicht nur in einem bestimmten Kreis als Wissensquelle angesehen. Wenn die von Ihnen betreute Domain auch zu solchen keinen Seiten zählt, dann ist es notwendig, mehr für die eigenen Inhalte zu werben, um an Autorität im Fachbereich zu gewinnen.

Wertvolle Inhalte als Linkmagnete nutzen

Die Aufgabe im Link Earning besteht darin, Verlinkungen auf natürlichem Wege zu erhalten und zu versuchen, besonders Links von Autoritätsseiten herbeizuführen.

Dabei erweisen sich folgende Arten von Informationen als besonders attraktiv für eine Verlinkung:

  • Fachartikel
  • Tools
  • Videos
  • Whitepaper
  • Reports
  • Studien
  • Daten-Visualisierungen
  • Informationen als Download

Je mehr Arbeit in die Entstehung derartiger Inhalte fließt, desto wahrscheinlicher wird die Würdigung von außen.

Wenn infolgedessen Verlinkungen zu diesem Content entstehen, erhöht sich die Relevanz bei Google und anderen Suchmaschinen für die Website, die die Backlinks erhalten hat. Backlinks unterstützen Rankingsteigerungen die wiederum zu mehr Besucher:innen auf der Website führen. Mehr Traffic kann mehr Kundschaft und somit mehr Einnahmen bedeuten.

Natürlich entstehen durch besonders herausragende Inhalte auf Websites unterschiedliche Links, schwächere und stärkere. Aber auch Links von weniger bekannten Seiten sind wertvoll, weil sie authentisch sind. Es wird lediglich weniger „Linkjuice“ (Vertrauen von Google) weitergegeben, weil die linkgebenden Seiten selbst kaum welchen haben. Mit dem SEO-Tool Backlink Trust Points lassen sich die Backlinks bis zur dritten Verlinkungsebene einer Website aufspüren. So lässt sich einschätzen, ob die linkgebende Seite selbst starke Links von anderen Seiten erhalten hat.

Bei natürlich entstandenen Verlinkungen ist eine Diversität an Linktexten im Backlinkprofil erkennbar. Diese ergibt sich automatisch, weil die Webmaster:innen selbst bestimmen, wie sie die Verlinkung setzen. Da die Personen, die auf Ihre Inhalte verlinken sich weder untereinander kennen noch abgesprochen haben, entstehen ganz unterschiedliche Linktexte. Ein Mix an Linktexten ist ganz natürlich und daher willkommen.

Beispiele für einen natürlichen Mix an Linktexten zu einer einzelnen URL:

  • „Info“
  • [wichtiges Keyword]
  • [nicht so wichtiges longtail Keyword]
  • [URL]
  • [Brand]
  • „auf der Website weiterlesen“

Linkearning über Pressemitteilungen

Für die Erstellung von verlinkungswürdigen Inhalten hilft die Orientierung an anderen Websites, die viele Backlinks für bestimmte Inhalte erhalten haben. Mit einer Recherche lässt sich herausfinden, welche Themen in der Vergangenheit bereits erfolgreich waren und wie oft auf diese verlinkt wurde. Diese erfolgreichen Inhalte lassen sich überarbeiten und ausweiten.

Folgende Kriterien sind dabei zu beachten:

  • Hoher Nutzen für Leserschaft
  • Unique Content (eigens erstellte, besondere Inhalte)
  • Einladung zur Interaktion
  • Einladung zur Verlinkung

Qualitativ hochwertige Inhalte nützen wenig, wenn sie nicht wahrgenommen werden. Nutzen Sie online Pressedienste, um Ihren Zielpublikum und Journalist:innen von Ihren Inhalten zu berichten. Erstellen Sie dazu Pressemitteilungen, die auf die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website abgestimmt sind, damit Sie relevanten Traffic zu Ihrer Website erhalten. Pressemeldungen gehören zu einem ansprechenden Backlinkprofil von Unternehmen.

Bei der PresseBox lassen sich neben den Kontakten der PresseBox auch andere, eigene Adressen zur automatisierten Kontaktierung von Redaktionsmitarbeiter:innen ergänzen. So können über eine Pressemeldung hunderte von echten Kontakten auf einmal angeschrieben werden, die Ihre Neuigkeiten in die Welt tragen können. Eine Studie beispielsweise eignet sich als Thema für eine Pressemeldung und als Linkmagnet besonders gut, weil sie einzigartig ist und ggf. als konkurrenzlose Quelle fungiert.

Denken Sie auch daran, Ihre Pressemeldung über Social Media zu teilen. Dazu gibt es in der PresseBox die Möglichkeit, von Ihnen gespeicherte Twitter-Accounts für die automatisierte Verbreitung mittels Häkchen-Setzung zu nutzen. So erreichen die Inhalte Ihre Community mit einem Klick.

Sie können Ihre Community auch in die Content-Erstellung einbinden, indem Sie Fachleute aus Ihrem Bereich Fachbeiträge auf Ihrer Website erstellen lassen. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass die Autor:innen Sie bei der Verbreitung der Inhalte unterstützen und Ihren Netzwerken davon erzählen, wodurch weitere Verlinkungen zu Ihrer Website zustande kommen können.

Teilen Sie den „richtigen“ Personen mit, dass es Ihren Content gibt. Geben Sie Gründe zur Verlinkung auf den Content. Denn wenn niemand darauf verlinkt, wird es auch von niemandem gesehen.

Fazit

Link Earning ist das zeitgemäße Linkbuilding. Überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Inhalte zu Verlinkungen beitragen können und derart begeistern, sodass über sie gesprochen wird. Motivieren Sie Ihre Leserschaft, Content zu teilen. Schreiben Sie Influencer:innen aus Ihrem Bereich an. Sorgen Sie durch Engagement in der Aufbereitung der Websiteinhalte dafür, dass andere Ihren Content befürworten und mit Verweisen unterstützen.

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