Viele Wege führen zu Ihnen: Linksetzung leicht gemacht

Es hat sich herumgesprochen: Verlinkungen sind wichtig für die eigene Website. Dabei wird zwischen internen und externen Verlinkungen unterschieden. In diesem Beitrag zeigt unsere Gastautorin Anna Pianka (Abteilungsleiterin SEO OffPage bei der SEO Agentur ABAKUS Internet Marketing) auf, welche Rolle Verlinkungen in der Suchmaschinenoptimierung spielen.

Interne Verlinkungen und SEO

Mit internen Verlinkungen sind Links von der eigenen Website zur eigenen Website gemeint. Diese dienen dazu, Inhalte auf der Website besser auffindbar zu machen, die sich auf anderen Unterseiten der Website befinden. Interne Links sind hilfreich für Leser, die sich mehr zu einem bestimmten Thema informieren möchten, welches sich ebenfalls auf der gleichen Website befindet. Vor allem Websites mit vielen Inhalten profitieren von internen Verlinkungen. In der Suchmaschinenoptimierung haben sie den Vorteil, dass Nutzer länger auf der Website verweilen, was ein positives Signal für Google bedeuten kann.

Ein anderer, sehr wichtiger Punkt ist das bessere Verständnis der Artikel auf den Unterseiten, zu welchen interne Links gesetzt wurden. Dabei ist folgendes gemeint: Die Wörter, die als Linktexte genommen werden, geben Google Anhaltspunkte zu dem Thema der verlinkten Unterseiten und zeigen zudem, dass die verlinkten Unterseiten lesenswert sein könnten, weil auf sie verwiesen wird. Generell sollte es so sein, dass die wichtigeren Seiten einer Website öfter intern verlinkt sind als unwichtigere. Man braucht es aber auch nicht zu übertreiben. Daher ist es sinnvoll, dass Redakteure interne Links setzen, wenn es passende Inhalte auf der Website gibt. So wird Google der Hinweis auf eine mögliche höhere Relevanz zu bestimmten Unterseiten gegeben.

Seiten, die zu einem Thema als relevant eingestuft werden, tauchen in den Suchmaschinen in der Regel auf. Je relevanter für Google, desto höher ist die Position des Artikels in den Suchergebnisseiten der Suchmaschine.

Externe Verlinkungen und SEO

Den zweiten und wichtigeren Part zum Thema Verlinkungen bilden die externen Verweise. Das sind Links, die von anderen Websites zur eigenen Website führen. Solche Links kommen zum Beispiel durch Pressemitteilungen über die PresseBox zustande. Meistens geschieht das über die Kontaktangaben zum Unternehmen. Oft kommt es auch vor, dass Verweise aus dem Inhalt der Pressemitteilung gesetzt werden. Das kann geschehen, wenn es inhaltlich Sinn ergibt.

Die meisten Links, die eine Website bekommt, bilden sich jedoch über die Jahre hinweg darüber, dass andere Websites über die eigene Website oder ein Thema der Website berichten, diese empfehlen oder für weitere Informationen auf sie verlinken.

„Verweise nimmt Google als Empfehlungen wahr. Wie im echten Leben kommt es darauf an, woher die Empfehlungen kommen, um ihnen eine Wertigkeit beizumessen.“, so Anna Pianka.

Wie wertvoll eine Empfehlung von einer Seite ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einen wichtigen Faktor bildet die Relevanz der Website, die auf die eigene Website verweist. Ein anderer Faktor kann ihre Bekanntheit sein. Es gibt noch weitere Anhaltspunkte, wie zum Beispiel die Vertrauenswürdigkeit einer Seite. Auch dieser Punkt ist wichtig für Google, um die Wertigkeit einer Verlinkung einzuordnen.

Pressemitteilungen für SEO OffPage

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Links zu einer Website anzustoßen. Eine White-Hat SEO Methode stellt die Verteilung von Pressemitteilungen über Presseportale dar.

Eine Pressemitteilung bietet auf der einen Seite klassische Öffentlichkeitsarbeit, die wichtig für Unternehmen ist und auf der anderen Seite entstehen Verweise, die nützlich für die Unternehmens-Website sein können.

Diese Backlinks – ob follow oder nofollow – sind für Google ein Anhaltspunkt dafür, dass es eine Neuigkeit zum Unternehmen gibt. Die veröffentlichte Meldung sollte daher möglichst bei Google News auftauchen. Um zu testen, ob die eigene Pressemitteilung bei Google News gelistet wird, öffnet man die Google Suche, gibt beispielsweise die Überschrift der letzten Pressemitteilung ein und switcht die Google Suche auf „News“, sodass sich nur Neuigkeiten anzeigen lassen. Ist die eigene Pressemitteilung in einem Suchergebnis vertreten, ist dies ein Beleg dafür, dass diese Neuigkeit zum Unternehmen passend ausgegeben wird. Google behält sich jedoch vor, Ergebnisse auszublenden. So kann es sein, dass ein Artikel an einem Tag in den Google News Suchergebnissen auftaucht, an einem anderen Tag nicht und später dann doch wieder. Dieses Phänomen betrifft eher ältere Pressemitteilungen.

Es gibt auch Presseportale, die eingetragene Pressemitteilungen nicht in den Google News Ergebnissen anzeigen. Wenn dies der Fall sein sollte, ist es empfehlenswert, nach anderen Vorteilen von diesen Presseportalen zu recherchieren, um zu prüfen, welchen Wert eine Veröffentlichung in solch einem Portal sonst haben kann.

Für Suchmaschinenoptimierende ist es unter anderem die Auffindbarkeit des Contents im Netz, die als Qualitätsmerkmal zählt. Auf der PresseBox veröffentliche Meldungen tauchen zudem in den Google Bilder-Suchergebnissen auf. Das ist vorteilhaft, wenn ein Unternehmen über unterschiedliche Suchen gefunden werden möchte.

Linkaufbau Tipp: Es gibt Unternehmen, die Fachartikel zu einem Thema als Pressemeldung herausgegeben und damit erreichen, dass andere redaktionell durchaus gut arbeitende Websites den Artikel übernehmen, weil der Inhalt interessant und der Zielgruppe entsprechend aufbereitet ist. So entstehen neue Links zu den Unternehmens-Websites. Pressemitteilungen bilden eine vergleichsweise einfache Möglichkeit von vielen, die bei ABAKUS empfohlen werden, um die eigene Unternehmensseite ins Gespräch zu bringen und im Internet zu stärken.

Über die Autorin

Anna Pianka

Anna Pianka ist Online Marketing Expertin und leitet die SEO OffPage Abteilung bei der renommierten SEO Agentur ABAKUS Internet Marketing. Die Suchmaschinenoptimierung steht im Fokus ihrer Arbeit. Sie ist für nationale und internationale Kunden tätig und gibt ihr Wissen in SEO Workshops weiter. Zuvor hat sie als Betreuerin mehrerer Onlineshops und als Grafikdesignerin gearbeitet.

Mehr Informationen:

www.abakus-internet-marketing.de

Xing: Anna Pianka
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Showing 7 comments
  • Jost Sagasser
    Antworten

    Danke für den unterstützenden Beitrag. Besonders der Tipp, die unternehemenseigenen Beiträge bei Google News Listen zu lassen, stößt bei mir auf Offenheit.

  • Stefan
    Antworten

    Bislang war ich der Meinung, dass Nofollow links wie bei der Pressebox bestenfalls fast wertlos, schlimmstenfalls sogar kontraproduktiv sind… Gibt es hier einen anderen Kenntnisstand (bitte mit Begründung)?

    • Magdalena Lürwer
      Antworten

      Hallo Stefan, vielen Dank für die Nachfrage zu unserem aktuellen Blogbeitrag. Die Pressemitteilungen auf der PresseBox werden indexiert und gefunden, lediglich darin enthaltene externe Links werden auf „nofollow“ gesetzt. Zum Hintergrund: Um Google zu zeigen, dass es sich um Pressemitteilungen zum Zwecke seriöser Online-PR und nicht um künstlichen Link-Aufbau handelt, werden relevante SEO-Kriterien berücksichtigt. Hierzu zählt unter anderem die Verwendung von „nofollow“-Links. Diese verlinken in Pressemitteilungen auf weitere Informationen, beinhalten gleichzeitig für Google jedoch den Hinweis, die Links nicht zur Berechnung der Linkpopularität bzw. des Rankings heranzuziehen. Der Vorteil: Die PresseBox behält ihre gute Platzierung bei Google, da der gebotene Content „echt“ ist und im Idealfall aktuellen, hochwertigen Mehrwert für die Suchmaschinennutzer bietet. Je mehr Klicks das Portal erhält und je länger sich die Leser darauf aufhalten, umso sicherer ist sich Google mit der guten Platzierung. Das bedeutet eine Win-win-Situation für das Presseportal und alle Kunden, die ihre Mitteilungen darauf veröffentlichen 🙂

  • Anna Pianka
    Antworten

    Es kann auch vorkommen, dass Pressemitteilungen von Websitebetreibenden übernommen werden, die aus einem nofollow Link eine follow Quellenangeabe machen. Dann hat man Glück gehabt.

    No Follow Links gehören zu einem Backlinkprofil dazu. Das ist natürlich. Es geht um den Mix im Backlinkprofil, verschiedene Linkquellen bieten eine Art „stärkeres Spinnennetz“ und eine Pressemitteilung zeigt, dass sich etwas im Unternehmen tut (–> Lebendigkeit).

    Für Google sind follow Links wegweisend.

    Wenn Traffic über nofollow Links zu Stande kommt, ist das in der Suchmaschinenoptimierung auch nützlich, da Besucher auf die Zielseite geführt werden.

  • Jutta
    Antworten

    Bin durch Empfehlung hier auf die Pressebox aufmerksam geworden. Ich lese mich noch etwas genauer ein und dann werde ich mal ein Angebot anfordern. Dofollow Links sind natürlich besser, aber ok so wie Sie das beschreiben, sind die Nofollow Links ja auch nicht zu verachten. Ja ohne Pressearbeit kommt man leider nicht mehr zurecht, wenn man ranken möchte.

  • Andreas
    Antworten

    Die Erstellung von Pressemitteilungen halte ich auch für eine gute Möglichkeit, das Ranking bei Google zu verbessern und neue Interessenten für die eigene Webpräsenz zu gewinnen. Das braucht insbesondere jedes Startup-Unternehmen. Sehr interessanter Artikel mit vielen neuen Informationen.

  • Etienne
    Antworten

    Super vielen Dank für die know-how-Auffrischung. Ich denke da gibt es so viel was man als Webseitenbetreiber tun kann und lassen sollte 😉
    Das Thema Presseartikel ist sehr interessant und werde ich mir näher anschauen.
    Vielen Dank für die Impulse.

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