Pressebild

Pressefotos werden von vielen Presseverantwortlichen noch immer sträflich vernachlässigt. Pressemeldungen werden folglich oft als reiner Text veröffentlicht, im Idealfall wird dazu das Firmenlogo des Herausgebers der Meldung an die Presse mitgeliefert. Dabei kennt jeder das alte Sprichwort „Ein Bild sagt mehr, als tausend Worte“. Dies trifft auch für Pressemeldungen zu – mit einem guten Pressebild können Presseinformationen deutlich aufgewertet und die Chancen auf eine Veröffentlichung vergrößert werden. In manchen Fällen, speziell bei Produktmeldungen, entscheidet allein das Vorhandensein von Bildmaterial über Abdruck oder Nicht-Abdruck.

Gründe für und gegen die Veröffentlichung

  1. Die meisten Journalisten arbeiten in ihren Publikationen mit Bildern, die den Text auflockern und die Aufmerksamkeit der Leser gewinnen sollen. Die Bildbeschaffung ist für ein Medium im Regelfall mit Kosten verbunden – oft sogar mit beträchtlichen Kosten. Daher freut sich fast jeder Journalist über gutes Bildmaterial, das ihm kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.
  2. Das beschriebene Produkt, die Dienstleistung oder die Person, die Gegenstand der Pressearbeit ist, wird greifbarer und vorstellbarer. Gerade bei komplizierten Angelegenheiten macht es Sinn, Bildmaterial zur Erklärung hinzuzufügen.
  3. Journalisten stehen in der Regel unter großem Zeitdruck – im Zweifelsfall hilft Ihnen die Sichtung von Bildern dabei, zu entscheiden, ob das vorliegende Material überhaupt für sie relevant ist. Einen Blick auf ein Bild zu werfen, geht viel schneller, als einen Pressetext durchzulesen – gefällt das Bild, wird die auch die zugehörige Pressemeldung gelesen.
    Das Pressefoto sollte hochwertig produziert sein: Damit Journalisten das Bild ohne zusätzlichen Aufwand benutzen können, muss die Auflösung unbedingt 300 dpi oder höher sein. Die Datei sollte in einem gängigen Format wie .jpg oder .eps geliefert werden, damit das Material problemlos vom Computer des Empfängers aus geöffnet werden kann. Zudem sollte unbedingt eine Quelle des Bildes angegeben sowie eine Bildunterschrift hinzugefügt werden – für die Seriosität der Berichterstattung ist es wichtig zu wissen, woher das Bild stammt. Um die Qualität des Bildes sicherzustellen, empfiehlt es sich, für die Aufnahmen einen erfahrenen Pressefotografen zu engagieren.

Wie verbreitet man das Pressebild am besten?

Ideal ist eine Presseseite auf der Homepage des Unternehmens mit einem Downloadbereich für Journalisten. Einfach den Link zum Bild gut sichtbar in die Pressemeldung integrieren und los geht`s. Falls das Bild per E-Mail an den Journalisten verschickt wird, sollte es unbedingt mit einem aussagekräftigen Dateinamen versehen sein – dies erleichtert dem Empfänger die Archivierung und sorgt dafür, dass das Bild ggf. wiedergefunden und erneut verwendet wird.
Gutes Bildmaterial lohnt sich nicht nur im Hinblick auf Veröffentlichungen: Für die besten Pressefotos gibt es bereits seit 1955 den internationalen Wettbewerb „Pressebild des Jahres“, bei dem das beste Pressefoto des jeweiligen Jahrgangs mit 10.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet wird.

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