Storytelling im digitalen Zeitalter

Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet ist sehr gering. Um von Ihrer Zielgruppe gehört zu werden, müssen Sie sich wegbewegen von textlastigen Beiträgen hin zu multimedial aufbereiteten Themen. Wecken Sie mit Fotos, Videos und O-Tönen Emotionen und erzählen Sie Ihre Unternehmensgeschichte multimedial.

Ihre PR-Geschichten mit Bildern, Videos und O-Tönen

Gute PR lebt nicht nur von Text – im Internet finden sich viele spannende Darstellungsformen, die Sie für Ihr Storytelling nutzen sollten: Kombinieren Sie eine Slideshow mit Podcasts oder nutzen Sie als Aufhänger ein animiertes Gif. Lernen Sie das Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe kennen und analysieren Sie, ob die User unterwegs auf Smartphone oder Tablet, am Wochenende oder im Büro surfen. Das lässt bereits erkennen, welche Darstellungsformen sinnvoll sind.

Multimedial: passende PR-Instrumente

Bieten Sie dem Leser bei allen Themen, die Sie veröffentlichen, einen Mehrwert. Verlassen Sie dabei die reine Faktenebene und transportieren Sie Atmosphäre. Das kommt bei den Lesern gut an.

  1. Text bleibt der Anker eines jeden Artikels. Ihre Worte ziehen den Leser in die Geschichte. Erklären Sie atmosphärisch Vorgeschichte, Zusammenhänge und Hintergründe und verlinken Sie ihren Text geschickt.
  2. Nutzen Sie ein Bild als Aufmacher Ihrer Geschichte. Mit Bildern können Sie zusätzlich im Text wichtige Abschnitte betonen. Sie erzeugen Stimmung und Emotionen, halten Momente fest und erleichtern es den Lesern, die dargestellte Situation zu erfassen.
  3. Mit Videos bringen Sie Action in Ihre Geschichte und können neue Aspekte darstellen. Visualisieren Sie damit beispielsweise den zentralen Ort des Geschehens oder die Hauptperson der Geschichte. Der Leser hat das Gefühl „live dabei zu sein“.
  4. Entscheiden Sie flexibel, ob Bewegtbild oder nur O-Töne (Audio) die überzeugendere Wahl sind, um Ihre Geschichte authentisch und hautnah erlebbar zu machen.
  5. Abstrakte Sachverhalte lassen sich wunderbar mit Grafiken visualisieren – damit lassen sich u.a. Vergleiche gut darstellen.

Bild: aussagekräftig und mit Bewegung

Bildbearbeitungsprogramme geschickt eingesetzt lassen Ihre Bilder zu Slideshows werden, zu Panoramabildern oder gar zu bewegten Bildern. Setzen Sie auf moderne Technik, um Ihre Geschichte zu charakterisieren – Freeware-Software und Plug-ins helfen Ihnen dabei.

  1. Als Aufmacher bieten sich plakative Bilder an – sie ziehen den Leser gleich in die Geschichte.
  2. Bilder-Slideshow mit aussagekräftigen Bildunterschriften erzählen Ihre Geschichte in einer erweiterbaren Bilderfolge. Anstatt Bildunterschriften können Sie auch eine Tonspur einbetten.
  3. Mit einer Flash-Anwendung Zoomify entstehen zoombare Bilder – ohne Qualitätsverlust.
  4. Durch Animationen bringt der Animated GIF Maker Bewegung ins Bild. Beim Leser wird ein „Aha-Effekt“ ausgelöst. Mehrere Bilder hintereinander geschaltet ergeben ein kurzes Video, das Ihre Bilder in Bewegung setzt.
  5. Beim Vorher/Nachher-Bildvergleich legen Sie zwei Fotos möglichst passgenau übereinander.
  6. Links in Bildern führen zu Informationen, die den Dargestellten näher beleuchten – wie den Werdegang Ihres Geschäftsführers. Diese Informationen machen Ihre Geschichte vielseitiger.

Bringen Sie Ihre PR-Geschichten multimedial auf den Punkt

Multimedial sind Ihnen dank attraktiver Freeware-Software und Plug-ins im Internet keine Grenzen gesetzt. Blicken Sie mit den Augen eines Journalisten auf Ihre Unternehmensgeschichte und nutzen Sie die unterschiedlichen Medien (Text, Ton, Bild), um Ihre Aussagen zu verdeutlichen. Die Leser danken es Ihnen. Stöbern Sie im Internet nach multimedial erzählten Geschichten – wie z. B. die preisgekrönte Multimedia-Reportage “Snow Fall“ von der New York Times. Die Geschichte eines Skiunglücks – aufbereitet mit verschiedenen Darstellungsformen.

Natürlich können Sie nicht jede kleine Geschichte multimedial aufbereiten. Oft fehlt auch die Zeit für ein solches Projekt. Teilen Sie daher ihr Thema in „Muss“, „Kann“ und „Sahnehäubchen“ ein – so wissen Sie, welche Darstellungsformen Ihre Story auf jeden Fall benötigt. Ein multimediales Angebot hält Ihre Leser bei Laune. Wie sich Ihre Geschichte aufbauen und erzählen lässt, erarbeiten Sie sich am besten mit einem Storyboard. Es legt ihre Kernaussage fest, auf der Sie Ihren Artikel aufbauen. Es zeigt Ihnen, welche Interaktionen, Link-Elemente und Nebenschauplätze Sie zusätzlich benötigen.

Im Internet haben Sie zwei Minuten, um Ihre Geschichte zu erzählen – mehr Aufmerksamkeit widmen Ihnen die Leser nicht. In den ersten 10 Sekunden müssen Sie die Leser packen, in den nächsten 30 Sekunden müssen Sie die User für die Geschichte interessieren. Ein Video verlängert die Verweildauer. Das müssen Sie sich klar machen, wenn Sie Ihre Geschichte im Internet erzählen möchten.

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