ZF in China: Globaler Technologiekonzern mit lokaler Expertise

Friedrichshafen/Schanghai, (PresseBox) -
Asien-Pazifik einer der Hauptabsatzmärkte des Konzerns
Starke Präsenz in China
Elektrifizierung und Sicherheit sind wesentliche Treiber im chinesischen Markt


Asien-Pazifik mit dem Hauptmarkt China ist eine der wichtigsten Marktregionen für die ZF Friedrichshafen AG. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 7,6 Milliarden Euro dort mehr als ein Fünftel des Konzernumsatzes von 35,2 Milliarden Euro. Rund sechs Milliarden Euro entfielen dabei allein auf den Wachstumsmarkt China. Seine starke Position untermauert der Konzern nicht nur mit lokalen Produktionen für nationale und internationale Fahrzeughersteller: Im Technologiezentrum in Schanghai erweitert ZF zudem seine Entwicklungskapazität vor Ort.

„Mit unseren Hybrid- und Elektroantrieben sowie Technologien für aktive und passive Sicherheit sind wir in China und im asiatisch pazifischen Raum gut aufgestellt, um am für 2017 erwarteten Marktwachstum zu partizipieren“, sagt der ZF-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Sommer. Mit 22 Prozent am Konzernumsatz zählt die Region Asien-Pazifik zu den wichtigsten Märkten der ZF Friedrichshafen AG. Der Umsatz in dieser Region betrug im Jahr 2016 rund 7,6 Milliarden Euro. In China als größtem Teilmarkt der Region Asien-Pazifik erzielte ZF mit 13.700 Mitarbeitern einen Umsatz von annähernd sechs Milliarden Euro. In der gesamten Region beschäftigt ZF mehr als 17.000 Menschen.

Hohe Investitionen in China

ZF investierte in den vergangenen fünf Jahren in China mehr als eine Milliarde Euro in seine Entwicklungs- und Produktionsstandorte, um die Position im chinesischen Markt kontinuierlich zu stärken und zu erweitern. Mit seinem erweiterten Entwicklungszentrum in Schanghai stellt sich ZF im chinesischen Markt auf weiteres Wachstum ein. Im Mittelpunkt der Erweiterung stehen Antriebs- und Fahrwerktechnik, insbesondere Elektromobilität, für alle Anwendungen. Das erweiterte Entwicklungszentrum arbeitet eng mit dem bereits bestehenden ZF-Technologiezentrum in Anting zusammen, das sich auf aktive und passive Sicherheitstechnik für den asiatischen Markt konzentriert. Größere Investitionen tätigte der Konzern zuletzt auch in den neu eröffneten Produktionsstandort Wuhan sowie im Werk Zhangjiaging. An beiden Standorten fertigt ZF Bremssysteme und Insassenschutzsysteme für Fahrzeughersteller, die in China produzieren.

Marktstart für ZF-Technik

Aktuelle Beispiele für die erfolgreiche Lokalisierungsstrategie von ZF sind die Applikation des automatischen Nutzfahrzeug-Getriebesystems TraXon, das jüngst zusammen mit dem neuen Hinterachssystem AIRTRAC im Fernverkehr-Lkw Auman EST-A – dem chinesischen „Truck of the Year“ – des Herstellers Foton in Serie gegangen ist. Ferner wurde ZF kürzlich vom chinesischen Fahrzeughersteller Great Wall mit dem Technical Cooperation Award 2017 ausgezeichnet – für die Applikation der elektromechanischen Servolenkung in den neuen H7-, H2- und H6-Modellen.

ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Das Unternehmen ist mit 137.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2016 hat ZF einen Umsatz von 35,2 Milliarden Euro erzielt. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, wendet ZF jährlich etwa sechs Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung auf. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern.

ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln. Das Unternehmen verfolgt mit seinen Produkten eine Vision Zero, das Ziel einer Mobilität ohne Unfälle und Emissionen. Mit seinem umfangreichen Portfolio verbessert ZF Mobilität und Dienstleistungen nicht nur für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge und Industrietechnik-Anwendungen.

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