Internationale Start-up-Szene trifft sich in Friedrichshafen zur ersten ZF Pitch Night

Digitaler Gründergeist im ZF Forum / Pitches in den Bereichen autonomes Fahren, Konnektivität, künstliche Intelligenz und Robotik / Chief Digital Officer Mamatha Chamarthi: "ZF Pitch Night stärkt unsere Zusammenarbeit mit der Start-up-Szene"

Friedrichshafen, (PresseBox) - Die ZF Friedrichshafen AG holt sich neue Impulse aus der digitalen Gründerszene. Der Technologiekonzern hat insgesamt 57 internationale Start-ups zur ersten ZF Pitch Night nach Friedrichshafen eingeladen. Das ZF Forum verwandelte sich kurzum zum Marktplatz für Gründerideen, auf dem die Teilnehmer ihre Ansätze, Geschäftsmodelle und Projekte vorstellten. In kurzen Pitches präsentierten die jungen Experten ihre kreativen Ideen unter anderem zu den Themenfeldern autonomes Fahren, Konnektivität, künstliche Intelligenz und Robotik. Den stärksten Lösungen winkt eine Umsetzung als digitale Pilotprojekte bei ZF oder ein exklusives Meet and Greet mit dem ZF-Management.

„Mit der ZF Pitch Night haben wir uns die junge, kreative und internationale digitale Gründerszene direkt in den Konzern geholt“, erklärt Dr. Malgorzata Wiklinska, Head of Digital Ecosystems & Strategic Partnerships und Initiatorin der Veranstaltung. „ZF rückt damit näher an innovationsstarke Unternehmen heran, die wichtige Impulse in den wesentlichen Kompetenzfeldern der vernetzten Mobilität liefern können. Mit welcher Leidenschaft und Power die Teams hier an den Start gegangen sind, hat uns wirklich beeindruckt.“

Insgesamt 57 Unternehmen aus 15 Ländern haben am vergangenen Freitag das neue ZF Forum zum internationalen Marktplatz für disruptive Trends und innovative Ideen gemacht. Hier konnten die jungen Gründer ihre Geschäftsmodelle und Produkte präsentieren, untereinander Kontakte knüpfen und mit ZF-Entscheidern ins Gespräch kommen.

In einer Reihe von Pitches waren die jungen Unternehmen dazu eingeladen, ihre Ideen zu konkreten Aufgabenstellungen aus dem Konzernalltag oder ihre Lösungen in den allgemeinen Kategorien „Künstliche Intelligenz & Robotik“ und „Autonomes Fahren & Konnektivität“ vorzustellen. Maximal drei bis vier Minuten standen ihnen zur Verfügung, die ZF-Jury um den Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Sommer, Chief Digital Officer Mamatha Chamarthi und Torsten Gollewski, Geschäftsführer der Zukunft Ventures GmbH, von ihren Produkten zu überzeugen. Zu den teilnehmenden Firmen zählten beispielsweise der Konnektivitätsspezialist Savari (USA) oder das britische Unternehmen Five AI, das sich auf künstliche Intelligenz für autonom fahrende Fahrzeuge spezialisiert hat.

Beim New Mobility Bash zeigten die beiden US-amerikanischen Experten für neue Mobilitätskonzepte Local Motors und Auro ihre autonom fahrenden, elektrischen Shuttle-Fahrzeuge für den urbanen Stadtverkehr. Wie es Gründer schaffen, zu überzeugen und ihre Performance zu verbessern, und warum es sich für Start-ups lohnt, mit Investoren zu kooperieren, darüber referierte der Gründer und Geschäftsführer des internationalen Venture-Capital-Unternehmens Project A, Uwe Horstmann in einem abschließenden Vortrag.

„Veranstaltungen wie die ZF Pitch Night stärken unsere Zusammenarbeit mit der Start-up-Szene und können auch unsere Unternehmenskultur positiv beeinflussen“, erklärt Mamatha Chamarthi. „Da wir die Digitalisierung ernst nehmen, werden wir auch unsere Entwicklungsprozesse so gestalten, dass wir Impulse aus der digitalen Gründerszene schneller aufgreifen können. Das wird uns helfen, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen, indem wir unsere Produkte und Dienstleistungen aufwerten.“

Die ZF Pitch Night ist Teil der globalen Digitalisierungsstrategie von ZF. Erst im Februar gab das Unternehmen zudem seine Kooperation mit dem Digital-Start-up-Accelerator Plug and Play sowie seine Partnerschaft bei der wachsenden Innovationsplattform „Startup Autobahn“ bekannt. 

ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Das Unternehmen ist mit 137.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2016 hat ZF einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro erzielt (vorläufige Zahlen). Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, wendet ZF jährlich etwa fünf Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung auf. ZF zählt zu den weltweit größten Automobilzulieferern.

ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln. Das Unternehmen verfolgt mit seinen Produkten eine Vision Zero, das Ziel einer Mobilität ohne Unfälle und Emissionen. Mit seinem umfangreichen Portfolio verbessert ZF Mobilität und Dienstleistungen nicht nur für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge und Industrietechnik-Anwendungen.

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