MFB 2020: Ein echtes Branchentreffen - nur ohne Händeschütteln

(PresseBox) ( Friedberg, )
Nach Absage der IAA Nutzfahrzeuge veranstalten der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik und die Bundesfachgruppe Fahrzeugbau im Bundesverband Metall eine virtuelle Messe. Standbuchungen für das digitale Groß-Event im Herbst sind ab sofort möglich.

Die Absage der IAA Nutzfahrzeuge Ende September 2020 in Hannover aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie war ein schwerer Schlag für die Branche. Doch nun gibt es eine gute Nachricht: Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und die Bundesfachgruppe Fahrzeugbau im Bundesverband Metall (BVM) haben sich dazu entschlossen, eine Ersatzveranstaltung auf die Beine zu stellen: die komplett virtuelle Messe Fahrzeugbau 2020, kurz MFB. Zielgruppe auf Ausstellerseite sind Hersteller von Nutzfahrzeug-Aufbauten, Systemkomponenten und Anhängern, Firmen für Innenausbau und Spezialfahrzeuge sowie Händler, Zubehör-Anbieter, Prüforganisationen und Fachmedien. Willkommen sind Fachbesucher wie beispielsweise Vertreter von Speditionen oder Unternehmen, die sich eigene Nutzfahrzeuge gemäß ihrer Anforderungen bauen lassen. „Durch den Versand von Einladungen im sechsstelligen Bereich und eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit ist von einer beträchtlichen und für Aussteller damit sehr attraktiven Besucherzahl auszugehen“, sagt Dierk Conrad, Geschäftsführer Nutzfahrzeuge beim ZKF.

Bewusst haben sich die Veranstalter für eine zeitlich konzentrierte Variante entschieden, um die Aufmerksamkeit und das Feedback auf Besucherseite möglichst hoch und den Aufwand auf Ausstellerseite möglichst niedrig zu halten. Geöffnet ist die Messe-Plattform vom 29. September bis zum 1. Oktober 2020. „Die MFB wird - bis auf das gegenseitige Händeschütteln natürlich - alle wesentlichen Komponenten beinhalten, die auch physische Treffen dieser Art ausmachen“, betont Karsten Zimmer vom BVM. Gemeint sind unter anderem ansprechende Produktpräsentationen vor internationalem Fachpublikum und anregende Live-Gespräche unter Expertinnen und Experten, zwischen Anbietern und Interessenten. Dafür wird eine breite Palette an digitalen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. An erster Stelle sind sicher die virtuellen Messestände zu nennen, ergänzt durch Kommunikation via Live-Streams sowie Text- und Video-Chats. Führende Hersteller und Zulieferer können auf diesem Wege ihre neuesten Technologien und Lösungen im Bereich Logistik zeigen und erläutern.

Die MFB-Organisatoren freuen sich über bereits erfolgte Aussteller-Zusagen und hoffen nun auf weitere Buchungen, um ein möglichst breites Branchen-Spektrum präsentieren zu können. Dierk Conrad zählt die wesentlichen Vorteile auf: „Kleine Unternehmen können sich auf Augenhöhe mit großen Anbietern darstellen und das ohne Messe-Nebenkosten, wie Hotel, Spesen etc.“ Die Kontaktdaten aller Besucher des eigenen Stands werden erfasst, was die Neukunden-Gewinnung erleichtere. „Nicht zuletzt erhält man als Aussteller die Möglichkeit, sich auf einer derart innovativen Plattform als modernes und fortschrittliches Unternehmen nach außen zu positionieren“, ergänzt Karsten Zimmer.

Alle Informationen rund um die MFB sowie Möglichkeiten zur Standbuchung und Besucher-Anmeldung sind hier zu finden:
www.messe-fahrzeugbau.de

Die Messe Fahrzeugbau 2020 (MFB) ist eine Initiative der beiden Fachverbände im deutschen Nutzfahrzeugebau.

Der Bundesverband Metall in Essen vertritt die Interessen der deutschen Metallhandwerksbetriebe in 360 Innungen und 13 Landesverbänden. Diese bilden die Fachorganisation, die den Mitgliedern zu fachlichen Fragestellungen aus den Bereichen Technik, Betriebswirtschaft und Berufsbildung zur Seite steht. Die Bundesfachgruppe Fahrzeugbau im Bundesverband Metall ist die Interessenvertretung der Nutz- und Sonderfahrzeuge bauenden Mitglieder. Metallhandwerk in Deutschland, das sind rund 34.000 Unternehmen, die 27.000 Lehrlinge ausbilden, 465.000 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich rund 60 Mrd. Euro Umsatz erzielen.
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