"Marken sind mehr als Qualität!"

Rund 200 Teilnehmer informierten sich bei Fachtagung über aktuellen Stand des E-Markenkonzepts

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
"Eine Marke muss für klare Werte stehen. Starke Marken senden klare Signale und geben immer ein Versprechen": Dies seien die wichtigsten Zutaten für die Erfolgsrezepte bekannter Marken, so Markenexperte Professor Franz-Rudolf Esch auf dem E-Markentag des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) Anfang Juni in Warnemünde. Esch bestätigte der E-Marke fünf Jahre nach ihrem Start gutes Potential: "Sie sind mit Ihrem Markenkonzept auf dem richtigen Weg und können noch besser werden", ermunterte er die rund 200 Teilnehmer aus allen Bereichen der E-Branche. Dabei müsse man langen Atem haben: "Sie laufen keinen 100-Meter-Lauf, Sie laufen einen Triathlon."

Mit E-Marke Besonderheiten hervorheben

"Marken sind mehr als Qualität! Die Menschen sind Augentiere. Sie spüren den Unterschied, sie denken ihn nicht", erklärte Esch. Und fragte seine Zuhörer: "Sind Sie noch Handwerker oder schon Dienstleister?" ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi stimmte dem zu: "Wir sollten die E‑Marke noch mehr dafür nutzen, die Besonderheiten der E-Handwerke in die Waagschale zu werfen. Dazu gehören zum Beispiel Kundennähe und Vertrauen, überschaubare Betriebsgröße, regionale Verbundenheit und neutrale Energieberatung." Diesen Unterschied spürten die Kunden.

E-Marke funktioniert nur, wenn alle mitmachen

"Wir können mit den E-Markenbetrieben heute anders sprechen als vor fünf Jahren", sagte Thomas Wätzel, Vorsitzender des Bundesverbands des Elektro-Großhandels (VEG), bei der Podiumsdiskussion. Er lobte das Konzept und betonte, dass Großhandel und Handwerk im Zeichen der E‑Marke ein gemeinsames Profil gefunden hätten. Hans Georg Krabbe vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) bedankte sich im Namen der Industrie für das, was die E-Marke bisher erreicht hat: "Wir spüren die starke Markenpartnerschaft in allen Aktivitäten und Aktionen." Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sei die Koordination der weiteren Ausrichtung. ZVEH-Vizepräsident Klaus-Dieter Pick hob hervor, dass die Partnerschaft durch das E-Markenzeichen bereits sichtbar sei. Zugleich wünschte er sich, dass die E-Marke von Partnern und E-Handwerksbetrieben noch mehr in der Öffentlichkeit gezeigt werde. "Das Konzept funktioniert nur, wenn alle mitmachen", fasste ZVEH-Präsident Walter Tschischka zusammen. Man habe den Mitgliedsbetrieben viel Neues angeboten und sie überzeugen können. "Wir sind mit dem aktuellen Stand zufrieden und haben vieles vor. Der Schwung der Anfangsjahre ist nicht hinüber", versicherte er dem Publikum.

E-Marke 2.0

ZVEH-Vizepräsident Lothar Hellmann stellte auf dem E-Markentag das Update für die E-Marke 2.0 vor. Danach werden die Mehrwerte für die teilnehmenden Betriebe weiter verbessert und die Laufzeit des Lizenzvertrags flexibler gestaltet. Der Vertrag verlängert sich automatisch nach fünf Jahren, wenn ausreichend Weiterbildungspunkte gesammelt wurden. Auch soll für neugegründete Betriebe die Teilnahme am E‑Markenkonzept einfacher werden. Rolf Meurer, ZVEH-Vizepräsident und Vorsitzender der ArGe Medien im ZVEH, stellte die Inhalte des Pakets E‑Marke 2.0 vor. Durch eine Neustrukturierung des internen Bereichs der E-Markenplattform im Internet soll die Kommunikation vereinfacht werden. Zudem ist eine Motivationskampagne in Vorbereitung, mit der weitere E‑Betriebe für das dienstleistungsorientierte Qualitätsmarkenkonzept gewonnen werden sollen.
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