3. Apartment Camp

Hochkarätige Referenten und viel Diskussionsstoff rund um den stetig wachsenden Markt der Serviced Apartments - Fortsetzung sicher: Nächstes Apartment Camp am 14. und 15. November 2013 in Bonn

(PresseBox) ( München, )
Geschätzte 100 Millionen Übernachtungen pro Jahr, achtfache Umsätze mit nur einer Buchung, bis zu 30 Prozent günstigere Übernachtungspreise und eine attraktive Rentabilität - überzeugende Gründe, um sich mit dem attraktiven Nischenmarkt der Serviced Apartments intensiv zu beschäftigen. Unter dem Motto "von Profis für Profis" diskutierten und fachsimpelten rund 60 Experten beim dritten Apartment Camp in Düsseldorf: Anbieter, Mittler, Travel Manager, Investoren und Journalisten beleuchteten vom 8. bis 9. November 2012 den Markt der Serviced Apartments von allen Seiten. Neu dabei: Gastredner mit langjähriger Expertise, die die Diskussionen zu brisanten Themen befeuerten und polarisierten. Zu dem offenen Wissensaustausch luden The Living Hotels sowie Wilde & Partner ein.

Pricing und Revenue Management

Brendon May, Sales und Business Development Central and Eastern Europe von IDeaS, fragte provokant, inwieweit Pricing und Revenue Management aus der klassischen Hotellerie auf das Konzept Serviced Apartments übertragen werden können. Welche Bedeutungen haben Last-Minute-Buchungen im Apartment-Bereich? Und kann das Prinzip des Nachfragemarktes aus der Airline-Branche auf Apartments übertragen werden, sprich: Sollte die Preisgestaltung dynamisch in Abhängigkeit der Nachfrage erfolgen? Eine rege Diskussion zeigte am Ende auf, dass hier noch viel Entwicklungsarbeit im Bereich Revenue Management erfolgen muss und eine Bündelung des Angebotes durch einen zentralen Anbieter notwendig ist.

Humankapital als Erfolgsfaktor für Unternehmen

Interessante Einblicke in die HR-Aktivitäten von McDonald's Deutschland gab Wilfried W. Horn als ehemaliger HR Manager. Da McDonald's keine Corporate HR-Strategie führt, sondern jedes Land dezentral eigenständig operiert, ist die Vorgehensweise auch für mittelständische Unternehmen wie Apartment-Anbieter empfehlenswert, zumal die Ähnlichkeiten zwischen der Gastronomie und der Hotellerie sehr groß sind. Dabei zeigte er auf, wie wichtig es ist, in das wertvollste Kapital eines Unternehmens, den Mitarbeiter, zu investieren. Denn nur ein motivierter und zufriedener Mitarbeiter ist ein Garant für den Erfolg eines Unternehmens. Das impliziert auch die Nachwuchsförderung und die langfristige Bindung der Mitarbeiter.

Herausforderungen des Change Managements

Schon fast philosophisch wurde die Diskussion beim Thema Change Management, zu dem Anton Hell, Inhaber von hit-CONSULT, referierte. Einerseits sind Veränderungen, Optimierungen oder Anpassungen wünschenswert. Doch sobald der Weg dafür geebnet ist, macht der Mensch per se gerne einen Rückzieher, denn das Bekannte und Vertraute hat sich doch irgendwie bewährt. Sind wir in unserem Innersten also eigentlich immer noch Jäger und Sammler in unseren Höhlen? Ein höchst amüsanter Beitrag, der viel Raum für Diskussionen und die eine oder andere persönliche Erkenntnis ließ.

Abgrenzung von anderen Apartmentkonzepten wichtig

Als ein absolut Branchenfremder berichtete Maximilian Fink, Inhaber von maxfink consulting, über seine Erfahrungen mit Serviced Apartments. Für seine Mitarbeiter suchte er Übernachtungsmöglichkeiten für ein Jahr und mietete letztendlich drei Wohnungen. Fazit eines ernüchterten Buchers: Zwar kenne er jetzt den Begriff Serviced Apartments und das Konzept dahinter, während seiner Suche nach geeigneten Angeboten war dieses Nischensegment im B2C-Bereich auf Google jedoch nicht zu finden. Seine Bilanz: Der Durchschnittsbürger verbindet mit dem Begriff Apartment noch immer entweder Ferienapartments oder Ein-Zimmer-Wohnungen. Damit bestätigte Maximilian Fink wie bereits Brendon May, dass es an der Zeit ist, den Markt zu bündeln und gemeinsam unter dem Begriff Serviced Apartments aufzutreten.

Return on Investment von Serviced Apartments

Prof. Dr. Max M. Schlereth, Derag Gesellschafter, zeigte an beeindruckenden Zahlen den Unterschied des Return on Investments zwischen der klassischen Hotellerie und dem Apartment-Segment aus Sicht eines Investors. Sein Fazit: Der höhere Kostenblock in der klassischen Hotellerie liegt weder bei den generellen Personalkosten noch bei den weniger Übernachtungen pro Buchung, sondern bei den häufigeren Check-ins und Check-outs und dem damit verbundenen höheren Aufwand.

Umsatzsteigerung über die Website

Ein weiteres aktuelles Thema beleuchtete Sebastian Lohfert, Inhaber von FP Interactive. Er zeigte anschaulich an Praxis-Beispielen, wie "Website Boosting" funktioniert, zu Deutsch: Wie bekomme ich mehr Umsatz über die Website meines Serviced Apartments. Ausgangspunkt der Diskussion war, dass ein User im Durchschnitt sieben Sekunden auf einer Website verweilt. Gelingt es dem Betreiber einer Website also in sieben Sekunden nicht, ihn zu überzeugen, surft der potentielle Gast weiter.

Social Mobility für City Apartments

Den Abschluss der hochkarätigen Referenten bildete Stefan Bezold, Executive Sales Director bei der SoftBrands Deutschland GmbH. Er diskutierte mit den Teilnehmern Fragen zum allgegenwärtigen Gesellschaftsthema "Social Management & Mobility": Wie nutze ich welche mobilen Geräte und Communities so, dass sie mir eine Hilfe und kein Zeitfresser sind? Muss ich jeden Trend mitmachen? Sein Fazit: Weniger ist manchmal mehr. Ein Unternehmen sollte nicht jedem Trend folgen, sondern vorerst das Ziel bestimmen und erst dann die dazu erforderlichen Maßnahmen umsetzen.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und dem Wissen, dass im Serviced Apartment-Markt noch viel Aufklärungsarbeit im B2C-Bereich stattfinden muss, diskutierten die Teilnehmer eifrig während eines abschließenden Lunchs weiter und freuen sich bereits jetzt auf das vierte Apartment Camp am 14. und 15. November 2013 in Bonn.

Eindrücke vom 3. Apartment Camp in Düsseldorf unter:
Apartment Camp 2012 und YouTube

Über The Living Hotels

The Living Hotels ist die erste Sales-, Marketing- und Distributionskooperation speziell für den Longstay-Bereich. Unter der gemeinsamen Marke erhalten Apartment-Anbieter eine umfangreiche Expertise rund um das lukrative Marktsegment und eine zentrale Plattform für einen regen Wissensaustausch. Weitere Informationen unter www.living-hotels.com.
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