PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 522366 (Wolf GmbH)
  • Wolf GmbH
  • Industriestr. 1
  • 84048 Mainburg
  • http://www.wolf.eu
  • Ansprechpartner
  • Karl-Heinz Knoll
  • +49 (8751) 74-1215

Neue Filternorm - von Wolf GmbH längst erfüllt

(PresseBox) (Mainburg, ) Ein zentrales Element im Bereich Klima- und Lüftungstechnik sind Grob- und Feinstaubfilter. Doch was unterscheidet einen guten, sicheren und leistungsstarken von einem schlechten und minderwertigen Filter? Antworten auf diese Frage soll die europäische Filterprüfnorm EN 779 "Partikel-Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik - Bestimmung der Filterleistung" geben. Kritikern gehen die bestehenden Vorschriften und Kriterien nicht weit genug. Eigentlich sollte die derzeit gültige Fassung aus 2003 deshalb bereits im Herbst letzen Jahres durch eine neue Filterprüfnorm ersetzt werden. Doch aufgrund von Einsprüchen zögert sich die Veröffentlichung weiter hinaus.

Gegenüber der aktuellen Version soll die neue DIN EN 779 drei wesentliche Änderungen enthalten:
- Einführung zwei neuer Filterklassen
- Filterklassen F7 und F9 erhalten neue Kriterien
- Zusätzliches Prüfverfahren für die zu prüfenden Filter

Ziel: Einsatzgrenzen und Qualität der Filter sollen für den Anwender damit transparenter gestaltet werden. Neben den bestehenden Grobfilterklassen G1 bis G4 und den Feinstaubfilterklassen F5 bis F9 soll es künftig auch zwei mittlere Filterklassen (M5 und M6) für Mediumfilter geben. Diese Neueinteilung betrifft Filter der bisherigen Klassen F5 und F6, die unter realen Bedingungen nur eingeschränkt zur Feinstaubfiltration geeignet sind. Die Eingruppierung in die jeweilige Filtergruppe erfolgt wie bisher über den mittleren Wirkungsgrad.

Bei den Filterklassen F7, F8 und F9 hingegen wird neben dem mittleren Wirkungsgrad ein Mindestwirkungsgrad eingeführt. Der Mindestwirkungsgrad setzt sich aus folgenden Kriterien zusammen: Wirkungsgrad des entladenen Filters, Anfangswirkungsgrad und dem niedrigsten Wirkungsgrad während der Filterprüfung. Mit dem neuen Kriterienkatalog werden zwei zusätzliche Prüfverfahren eingeführt, die speziell die elektrostatische Wirkungsweise von Synthetikfiltern untersucht. Grund für diese Maßnahme: Studien haben gezeigt, dass Synthetikfilter häufig zwar unter Laborbedingungen und mit entsprechender elektrostatischer Aufladung die geforderten Wirkungsgrade erreichen, im Praxiseinsatz jedoch mit Abnahme der elektrostatischen Aufladung auch der Wirkungsgrad entscheidend nachlässt.

Wolf ist auf die Einführung der neuen Norm bestens vorbereitet: In Wolf Lüftungs- und Klimageräten werden bereits seit 30 Jahren hochwertige Glasfaserfilter anstatt der in der Kritik stehenden Synthetikfilter verbaut. Glasfasermedien erreichen oftmals größere minimale Abscheideleistungen, als es die neue EN 779 fordert - bei gleichzeitig geringeren Energiekosten. Bei Wolf Lüftungs- und Klimageräten haben Anwender damit die Sicherheit, dass die Filter auch im Betrieb die geforderten Wirkungsgrade erreichen.