Wittmann Battenfeld-Maschine zum physikalischen Begasen für das Kunststoff-Institut

(PresseBox) ( Kottingbrunn, )
Seit wenigen Wochen befindet sich beim Kunststoff- Institut Lüdenscheid eine neue Spritzgießmaschine von Wittmann Battenfeld, die mit dem CELLMOULD®-Verfahren zur physikalischen Begasung von Kunststoffen ausgerüstet ist.

Das CELLMOULD®-Verfahren ist eine Eigenentwicklung von Wittmann Battenfeld. Das Treibmittel Stickstoff wird in den Schneckenzylinder eingespritzt und in der Spezialschnecke innig vermischt und in Lösung gehalten. Erst beim Einspritzen schäumt die treibmittelhaltige Schmelze auf und formt Teile mit einer kompakten Randschicht und einem Kern mit einer Schaumstruktur.

Somit kommen Spritzgießmaschine und Begasungseinheit aus demselben Haus. Mit dem CELLMOULD®-Verfahren können geschäumte Formteile mit einer sehr feinen Zellstruktur erzeugt werden. Dadurch können das Gewicht der Teile gesenkt, Einfallstellen und Verzug vermieden und enge Toleranzen der Teile erreicht werden. Da der Kunststoff durch die Zugabe des Treibmittels in Form von Stickstoff besser fließt, werden die Werkzeuginnendrücke und somit die erforderlichen Schließkräfte geringer. "Diese innovative Prozesstechnologie erweitert unser breites Anwendungsspektrum erheblich und bietet unseren Kunden nun neue Möglichkeiten bei der Produktentwicklung", so Geschäftsführer Stefan Schmidt bei der Maschinenübergabe.

Mit dieser Maschine werden beim Kunststoff-Institut umfangreiche Untersuchungen mit der physikalischen Begasung durchgeführt, auch im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes TSGpro, welches seit Mitte des Jahres als Entwicklungsprojekt am Lüdenscheider Kunststoff-Institut läuft. Hierzu wird das von Wittmann Battenfeld entwickelte Spritzaggregat von 25 L/D Länge mit einteiliger Spezialschnecke mit 55 mm Durchmesser verwendet.

Ein besonderes Ziel der Untersuchungen des Kunststoff- Institutes ist neben der Eigenschaftsoptimierung geschäumter Formteile auch die Oberflächenverbesserung.

Zusätzlich hat die Maschine eine Spritzeinheit mit 45 mm Schneckendurchmesser bei 22 L/D Länge.

Die Spritzgießmaschine HM 240/ 1000 neuester Bauart ersetzt die zuvor beim Institut befindliche Battenfeld- Maschine HM 210. Die neue Maschine ist mit dem Steuerungs- und Regelungssystem UNILOG B6 ausgerüstet. Da mit dieser Maschine auch Serientests mit ästhetisch anspruchsvollen Formteilen gefahren werden, wurde sie mit einem Wittmann-Roboter W 821 ausgerüstet.

Über das KIMW

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid ist seit 1988 als Dienstleister im Bereich der Kunststofftechnik tätig und verknüpft das wissenschaftliche Know-how von morgen mit der Fertigung von heute. Mit seinen über 60 Mitarbeitern in 9 Fachabteilungen an 2 Standorten in Deutschland, ist es in der Lage der kunststoffverarbeitenden Industrie ein sehr breites Dienstleistungs- und Entwicklungsspektrum anzubieten.
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