Praxistipp Gasetechnik

Automatische Kalibrierung

(PresseBox) ( Witten, )
Die Betriebskosten und Fehlproduktionen vieler gastechnischer Anlagen lassen sich senken, wenn diese mit einer automatischen Kalibriereinheit ausgestattet sind. Die Funktion sollte von Anfang an eingeplant werden, da eine Nachrüstung meist nicht möglich ist.

"Jedes Mess- und Analysegerät für technische Gase muss regelmäßig kalibriert werden, wenn es genau funktionieren soll", erklärt Martin Bender von WITT-Gasetechnik, einem der führenden Anbieter. Das Intervall geben die Hersteller vor. "Meist ist eine jährliche Kalibrierung vorgesehen, empfehlenswert sind jedoch kürzere Abstände." Dabei wird zuerst ein sogenanntes Nullgas angeschlossen. Das Gerät muss damit eine Gaskonzentration von Null anzeigen. Falls nicht, so ist die Anzeige von Hand auf diesen Wert zurückzustellen. Anschließend wird ein Kalibriergas mit definierter Konzentration angeschlossen, die exakt erkannt werden muss. Erst dann ist die bestimmungsgemäße Funktion der Anlage sichergestellt.

Fehlfunktion sofort erkennen

Es steht viel auf dem Spiel: "Schon eine geringe Abweichung der Soll-Konzentration eines Gasgemisches kann zu teurem Mehrverbrauch und fehlerhafter Produktion führen", mahnt Bender. Problematisch sei der Faktor Mensch: Der komme bei manueller Kalibrierung in großen Zeitabständen zwangsläufig aus der Übung - eine potenzielle Fehlerquelle. Kostentreibend sei zudem die Praxis, dass bei gemieteter Gasetechnik meist teure Serviceentgelte zu entrichten seien, wenn ein Techniker anreisen müsse. "Die vergleichsweise geringen Einmalkosten einer automatischen Kalibiereinheit, für die meist weniger als für einen einzigen Technikerbesuch zu kalkulieren sind, fallen dem gegenüber kaum ins Gewicht."

Schnell amortisiert

Wie funktioniert die automatische Kalibrierung in der Praxis? Am Analysator werden je eine Flasche Null- und Kalibriergas angeschlossen. Sie verbleiben dort permanent und müssen nur in sehr langen Abständen gewechselt werden. Bei Gasmischern entfällt das Nullgas; es wird aus dem Mischer entnommen. Ebenfalls angeschlossen wird das eigentliche Kalibriersystem aus drei Magnetventilen und Steuereinheit, welches die Gasanlage in frei definierbaren Abständen prüft. Bei Bedarf kalibriert es selbsttätig und zeigt etwaig vorliegende Fehlfunktionen im Display an. Damit geht der Anwender auf Nummer sicher: Die Gasetechnik ist stets im Bestzustand, die Prüfeinheit in kürzester Zeit amortisiert und qualifiziertes Personal ist nicht mehr erforderlich.

Nicht alle Hersteller bieten automatische Kalibriersysteme an. Als fortschrittlich gelten die Misch-, Dosier- und Regelsysteme sowie Analysatoren und Sicherheitsarmaturen, die der deutsche Hersteller WITT für alle gebräuchlichen Gase anbietet. Die meisten in Frage kommenden Anlagen lassen sich mit automatischen Kalibriersystemen ausstatten. Weil die eingesetzten Digital-Controller selbst entwickelt sind, erzielt der Hersteller eine beispielhafte Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Weitere Informationen unter www.wittgas.com im Internet.
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