Wirtschaftsförderung auf Öffnungskurs

Fachbeirat tagte beim Weltmarktführer

(PresseBox) ( Pforzheim, )
Region Nordschwarzwald/Schopfloch, 26. Februar 2017. Premiere bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG): Erstmals tagte der Fachbeirat als eines der zentralen Gremien bei einem regionalen Unternehmen und verknüpfte damit gesellschaftsinterne Projektkoordination mit fachlichem Input zu Zukunftsthemen.

Der Fachbeirat der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) ist der direkte Draht zur operativen Basis der Gesellschafter. Das Gremium soll mit und für die WFG Projektideen entwickeln und sie bei deren Umsetzung begleiten und unterstützen. So sehen es die Statuten vor. Bis letzten Donnerstag tagte der Fachbeirat stets hinter verschlossenen Türen. „Als regionale Wirtschaftsförderung sind wir heute mit einem extrem vielfältigen Anforderungsprofil konfrontiert und müssen gemeinsam mit unseren Partnern ein verstärktes Gespür für Technologien, Abläufe und ökonomische Prozesse  entwickeln“, begründete der WFG-Fachbeiratsvorsitzende und Horber Wirtschaftsförderer Axel Blochwitz den Wunsch des Gremiums, die seine Treffen zukünftig in Unternehmen zu verlagern und mit fachlichem Input zu verknüpfen.

Die Wahl des ersten unternehmensnahen Tagungsortes, bei der HOMAG Group in Schopfloch, korrespondierte perfekt mit der Agenda, und die hatte es in sich: Zentraler Themenkomplex  war der regionale Digital Hub, dessen Konzeptskizze erst kürzlich von der Wirtschaftsministerin prämiert wurde  und dessen komplett ausformulierter Förderantrag bis in drei Monaten in Stuttgart auf dem Tisch liegen muss, damit eine knappe Million Euro für die Digitalisierung in die Region fließen kann. RESPOND ist der Arbeitstitel des aufwändigen Projekts zur digitalen Vernetzung der Region. Kontextbasierte Produkte und Dienstleistungen, also die Generierung vollkommen neuer Geschäftsmodelle, sind der Dreh- und Angelpunkt des Konzepts.

„Die Holz- und Möbelindustrie hat die Nase vorne in Sachen Digitalisierung, weil hier Themen wie die Individualisierung und Personalisierung von Produkten und Dienstleistungen vom Markt gefordert werden“,  erklärte WFG-Geschäftsführer Jochen Protzer und machte damit deutlich weshalb ihm der Besuch beim Schopflocher Maschinenhersteller und Weltmarktführer als ersten Außentermin derart am Herzen lag. „Die digitale Transformation findet nicht in Amtsstuben statt sondern in den innovativen Unternehmen überall in der Region“, argumentierte der WFG-Chef. Tatsächlich gibt die HOMAG Group die Richtung vor: „Mit „Tapio“, einer offenen cloudbasierten Plattform für Anlagen- und Werkzeugdaten setzt HOMAG  den Quasi-Standard weltweit und leistet echte Pionierarbeit in Sachen digitale Vernetzung“, erklärte Tobias Schaible, Vice President Zentral- und Südeuropa bei HOMAG den neuesten Coup des innovativen Anlagenherstellers.

Axel Blockwitz sieht den engeren Schulterschluss zwischen dem Fachbeirat und der der regionalen Wirtschaft als notwendigen Schritt und konsequente Weiterentwicklung des Öffnungs- und Modernisierungsprozesses, der letztes Jahr mit der Aufnahme neuer WFG-Gesellschafter eingeleitet wurde. „Um ein Gespür für wirtschaftsaffine Projekte zu bekommen, müssen wir unsere Aktivitäten weitaus mehr mit Unternehmen verzahnen“, argumentierte der Fachbeiratsvorsitzende und plädiert ebenfalls nachdrücklich dafür, in Zukunft die turnusmäßig stattfindenden Fachbeiratssitzungen stets mit fachlichen Inhalten direkt vor Ort bei Unternehmen anzureichern.  
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